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Pausenbrot-Prozess startet vor dem Landgericht

Heute startet vor dem Bielefelder Landgericht der Prozess um die vergifteten Pausenbrote in Schloß Holte-Stukenbrock. Dem Angeklagten wird mehrfach, versuchter Mord vorgeworfen. Der 57-Jährige soll bei seiner Arbeit über Jahre hinweg versucht haben, Kollegen zu vergiften. Mit hochgiftigen Substanzen auf den Pausenbroten soll der Angeklagte seine Kollegen gesundheitlich schwer geschädigt haben. Ein Mitarbeiter des Unternehmens aus Schloß Holte-Stukenbrock liegt seit Jahren im Koma, ein anderer ist schwer nierenkrank und auf die Dialyse angewiesen.  Eine Überwachungskamera hatte den Angeklagten  überführt – in den Aufnahmen war zu sehen, wie er das Pausenbrot seines Kollegen mit einer Substanz bestreut hatte. Danach hatte die Polizei etliche Krankheits- und Todesfälle untersucht und 21 Verdachtsfälle gefunden. Zum Motiv schweigt der Angeklagte. Für den Prozess sind fünf Verhandlungstage angesetzt. Im Januar ist der voraussichtlich letzte Termin.