Responsive image
 
---
---
Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Immer mehr arme Kinder in Bielefeld

Die Kinderarmut in Bielefeld ist weiter groß. Im vergangenen Jahr lebten in unserer Stadt 22,7 Prozent der Kinder bis 14 Jahren in Familien, die sich von Hartz-IV-Leistungen finanzieren. So steht es im aktuellen Lebenslagenbericht der Stadt, der am Dienstag im Sozialausschuss vorgestellt wird. Das sind über vier Prozent mehr als im NRW-Durchschnitt und sogar über acht Prozent mehr als im Bundesdurchschnitt. Bei den unter Sechsjährigen sind die Bielefelder Zahlen sogar noch schlechter. Hier leben 24,2 Prozent der Kinder in Familien, die Hartz-IV-Leistungen beziehen. Die meisten in Sennestadt und Mitte, die wenigsten in Dornberg. Aus dem Lebenslagenbericht geht außerdem hervor: Ende 2014 hatten fast 60 Prozent der bis fünf Jahre alten Kinder in Bielefeld einen Migrationshintergrund, in Sennestadt waren es sogar über 71 Prozent und in Baumheide fast 90 Prozent.