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Schieflage bei Bielefelder Ausgaben

Für soziale Leistungen müssen die Städte viel Geld ausgeben - für Investitionen ist dagegen kaum Geld da. Das war in dieser Woche das Ergebnis des Gemeindefinanzberichtes des NRW-Städtetags. Und auch in Bielefeld zeigt sich das gleiche Bild, sagte Oberbürgermeister Pit Clausen im Radio Bielefeld Interview. Die Kommunen seien seit vielen Jahren finanziell schlecht ausgestattet und bekämen immer mehr Aufgaben von Land und Bund aufs Auge gedrückt, ohne dass sie die entsprechenden Steuereinnahmen zur Verfügung stellten. Das zeige sich an der Schieflage zwischen den Ausgaben für soziale Leistungen und dem Geld für Investitionen. In Bielefeld werden nach Angabe der Stadt statistisch gesehen im Moment pro Einwohner rund 520 Euro für soziale Leistungen, aber nur rund 157 Euro für Investitionen ausgegeben.