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Wildschweinjagd startet

Ab heute eröffnen Jäger in Waldgebieten nahe der Autobahn 2 eine großflächige Wildschweinjagd. Der Hintergrund: die Veterinärämter Bielefeld und NRW empfehlen die Jagd, um die Ausbreitung und Übertragung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern.

In der Zeit von 9 Uhr 30 bis 13 Uhr 30 werden einige Waldgebiete entlang der Autobahn gesperrt. Sie stehen im Fokus, weil sich Wildschweine durch Abfälle am Fahrbahnrand mit der Seuche infizieren können. Aus den Seuchengebieten aus Osteuropa mitgebrachte Lebensmittel können den Erreger der Pest tragen. Nur wenn es gelingt, die Zahl der Wildschweine zu reduzieren, kann das Risiko der Einschleppung reduziert werden, so das Veterinäramt Bielefeld.

Der Bund für Tier- und Naturschutz OWL kritisiert die Wildschweinjagd. Zum einen würden viele Tiere nicht direkt sterben, sondern qualvoll verletzt leiden. Zum anderen würden sich durch die Drückjagden die Wildunfälle vermehren, weil die Tiere in Todesangst auf die Straße flüchten.