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Urteil im Pausenbrot-Prozess erwartet

Im Pausenbrot-Prozess wird heute ein Urteil gesprochen. Die Staatsanwaltschaft fordert eine lebenslange Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung für den angeklagten 57jährigen Bielefelder. Die Verteidigung hat auf neun Jahre Haft plädiert. Laut Staatsanwaltschaft hat der Bielefelder  über Jahre hinweg die Pausenbrote seiner Kollegen in einer Firma in Schloss-Holte-Stukenbrock vergiftet. Weil sich der Mann über eine lange Zeit intensiv mit dem Thema Gift beschäftigt habe, sei ein Hang zu weiteren Straftaten eindeutig. Die Anwälte der drei Nebenkläger beantragten zudem die Feststellung einer besonderen Schwere der Schuld. Dadurch wäre eine Haftentlassung nach fünfzehn Jahren ausgeschlossen. Das Urteil wird am Nachmittag erwartet.