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Trainer zu Bewährungsstrafe verurteilt

Ein Trainer des Bielefelder Sportvereins TSVE ist heute vom Amtsgericht wegen sexueller Nötigung zu einer  zweijährigen Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt worden. Der 29-jährige muss außerdem eine Geldstrafe von 1.500 Euro an den Frauennotruf zahlen.
Das Gericht blieb damit leicht unter der Forderung der Staatsanwältin. Die Verteidigung hatte u.a. die Glaubwürdigkeit der Zeugin angezweifelt und Freispruch gefordert. Der Trainer, so die Staatsanwältin habe seine Vertrauensstellung als Betreuer ausgenutzt. Schuldmindernd war für die Richter, dass er nicht vorbestraft ist und die Tat lange zurückliegt. Erschwerend kam allerdings hinzu, dass das Opfer zur Tatzeit erst 13 oder 14 Jahre war. Die Frau sagte heute vor Gericht erstmals umfassend aus. Weil sie als mittlerweile junge Mutter ihr Kind später ruhigen Gewissens in einen Sportverein schicken können wolle. Der Angeklagte selbst schwieg während des Prozesses.