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Schüco verkauft Solarsparte

Der Bielefelder Fenster- und Türenspezialist Schüco trennt sich erwartungsgemäß von seiner verlustreichen Solar-Sparte. Das haben Schüco-Chef Andreas Engelhardt und Hinrich Mählmann von der Schüco-Muttergesellschaft Otto Fuchs am Nachmittag in einer Betriebsversammlung bestätigt. Käufer des sogenannten Geschäftsbereiches „Neue Energie“ ist zum 1. Juni der hessische Heizungsspezialist Viessmann – das Kartellamt muss der Übernahme allerdings noch zustimmen. Zur Zeit sind bei Schüco Solar noch rund 140 Mitarbeiter in ganz Deutschland beschäftigt, etwa die Hälfte von ihnen wird bei Viessmann oder Schüco übernommen. Für knapp 27 Mitarbeiter am Standort Bielefeld bemühe man sich derzeit noch um eine „sozialverträgliche Lösung“, so Andreas Engelhardt im Radio Bielefeld-Interview. Schüco könne sich jetzt wieder stärker auf seine Kernkompetenzen in der Entwicklung von Fenster, Türen und Fassaden-Systemen konzentrie-ren. Hier habe man im vergangenen Jahr bereits wieder neue Marktanteile gewinnen können. Wegen der Krise der Solarbranche ist der Umsatz bei Schüco im vergangenen Jahr um rund 14 Prozent auf gut anderthalb Milliarden Euro gesunken.