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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Weniger Polizei funktioniert

Seit dieser Saison sind bei den Heimspielen von Arminia weniger Polizisten im Einsatz. Mit dieser Strategie ist die Polizei Bielefeld bisher zufrieden. Die Gästefans hätten sich auch ohne enge polizeiliche Begleitung friedlich zur Schüco-Arena begeben, heißt es von den Beamten. Zum Beispiel beim Spiel gegen Osnabrück Anfang August waren 1700 Gästefans angereist, 900 mit dem Zug. Auf dem Weg vom Hauptbahnhof zur Schüco-Arena liefen die Bielefelder Polizisten aber nicht vor, hinter und neben den Fans, sondern zeigten ihnen nur an bestimmten Punkten den Weg. Das hat funktioniert und die Gäste haben die neue Eigenverantwortung gut angenommen, so die Polizei. Bei Risiko-Spielen will die Polizei aber wie gewohnt präsent sein. Zum Beispiel bei der Partie Arminia gegen Dresden am 4. Oktober. Die Beamten wollen die Dresdner bis ins Stadion begleiten und auch während des Spiels ein Auge auf die Fans haben. 36 bekannte Gewalttäter dürfen gar nicht erst anreisen, die Gästekarten sind auf 1500 begrenzt und einen Sonderzug wird es auch nicht geben, heißt es von der Polizei. Beim Spiel von Arminia gegen Dresden im vergangenen Dezember war es zu Ausschreitungen gekommen, die Dresdener Fans hatten auf dem Weg zum Stadion randaliert, Polizisten angegriffen und in der Schüco-Arena Bengalos angezündet.