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Bettina Wittemeier
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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

OB Clausen will BAJ retten

Es geht um die berufliche Zukunft von über 1000 Jugendlichen in Bielefeld. Denn wenn der Verein „Berufliche Ausbildung und Qualifizierung Jugendlicher und Erwachsener“ (BAJ) die Türen schließen müsste, säßen die erst mal auf der Straße. Und soweit will es Oberbürgermeister Pit Clausen nicht kommen lassen. Er will er finanzielle Unterstützung durch kommunale Mittel beantragen. Somit wäre die Existenz des Vereins zumindest bis 2012 gesichert. Eine Insolvenz des BAJ hätte aber nicht nur negative Konsequenzen für die Jugendlichen, auch die Stadt müsste auf einen Schlag Landesfördermittel in Höhe von 1,3 Millionen Euro zurück zahlen. Pit Clausen geht aber von einer positiven Reaktion des Hauptausschusses aus, denn keiner wolle die über tausend Jugendlichen alleine lassen. Sollte der Hauptausschuss dem Vorschlag nicht zustimmen, müsste das BAJ noch in diesem Jahr schließen.