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Tim Donsbach
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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Prozessbeginn: Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkunft

Vor dem Mindener Amtsgericht ist der Prozess um den Brandanschlag auf die Flüchtlingsunterkunft in Porta-Westfalica gestartet. Die Verhandlung wurde allerdings nach einer Stunde vertagt, weil einer der vier Angeklagten nicht vor Gericht erschienen war. Der 33-Jährige hatte versucht, sich selbst zu vergiften und umzubringen. Lebensgefahr besteht nicht, er muss aber weiter medizinisch behandelt werden. Der Prozess geht in drei Wochen weiter. Die drei Männer und eine Frau sollen vor gut einem Jahr zwei Molotow-Cocktails auf die Flüchtlingsunterkunft geworfen haben.  Zur Zeit des Anschlags befanden sich Bewohner in der Unterkunft. Sie blieben aber unverletzt und konnten das Feuer löschen. Unter anderem DNA-Spuren brachten die Ermittler dann auf die Fährte der mutmaßlichen Täter.