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Roxane Brockschnieder
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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Herkunft der Adressen weiter unklar

Wie konnten Mitarbeiter der Bielefelder Stadtwerke gezielt Wahlkampfpost der SPD bekommen - das ist nach wie vor nicht geklärt. Nach einem Bericht der Stadtwerke hat es in dem Unternehmen keinen Datenmissbrauch gegeben. Der Bericht der Geschäftsführung war gestern Thema in der Aufsichtsratssitzung der Stadtwerke. Demnach wurden in dem Haus keine Personaldaten für Wahlkampfzwecke weiter gegeben. Alle Mitarbeiter der Stadtwerke, die Zugriff auf die Adressen haben, seien zu den Vorwürfen befragt worden. Und alle hätten glaubhaft machen können, sie nicht weiter gegeben zu haben, teilte das Unternehmen mit. Damit ist nach wie vor nicht geklärt, wie die 2.100 Stadtwerke-Mitarbeiter im Kommunalwahlkampf gezielt Post von der SPD bekommen konnten.