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Holger Höner
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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Kanzlerkandidat Schulz in Bielefeld

SPD Kanzlerkandidat Martin Schulz hat heute Vormittag vor 750 Teilnehmern der Arbeitnehmerkonferenz in der Bielefelder Stadthalle gesprochen. Dabei bekräftigte er, es Unternehmen schwerer machen zu wollen befristete Arbeitsverträge anzubieten und er wiederholte seine Kritik an der Agenda 20/10.
Die Worte Agenda 20/10 hat Martin Schulz nicht in den Mund genommen, aber er hat von SPD eigenen Fehlern gesprochen, die korrigiert werden müssten. Er forderte mehr Respekt vor der Lebensleistung von Arbeitnehmern, sprach etwa über eine Ausweitung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes. Zudem möchte Schulz gebührenfreie Bildung von der Kita bis zur Universität durchsetzen, die Altersvorsorge stärken und das Rentenniveau stabilisieren. Die Kosten der Maßnahmen sollen durch Haushaltsüberschüsse und mehr Steuergerechtigkeit finanziert werden. Konkreter wurde er nicht. Der stellvertretende SPD Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel sagte im Radio Bielefeld Interview man arbeite mit Hochdruck an einem Finanzierungskonzept.