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Holger Höner
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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Zugewiesene Flüchtlinge kosten Bielefeld 28 Millionen Euro

Die Versorgung von zugewiesenen Flüchtlingen kostet die Stadt in diesem Jahr voraussichtlich rund 28 Millionen Euro. Diese Schätzung hat die Verwaltung jetzt auf Wunsch der Politik vorgelegt. 28 Millionen Euro, das ist der reine Anteil den die Stadt selbst bezahlen muss. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die zugewiesenen Flüchtlinge in Bielefeld vermutlich auf rund 80 Millionen Euro, das Land zahlt aber rund 65 % der Gesamtausgaben. Eingerechnet in die Annahmen der Stadt  sind dabei etwa auch die Personal-, Integrations – sowie Infrastrukturkosten. Oberbürgermeister Pit Clausen betonte beim Blick in die Zukunft, dass mehr finanzielle Hilfe von Bund und Land notwendig sei. Für Clausen scheint z.B. die vom Land zugesicherte Summe von 10.000 Euro pro Flüchtling nicht ausreichend zu sein.  Die Zahlen der jetzt vorgelegten Schätzung sind zum Großteil bereits in den Haushaltsentwurf eingegangen. Die Genehmigungsfähigkeit des Haushalts sei deshalb auch nicht  bedroht, betonte der Oberbürgermeister.