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Tierschützer appellieren erneut in Sachen Katzenkastration

Zwei Mal musste das Bielefelder Tierheim im vergangenen Jahr bereits einen Aufnahmestopp für Katzen verhängen. Um die vielen Tiere geht es am Nachmittag (17 Uhr) auch in der Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses. Die Stadt denkt über ein Aktionsprogramm zur Kastration herrenloser Katzen nach. Diese Maßnahme würde aber nach Meinung des Bielefelder Tierschutzvereins, der das Tierheim betreibt, nicht ausreichen. Deshalb haben sich die Verantwortlichen noch einmal an die Verwaltung und die Politiker gewandt. Ein zeitlich begrenztes Einfangen und Kastrieren von verwilderten Tieren sei zwar begrüßenswert. Die Ursache werde dadurch aber nicht bekämpft, so die Tierschützer. Sie setzen sich weiter für eine generelle Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen in Bielefeld ein. Wenn es keine Katzenschutz-Verordnung gebe, seien in Zukunft noch gravierendere Verhältnisse zu erwarten.