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Bettina Wittemeier
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Wohnatlas 2016: Bielefeld braucht mehr Wohnraum

Bild: Bielefeld Marketing GmbH

In Bielefeld leben immer mehr Menschen alleine. Von rund 174.000 Haushalten im vergangenen Jahr waren fast die Hälfte, genau 48,8 Prozent, Single-Haushalte. Die Nachfrage für die Zukunft soll noch weiter steigen. Das sind Ergebnisse der heute veröffentlichten Postbank-Studie „Wohnatlas 2016 – Leben in der Stadt“.

Pro Jahr braucht Bielefeld bis zum Jahr 2030 900 neue Wohnungen, hat die Studie errechnet. Bereits heute ist die Nachfrage etwas größer als das Angebot. Apropos größer: Auch die Zahl der Menschen, die in unserer Stadt eine Arbeit haben, ist gestiegen. In den vergangenen15 Jahren um sieben Prozent. Das durchschnittliche Nettoeinkommen der Bielefelder lag 2015 bei 21.600 € und damit um einiges höher als in vielen anderen Städten. Der Akademikeranteil bei uns ist dagegen unterdurchschnittlich. Die, die da sind, verdienen dadurch aber gutes Geld.

Die Postbank hat beim "Wohnatlas 2016" 25 deutsche Städte verglichen.