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Pascal Haack
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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Uni-Studie stellt Versorgung infrage

Eine regelmäßige Gesundheitsversorgung von Asylsuchenden ist wesentlich günstiger als das bisher oft praktizierte System. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie der Unis Bielefeld und Heidelberg. Zurzeit ist es in den meisten Bundesländern so, dass Flüchtlinge nur bei akuten Schmerzen betreut werden. Die Zahlen zeigen aber, dass die Kosten sich um 40 Prozent unterscheiden. Asylsuchende mit einer Gesundheitskarte, wie in Hamburg und Bremen, kosten in der Medizinversorgung deutlich weniger Geld. Die Uni-Forscher aus Bielefeld und Heidelberg fordern überall eine Regelversorgung, aus ethischen und aus Kostengründen.