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Dirk Sluyter
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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Umwelthilfe will Dieselfahrverbot

Die Deutsche Umwelthilfe setzt Bielefeld wegen der Einhaltung der Grenzwerte für Stickstoffoxid unter Druck. Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch fordert von der Stadt innerhalb von vier Wochen wirksame Maßnahmen um die Luftqualität zu verbessern, wie etwa ein Dieselfahrverbot. Andernfalls werde er klagen. Dieses Ultimatum hat die Deutsche Umwelthilfe auch 44 weiteren Städten gestellt. Gegen 16 Städte klagt die Umweltschutz-Organisation schon. In Düsseldorf, München und zuletzt Stuttgart hat der Verband so Diesel-Fahrverborte ab 2018 erwirkt. Oberbürgermeister Pit Clausen sieht diese Gefahr für Bielefeld auch nach dem Ultimatum der Umwelthilfe nicht. Erstens müsse die Bezirksregierung der Adressat der Forderungen sein, zweitens werde schon an Maßnahmen für eine Qualitätsverbesserung der Luft am Jahnplatz gearbeitet, so Clausen im Radio Bielefeld Interview. Die FDP wirft dem Oberbürgermeister unterdessen vor ein zweifelhaftes Messergebnis bereits akzeptiert zu haben, anstatt alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen diese Werte zu überprüfen.