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Mehr Unfälle auf Autobahnen in OWL

Auf den Autobahnen in OWL gab es im vergangenen Jahr mehr Unfälle als noch 2014. Insgesamt waren es 2450, damit ist die Zahl um acht Prozent gestiegen. Verglichen mit den letzten zehn Jahren entwickelt sich die Gesamtzahl der Unfälle aber positiv, heißt es von der Bielefelder Polizei. Nach wie vor sind Raser und Drängler die Hauptverursacher, sie sind schuld an etwa 50 Prozent aller Unfälle. Die Zahl der Todesopfer blieb gleich, insgesamt 12 Menschen kamen sowohl 2014 als auch 2015 um´s Leben. Polizeipräsidentin Katharina Giere zeigte sich mit den Zahlen nicht zufrieden. Es werde zukünftig verstärkt mobile Geschwindigkeitskontrollen auf den Autobahnen geben. Auf der A2 in Richtung Hannover gibt es seit knapp zehn Monaten zwischen Herford und Vlotho ein Tempolimit von 120 km/h. Ob das die Lösung ist, bleibt abzuwarten. Die Zahl der Unfälle sei zwar leicht zurückgegangen, man müsse das aber über einen längeren Zeitraum beobachten.