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Bettina Wittemeier
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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Jüdische Gemeinde entsetzt über rechte Route

Die jüdische Gemeinde in Bielefeld ist entsetzt darüber, dass die rechte Demo am Samstagnachmittag an der Pogrom-Gedenktafel in der Turnerstraße vorbeiziehen soll. Dort hatten die Nazis 1938 die Synagoge niedergebrannt. Irith Michelsohn kritisiert die Polizei, dass sie diese Route nicht verhindert habe. Die Beamten wiederum sagen, es gebe keine Alternative. Ursprünglich habe das rechte Bündnis gar nicht durch die Turnerstraße, sondern die Fußgängerzone ziehen wollen. Das sei aber zu gefährlich. Der Gedenkstein werde am Samstag speziell geschützt. Für 14 Uhr ist die Demonstration mit 250 Teilnehmern angemeldet. Das Bündnis gegen rechts hofft auf 2.500 Menschen dagegen.