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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Stadt spart durch Kita-Streiks

Der Streik in den Kindertagesstätten hilft der Stadt Bielefeld beim Schuldenabbau. Weil die streikenden Erzieherinnen von der Gewerkschaft bezahlt werden, spart die Stadt Personalkosten. Kämmerer Franz Josef Löseke rechnet unterm Strich mit einer Entlastung von rund 220.000 Euro. Pro Streik-Tag hat die Stadt bisher Personalkosten in Höhe von rund 27.500 Euro gespart. Macht bei zehn Streiktagen insgesamt rund 275.000 Euro. Davon abziehen muss Kämmerer Franz-Josef Löseke aber die Kita-Beiträge, die den betroffenen Eltern zurückerstattet werden sollen. Dazu hatte die Stadt sich freiwillig bereit erklärt - und pro Streiktag Kosten in Höhe von rund 6.000 Euro in Kauf genommen. Macht bei zehn Streiktagen ein Minus von rund 60.000 Euro. Die 220.000, die unterm Strich übrig bleiben, sollen laut Löseke in den maroden Haushalt fließen. Dort fehlen aktuell rund 80 Millionen Euro.