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Holger Höner
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Stinkende Baumfrüchte in Brackwede

In Brackwede gibt es zur Zeit ein Problem mit der Weiblichkeit. An der Hauptstraße wurden vor etwa 30 Jahren Ginkobäume gepflanzt. Unter den knapp 160 Bäumen sind auch rund 60 weibliche und die bilden Früchte aus. Werden die zertreten oder faulig, stinkt es nach Buttersäure also nach altem Schweiß.
Der Umweltbetrieb der Stadt ist deshalb zur Zeit damit beschäftigt, die Früchte soweit wie möglich zu ernten. Dabei geht es in erster Linie darum, die Anwohner, Einzelhändler und Passanten vor diesen Unannehmlichkeiten zu schützen. Denn außer dem üblen Geruch geht von den etwa mirabellengroßen Früchten keine Gefahr aus. Weil Ginkobäume erst nach 20 bis 30 Jahren erstmals Früchte tragen, ist es beim Pflanzen junger Bäume schwer zu unterscheiden, ob es weibliche oder männliche Pflanzen sind. Grundsätzlich wird über ein neues Begrünungskonzept für die Hauptstraße in Brackwede nachgedacht.