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Bürgerfunk
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Ininitiave will Rückkauf der Paul-Gerhardt-Kirche

Die Bürgerinitiative für den Erhalt der Paul-Gerhardt-Kirche hofft, den Verkauf der Kirche an die Jüdische Kultusgemeinde noch rückgängig machen zu können. Die Umwandlung der Kirche in eine Synagoge sei nur der Wunsch einer kleinen Gruppe innerhalb der jüdischen Kultusgemeinde gewesen, sagte der Sprecher der Initiative Hermann Geller im Radio-Bielefeld-Interview. Das habe sich jetzt nach der Abwahl des bisherigen Vorstandes gezeigt. Geller und seine Mitstreiter hatten auch gegen die Fusion der Paul-Gerhardt und der Neustädter Marienkirchengemeinde geklagt. Die Verwaltungskammer der Evangelischen Kirche von Westfalen wird sich voraussichtlich im Mai mit dem Fall befassen. Unterdessen will die bisherige Vorsitzende der jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld Irith Michelsohn ihre Abwahl nicht akzeptieren. Sie hat die Wahl der Gemeindevertretung offiziell beim Landesverband der jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe beanstandet. Der will bis Anfang nächster Woche entscheiden, ob er die Wahl für rechtmäßig erklärt oder sie noch einmal prüft. Eine solche Prüfung könnte Monate dauern.