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Suche nach Kabel kostet Malanda das Leben

Nach dem Unfalltod von Bundesligaprofi Junior Malanda hat die Staatsanwaltschaft jetzt Anklage gegen dessen Kumpel erhoben. Der 20-jährige Freund ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Ob das Verfahren vor dem Amtsgericht Minden aber eröffnet wird, ist offen. Ein Gutachten steht noch aus. Der Wolfsburger Fußballprofi soll sich in dem Moment hinten abgeschnallt haben und nach dem Handykabel gesucht haben, als der Unfall am zehnten Januar passierte. Malanda wurde aus dem Touareg geschleudert und starb noch am Unfallort, der A2 bei Porta Westfalica. Ein Gutachten soll jetzt klären, ob er angeschnallt das Unglück überlebt hätte.Bei Starkregen und Sturm war sein Freund statt der erlaubten 80 Stundenkilometer 120 gefahren. Das Auto überschlug sich, schoss über die Leitplanke und prallte, offenbar genau wieder Fußballer, gegen einen Baum.