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Neue schwere Vorwürfe gegen Behörden im Missbrauch-Fall von Lügde

Bei der Aufarbeitung des massenhaften Kindesmissbrauchs auf einem Campingplatz in Lügde gibt es weitere Vorwürfe gegen die Behörden. Eine Mitarbeiterin des Jobcenters Blomberg sagte im Untersuchungsausschuss des Landtags gestern (11.05.) als Zeugin aus und warf dem Leiter der Jugendamtsstelle vor, von ihm bedroht worden zu sei. Er habe darauf gedrängt, dass sie ihr Engagment in der Angelegenheit fallen lasse.

Die Zeugin sagte vor dem Untersuchungsausschuss unter Tränen aus, dass sie schon zwei Jahre vor bekannt werden des Lügde-Falls vergeblich versucht habe, die entsprechenden Behörden zu informieren. Ein Jugendamtsleiter und ein Polizeibeamte hätte sie sogar vor Verleumdung gewarnt. Der im Lügde-Fall Verurteilte war mit seiner Pflegetochter von der Frau beim Jobcenter beraten worden. Wegen verschiedener Äußerungen des Mannes während des Termins habe die Mitarbeiterin die Jugendämter Hameln und Blomberg sowie den Kinderschutzbund eingeschaltet.