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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Hochwasser-Beratung im Rathaus

Wie groß ist die Hochwassergefahr in Bielefeld und vor allem welche Maßnahmen müssen umgesetzt werden? Rund sieben Monate haben die Kommunen in OWL, Wasserverbände und die Bezirksregierung Detmold dazu Vorschläge erarbeitet. Der aktuelle Stand wird seit einer halben Stunde im Alten Rathaus in Bielefeld vorgestellt. Konkrete Maßnahmen werden aber nicht präsentiert. Es geht vielmehr um eine Wasserstandsmeldung und mögliche finanziellen Fördermöglichkeiten. Bereits Anfang des Jahres hatte die Bezirksregierung Detmold Überschwemmungsgebiete im Bielefelder Süden in den Bereichen, Ems-Lutter und Reiherbach, bestimmt. Sollte es zu einem Jahrhundert-Hochwasser kommen, dann stünden im Süden bis zu 35 Gebäude unter Wasser. (Bauernhöfe) Deswegen werden dort keine neuen Hauser gebaut. Bielefeld hätte bei einem Hochwaser außerdem keine Vorwarnzeit bei einem Hochwasser, da viele Flüsse bei uns in Bielefeld entspringen, heißt es vom Umweltamt. Im nächsten Jahr müssen in ganz NRW Hochwasserrisikomanagementpläne erarbeitet werden, so eine EU-Richtlinie.