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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Neuer Brief im Mordfall Lydia Schürmann

Die Schnitzeljagd zwischen Polizei und einem mutmaßlichen Serienmörder geht weiter. 46 Jahre nach dem Mordfall Lydia Schürmann hat der mutmaßliche Mörder einen weiteren Brief geschrieben. Das Schreiben des Mannes ist bereits vor einer Woche eingegangen und mittlerweile für echt befunden worden. Zum Inhalt des Briefes wollten die Ermittler keine Angaben machen.
Der mutmaßliche Täter hatte zuvor bereits vier Briefe geschrieben. Nach einem Täterprofil der Polizei muss er mindestens 65 Jahre alt sein, in der Region Hochwald im Saarland wohnen  und früher bei einer Spedition  gearbeitet haben. Bei der Suche nach dem Mörder setzen die Fahnder jetzt auf einen Massen-Gentest. Der soll heute in einer Woche im saarländischen Weiskirchen beginnen. Mehr als 5.000 Männer sollen ihre Speichertests abgeben. Dadurch hofft die Polizei nach 46 Jahren den Mörder von Lydia Schürmann zu finden. Die Schülerin aus Rheda war 1962 nahe der A2 tot aufgefunden worden.
Der anonyme Briefeschreiber soll auch für den Tod einer weiteren Frau verantwortlich sein. Die 27 jährige aus Nürnberg war 1970 verschwunden.