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Lehrerverband sieht Bertelsmann-Studie kritisch

Der Lehrerverband „lehrernrw“, der Lehrer an Haupt- und Realschulen vertritt, sieht die aktuelle Studie der Gütersloher Bertelsmann-Stiftung zu einem bevorstehenden Schüler-Boom kritisch und warnt vor schnellem Aktionismus. "Eine Schulpolitik, die ihr Handeln nach Studien ausrichtet, richtet mehr Schaden als Nutzen an", so der Lehrerverband. Studien nutzten in erster Linie den wirtschaftlichen Interessen ihrer Urheber, den politischen Interessen ihrer Auftraggeber und bestätigten in der Regel das, was diesen opportun sei.  „Lehrer nrw“ fordert dagegen: "Eine gute Schulpolitik sollte sich an den Bedürfnissen von Kindern und Lehrern orientieren und nicht an den Studien zahlreicher Wohltäter, die eine gefährliche Ökonomisierung der Bildung vorantreiben." Die Studie der Bertelsmann-Stiftung hatte u.a. prognostiziert, dass die Zahl der Schüler bis 2030 um acht Prozent steigen könnte.