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Rotes Kreuz steigt aus Flüchtlingsberatung aus

Das Deutsche Rote Kreuz in Bielefeld will sich im kommenden Jahr aus der Flüchtlingsberatung zurückziehen. Das hat der Kreisverband gestern bekannt gegeben. Der Grund für den Rückzug liegt in der Unterfinanzierung der Beratung. Seit 16 Jahren bieten die Mitarbeiter des DRK Migrations- und Flüchtlingsberatung an - klären in den zentralen Erstaufnahmestellen über Asylrecht auf und kümmern sich um Flüchtlinge in den Unterkünften. Das alles soll im nächsten Jahr sukzessive eingestellt werden, 7 Teilzeitstellen sollen wegfallen. Grund dafür ist die Unterfinanzierung durch Bund und Land. Schon jetzt fehlen für das kommende Jahr 63.000 Euro für Personalkosten. Vor dem Hintergrund, dass immer mehr Flüchtlinge nach Bielefeld kommen, ein Dilemma, so das DRK. Der Kreisverband hofft jetzt auf Sponsoren, um die Beratungsangebote doch noch retten zu können.