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Stadtwerke sagen Blutspendetermin ab

Ein Tarifstreit der Gewerkschaften Verdi und IG Metall mit dem Deutschen Roten Kreuz hat in Bielefeld zu ersten Konsequenzen geführt. Die Stadtwerke haben ihren traditionellen Blutspendetermin mit dem DRK im November abgesagt. Die DRK-Tochterfirma „Blutspendedienst West" plant aus Sicht der Gewerkschaften Dumpinglöhne für ihre Beschäftigten. Verdi und IG Metall wollen das nun verhindern, indem sie Unternehmen anhalten Spendetermine abzusagen. „So wollen wir ein ordentliches Tarifniveau sichern", sagte ein Gewerkschaftssprecher. Das Deutsche Rote Kreuz kritisiert hingegen, Verdi spiele mit dem Feuer und beabsichtige damit die Verknappung von Blutvorräten. Bis der Konflikt gelöst ist, wollen die Stadtwerke Bielefeld auf einen anderen Blutspendedienst umsteigen.