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Weitere Geldstrafe für Apotheker

Ein Apotheker aus dem Kreis Minden-Lübbecke muss für die Abgabe eines falschen Medikaments mit tödlichen Folgen 1000 Euro Geldbuße zahlen. Zudem erhält er einen Verweis. Dieses Urteil hat das Berufsgericht für Heilberufe in Münster. Der Mann war in gleicher Sache bereits vom Landgericht Bielefeld wegen fahrlässiger Tötung zu 7200 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Die Geldbuße und der Verweis kommen als berufsrechtliche Sanktion zur Geldstrafe hinzu. Der Apotheker hatte selbst darauf hingewiesen, einer 78-jährigen Patientin aus Versehen ein falsches Medikament ausgehändigt und damit möglicherweise ihren Tod verursacht zu haben. Ohne seinen Hinweis an die Angehörigen wäre der Fehler vermutlich gar nicht aufgefallen, so die Richter. Es handele sich um ein Augenblicksversagen. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.