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Roxane Brockschnieder
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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

IBB steckt tiefer in der Kreide als gedacht

Das Loch in der Kasse des städtischen Informatikbetriebes ist noch größer als bisher erwartet. Das Defizit aus dem Jahr 2014 ist nach Ergebnis der Wirtschaftsprüfer um fast 300.000 Euro höher. Damit schließt der Betrieb das Jahr 2014 mit einem Fehlbetrag von 2,74 Millionen Euro ab. Die Stadt muss aus dem Haushalt Millionen zuschießen, damit es zu keiner Überschuldung kommt. Der Finanzausschuss soll kommenden Dienstag dem Rat empfehlen 1,3 Millionen Euro bereitzustellen, heißt es in einer Vorlage des Amtes für Finanzen und Beteiligung. Doch eine Strategie, wie auf Dauer hohe Defizite zu verhindern sind, fehlt bisher. Wegen einer Reihe von Gründen, wie zum Beispiel Kostensteigerungen, ist der Betrieb in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten geraten.