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Tönnies-Streit geht am Landgericht weiter

Der Streit um die Macht bei Deutschlands größtem Fleischkonzern geht weiter. Heute geht der Prozess Tönnies gegen Tönnies vor dem Bielefelder Landgericht in die nächste Runde. Clemens Tönnies und sein Neffe Robert streiten darüber, wem wie viele Anteile des Konzerns zustehen. Beide halten 50 Prozent an dem Milliarden-Unternehmen. Die Hälfte am Großkonzern ist Robert Tönnies zu wenig – er meint, sein Onkel Clemens sei nur durch arglistige Täuschung an seine Anteile gekommen. Der bestreitet das und sagt, dass der verstorbene Firmengründer Bernd ihn durch eine Schenkung mit Robert gleichstellen wollte. Heute geht es unter anderem um die Bezahlung von Clemens als Konzernchef. Laut Robert soll er jahrelang mehr Geld als vereinbart bekommen haben – es geht angeblich um 6,8 Millionen Euro.