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Bahnbrücken werden saniert - Autofahrern drohen lange Staus

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Bielefeld – die freundliche Baustelle am Teutoburger Wald! Der alte Spruch wird ab Mitte Februar wieder aktuell. Ob aber wirklich alle freundlich bleiben, wenn für rund 20 Monate der Verkehr noch mehr strapaziert wird, als sowieso schon gewohnt, bleibt abzuwarten. Die Sanierung von drei Eisenbahnbrücken steht an. Konkret geht es um die Brücken Von-der-Recke-Straße, Schildescher Straße und Schiller Straße.

Los geht es am 19. Februar
Den Anfang macht die Von-der-Recke-Straße. Die Verbindung zwischen Alfred-Bozi Straße und Wertherstraße gegenüber des Kunsthallen Park. Als erstes gibt es vorbereitende Maßnahmen. Dafür wird am 19. Februar die Wertherstraße zwischen Kisker- und Dornberger Straße voll gesperrt. Der Verkehr weicht über die Stapenhorststraße aus. Ab Mitte März folgt dann die Sperrung der Von-der-Recke-Straße selbst. Dann wird auch das „Johannistal“ zur Umleitung für den Verkehr in und aus der Stadt. Da sowohl die Stapenhorststraße als auch das Johannistal auch ohne Umleitungsverkehr zur Rush Hour oft verstopfen, sind lange Staus vorprogrammiert. Außerdem fallen auch die Parkplätze unter dem Ostwestfalendamm weg. Die Maschinen der Bauarbeiter brauchen den Platz.

Nicht nur Autofahrer sind betroffen
Im Zuge der Sperrungen kommen auch Fußgänger und Radfahrer nicht mehr durch. Gleiches gilt für Busse. Diese werden auf andere Strecken umgeleitet. Die Verkehrsbetriebe moBiel informieren ihre Fahrgäste. Vereinzelt kommt es auch zu Gleissperrungen bei der Deutschen Bahn. In einem ersten Schritt wird das aber vor allem Güter- und Abstellgleise betreffen, spätestens ab März 2019 dann aber auch Personenzüge. Umleitungen und Schienenersatzverkehr werden noch geplant und mit den Verkehrsbetrieben moBiel abgestimmt.

Schildesche wird Staus nicht los
Spätestens ab Mitte Mai folgen dann auch die Sanierungsarbeiten an der Schildescher Straße. Problem: Die Nerven der Pendler in dem Bereich sind bereits strapaziert. Derzeit wird noch an der Beckhausstraße gebuddelt. Diese Baustelle wird bis zum Start der Brückenarbeiten beseitigt sein, heißt es von der Stadt. An der Schillerstraße geht es im Juni los. Dann werden auch an den beiden anderen Brücken die Vorarbeiten fertig sein und die eigentlichen Sanierungen beginnen.

Auch andere Arbeiten müssen erledigt werden
Zu den Arbeiten an den Bahnbrücken kommen die Straßenarbeiten, die von der Stadt Bielefeld geplant sind. An der Bleichstraße wird noch dieses Jahr zwischen Eckernkamp und Feldstraße gebuddelt, in den Sommerferien auf der Herforder Straße zwischen Feld- und Finkenstraße. Die Sanierungen an der Heeperstraße und der Voltmannstraße laufen und an der Paulusstraße wird ab Sommer gebaut. Und das sind nur die größeren Maßnahmen.

Optimistischer Zeitplan
Im Oktober 2019 sollen die neuen Bahnbrücken übrigens fertig sein. Allerdings halten selbst die Organisatoren bei der Deutschen Bahn diesen Zeitplan schon jetzt für ambitioniert. Verzögerungen sind also nicht ausgeschlossen.


Dicke Luft am Jahnplatz - Der Streit um den Verkehr

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Es ist eines der großen Bielefelder Themen. Seit Monaten wird diskutiert, wie es zukünftig auf dem Jahnplatz vorwärts gehen soll. Die einen (SPD, Grüne, Bürgernähe und Piraten) wollen die Autos am besten woanders lang lenken, die anderen (CDU, FDP und BfB) wollen das verhindern. Hintergrund der Debatte ist die Luftqualität. Die Stickoxid-Belastung auf dem zentralen Innenstadtplatz ist hoch. Aber ist sie auch "zu" hoch?

Wie sehr sind wir Bielefelder wirklich der Luftverschmutzung auf dem Jahnplatz ausgesetzt?
Darüber wird sich gestritten. Eine offizielle Messstation soll 2017 Klarheit bringen und liefert tatsächlich besorgniserregende Ergebnisse. Weil die Messstation aber direkt an einer Bushaltestelle angebracht ist, meldet u.a. der Handelsverband Zweifel an und installiert drei eigene Geräte an anderen Stellen und mit deutlich besseren Ergebnissen.

Damit ist die Verwirrung perfekt!
Denn auch die Lösungsvorschläge um die Luft zu verbessern sind umstritten. Der Verkehr könnte woanders hergelenkt werden. Aber würden dann nicht dort die Belastungen steigen? Die Fahrspuren auf dem Jahnplatz könnten reduziert werden. Aber würde das nicht zu mehr Staus und damit zu noch mehr Abgasen führen? Geht es eigentlich noch um die Luftverschmutzung oder wünschen sich einige einen attraktiven Innenstadtplatz mit mehr Aufenthaltsqualität? Und welchen Einfluss darf der Einzelhandel in der Debatte nehmen? Argumente und Ideologien treffen aufeinander. Die Stadt verweist in vielen Fragen auf die Bezirksregierung. Die Bezirksregierung auf das Bundesverwaltungsgericht. EU Verordnungen, Luftreinhaltepläne und die Diskussion um Diesel-Fahrverbote, Umweltzonen oder eine Grüne Welle stiften weitere Verwirrung.

Aufklärung soll eine neue Messanlage bringen.
Diese wird Anfang 2018 vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) installiert und liefert Daten, die jeder hier im Internet einsehen kann. Nach einem Monat Betrieb stellen wir fest: Im Januar wurde der Wert an keinem Tag überschritten. Die stärkste Belastung gibt es, als viele Autofahrer wegen Eis und Schnee nur langsam vorankommen. Aber dieses Ergebnis ist nur ein Zwischenstand und wenig aussagekräftig. Entscheidend ist der Jahresmittelwert. Wie sich dieser Entwickelt, darüber werden wir bei Radio Bielefeld weiter zuverlässig informieren.

Birgit Kaiser de Garcia vom LANUV zu den Vorteilen des neuen Containers
Timo Teichler und Christina Scheuer stellen die Januar Messwerte vor

Hintergrund der Verkehrsentwicklung auf dem Jahnplatz

Die Verkehrssituation auf dem Jahnplatz ist in der Vergangenheit schon oft diskutiert und verändert worden. 1861 erhält er seinen Namen, als die Bielefelder Turngemeinde auf dem noch völlig unbebauten Platz eine Eiche pflanzt. Erst ab 1883 startet die Bebauung mit Post, Hotel, Banken und einem Kaufhaus.

1902 kommt die Straßenbahn auf den Jahnplatz. Nach dem Krieg dann die Neugestaltung. Die Führung der Straßenbahnschienen wird erstmals verändert, die Haltestellen von der Mitte des Platzes an den Rand verlegt und mit bundesweiter Beachtung eröffnet am 19.07.1957 der Fußgängertunnel, das heutige Jahnplatz Forum. Die Verkehrsplaner verfolgen damals das Ziel der „autogerechten Stadt“ und entscheiden die Fußgänger unter die Erde zu verbannen. Stattdessen rollt der Verkehr nun vierspurig über den Platz. Ein Autotunnel ist aus finanziellen Gründen nicht zu realisieren.

Ab den 70ern folgen erneut mehrere Verlegungen der Straßenbahngleise auf dem Platz. 1991 zieht die Bahn in der City komplett unter die Erde und die unterirdische Haltestelle Jahnplatz eröffnet. Der Fußgängertunnel hat sich zu einer Einkaufspassage gewandelt. Oberirdisch werden die Überdachungen der Bushaltestellen aufgestellt und müssen bis heute wegen Ihres Aussehen viel Kritik einstecken.

2012 kommt die Diskussion um eine Stadtbahn Linie 5 von Heepen nach Sennestadt auf. Unter der Erde hätte diese keinen Platz mehr und deshalb müsste sie über den Jahnplatz fahren. Fördermittel locken und bei manchen Stadtplanern und Politikern entsteht die Idee den Jahnplatz attraktiver zu gestalten und dafür die Autos zu verdrängen. Eine Bürgerbefragung macht den Plänen zur Linie 5 dann aber einen Strich durch die Rechnung. Die Diskussion um den Verkehr am Janplatz bleibt bis heute aktuell.


Flüchtlingscontainer in Brake haben bald ausgedient

Weil sich die Flüchtlingssituation in Bielefeld weiter entspannt, will die Stadt die Wohncontainer in Brake in absehbarer Zeit aufgeben. Die Unterkünfte an der Herforder Straße sollen dann abgebaut werden. Ob es eine alternative Nutzung für die Container gibt, ist noch offen.

Aktuell leben in Bielefeld insgesamt noch 530 Menschen in Übergangswohnheimen - in Brake sind es 30. Sobald die Stadt für diese andere Unterkünfte gefunden hat, sollen die Container weichen. Einen genauen Zeitplan gibt es nach Informationen von Sozialdezernent Ingo Nürnberger noch nicht. Wegen der Kläranlage in unmittelbarer Nähe, besteht für die Fläche aber eine baurechtliche Ausnahmegenehmigung. Dieses läuft in der ersten Hälfte 2019 aus.

Die Wohncontainer als Backup zu behalten, macht laut Stadt wegen ausreichender Kapazitäten keinen Sinn. Sie anderweitig zu nutzen ist laut Stadt aus technischen Gründen schwierig. Interessenten können sich aber melden. Sollte sich niemand finden, werden die Container voraussichtlich verschrottet. Wegen der entspannten Gesamtsituation denke die Stadt darüber nach, auch andere Unterkünfte zu schließen.

Im Interview: Sozialdezernet Ingo Nürnberger

Der Tag nach dem Sturm

"Friederike" hat am 18. Januar für 450 Feuerwehr- und 230 Polizeieinsätze gesorgt. In ganz Bielefeld wurden viele Häuser beschädigt, Dachpfannen fielen hinab oder Zäune wurden von Orkanböen umgerissen. Außerdem stürzten über 1.000 Bäume um. Ein Mann schwebt weiter in Lebensgefahr nachdem sein Auto getroffen wurde. Es wird weiter davor gewarnt in Waldgebiete zu gehen. Die Aufräumarbeiten dauern an. Die Osningstraße bleibt über das kommende Wochenende gesperrt.

Radio Bielefeld Reporterin Bettina Wittemeier hat die Aufräumarbeiten beobachtet

Sturm "Friederike" trifft Bielefeld

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Auf den Tag genau elf Jahre nach dem Sturm "Kyrill" fegt am 18. Januar 2018 "Friederike" über Bielefeld hinweg. In Böen erreicht der Sturm Geschwindigkeiten bis 130 km/h. Laufend gehen Anrufe bei der Bielefelder Feuerwehr ein. Diese ist mit 450 Leuten im Einsatz. Hunderte Bäume stürzen um, Dachziegel fallen herunter, es gibt Verletzte. Der Bahnverkehr wird komplett eingestellt, in Bielefeld schließen die Finanzämter und in Lämershagen fällt der Strom aus.

Die wichtigsten Ereignisse im Überblick

Bereits am Morgen bittet der Umweltbetrieb die Bielefelder wegen erwarteter Orkanschäden Waldgebiete, den Tierpark Olderdissen und andere Grünanlagen zu meiden. Diese Warnung gilt auch für die kommenden Tage. Die Schulen öffnen. Eltern können selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder zu Hause lassen. Die Bodelschwinghschule entscheidet am Vormittag alle Schüler nach Hause zu schicken. Die Bahn stellt zunächst NRW-weit den Regional- und Fernverkehr ein.

In Bielefeld stürzen gegen 11:15 Uhr die ersten Bäume um. An der Universität gibt es Störungen in der Stromzufuhr, am Mittag wird das Licht abgestellt. Ziegel fliegen vom Dach des Alten Rathauses. Busse und Straßenbahnen haben Verspätungen und müssen zum Teil ihre Fahrten unterbrechen. An der Buschkampstraße stürzt ein Baum auf ein Auto, ein Insasse wird lebensgefährlich verletzt.

Um 13:30 stürzen an der Herforder Straße 250 Quadratmeter Dach auf die Straße. Auch das Dach der Rossmann-Filiale in Jöllenbeck hält nicht Stand. In Lämershagen, rund um Peter auf’m Berge und auch in Werther und Steinhagen kommt es ab 15:00 Uhr aufgrund von heruntergerissenen Leitungen zu Stromausfällen. Die Stadtwerke warnen davor, sich diesen Leitungen zu nähern. Es besteht Lebensgefahr.

Gegen 16 Uhr nimmt der Sturm langsam ab. Bielefelds Feuerwehrchef Rainer Kleibrink zieht im Radio Bielefeld Interview ein erstes Zwischenfazit und vergleicht „Friederike“ mit dem Jahrhundertsturm „Kyrill“.

Feuerwehrchef Rainer Kleibrink im Radio Bielefeld Interview mit Bettina Wittemeier

Das Bündnis OWL - Die Riesenchance für Armina

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Der Jahreswechsel 2017/2018 ist für alle Arminen ein turbulenter. Rund um die Weihnachtstage werden die massiven Finanzprobleme des Clubs öffentlich. Der DSC steht wieder einmal vor einem Scherbenhaufen. Die Schulden erdrückend, die finanziellen Planungen verfehlt und die Zukunft in Gefahr. Wieder einmal müssen die Sponsoren helfen. Wieder einmal müssen auch öffentliche Gelder zur Sanierung her. Das Bündnis OWL formiert sich - Die nächste große Chance für Arminia Bielefeld.

Wenn das Sanierungskonzept greift, ist der DSC von jetzt auf gleich den Großteil seiner Schulden los. Möglich wird das, weil mehrere OWL Unternehmen Kapital bereitstellen. Allen voran der Modefabrikant und langjährige Geldgeber Gerry Weber aber auch Dr. Oetker, Trikotsponsor Schüco, die Unternehmensgruppe JAB Anstoetz oder die Gauselmann-Gruppe. Arminia Geschäftsführer Markus Rejek stellt das Konzept am 17. Januar vor.

Markus Rejek im Interview mit Radio Bielefeld Arminia Experte Ulrich Zwetz

Die Chronologie der Ereignisse

Die Krise startet: Meinke muss gehen!
Am 19. Dezember fällt beim DSC die Fassade einer besinnlichen Vorweihnachtszeit. Zunächst intern, denn allein eine Eintragung im Handelsregister beim Amtsgericht Bielefeld dokumentiert was da noch kommen soll: Gerrit Meinke war als Geschäftsführer der ALM KG entlassen worden. Erst nach den Weihnachtstagen am 28. Dezember wird dieser Schritt in einer knappen Meldung auf der DSC-Homepage kommuniziert.

Die Zukunft verkauft
Arminias Präsident Hans Jürgen Laufer lässt erst auf Anfragen durchblicken, dass die ALM KG gescheitert ist. Eigentlich sollten mit ihr Geldgeber ihre Darlehen in Stadionanteile umwandeln. Das Interesse an diesem Geschäftsmodell kann jedoch nicht geweckt werden. Der Verein samt Aufsichtsrat hat sich jedoch genau darauf zu sehr verlassen. Verbindlichkeiten in vermuteter Höhe von gut 22 Millionen Euro und eine aktuelle Etatunterdeckung von 5,8 Millionen werden öffentlich diskutiert und drohen zu Lizenzproblemen zu werden. Zu sehr hat Arminia in der Vergangenheit bei der Finanzierung der Gegenwart auch immer ein Stück Zukunft verkauft. Der Kollaps sei deshalb vorhersehbar gewesen, betont der seit September für die Finanzen der Profifußballer zuständige Markus Rejek. Er zeigt sich offen überrascht, nachdem er das ganze Ausmaß der Schuldensituation überblicken kann.

Das Bündnis formiert sich
Für die Fans ist das alles einmal mehr ein schwerer Schlag. Gerade jetzt, wo es unter Trainer Jeff Saibene sportlich gut läuft. Aber Arminia Bielefeld ist bekanntlich stur, hartnäckig und kämpferisch und so gibt es auch schnell Hoffnung, dass die Krise zur Chance werden kann. Das „Bündnis Ostwestfalen“ formiert sich um den DSC zu retten. Unternehmer der Region wollen einen Schuldenschnitt erreichen. Die Gläubiger sollen auf den Großteil ihrer Forderungen an den Verein verzichten. Bis zu 80% der Schulden könnten Arminia so erlassen werden. Allerdings sind darunter auch öffentliche Gelder. Das Land bürgt noch mit 9,7 Millionen Euro für Stadionkredite, die Stadt mit 364.000 Euro. Außerdem soll ein Rettungsschirm her. Finanzmittel, die nicht nur die Fehler der Vergangenheit ausbügeln sondern Zukunft ermöglichen. Diese Geldspritze soll etwa 12 Millionen Euro schwer sein. Ein erster Erfolg des „Bündnis Ostwestfalen“: Am 15. Januar bestätigt DSC Präsident Laufer im Radio Bielefeld Interview, dass der Verein alle Lizenzunterlagen eingereicht habe. Der DFB befindet diese wenige Tage später als ausreichend.

Die Retter
In einer Vereinsmeldung heißt es : "Unter dem Arbeitstitel „Bündnis Ostwestfalen“ ist es dank der Hilfe der Unternehmen Dr. August Oetker KG, der Böllhoff Gruppe, JAB JOSEF ANSTOETZ KG, Gauselmann AG, Lagardère Sports Germany GmbH, MöllerGroup, Schüco International KG, Goldbeck GmbH, Krombacher Brauerei GmbH & Co. KG, DMG MORI AG sowie der Stockmeier Holding GmbH darüber hinaus gelungen, die Arminia-Gruppe mit neuen finanziellen Mitteln weiter zu stärken. Auch das Unternehmen Gerry Weber sowie insbesondere Herr Gerhard Weber, der über viele Jahre Arminia Bielefeld immer wieder tatkräftig unterstützt hat, nimmt in dieser Konstellation eine besondere Rolle ein."

Stadion zu verkaufen!
Am 17. Januar gibt der Verein in einer Pressekonferenz weitere Einzelheiten der Kernsanierung bekannt. Dabei bestätigte Markus Rejek wie kritisch die Situation vor Weihnachten wirklich war. So drohte zum Jahresende die Zahlungsunfähigkeit. Nur durch das Bündnis konnte diese verhindert werden. Zur Schuldenbereinigung müssen nun weitere Schritte folgen. Dazu zählt ein Verkauf des Stadions unter den Bedingungen, ein Rückkaufsrecht zu bekommen und eine Vereinbarung über wettbewerbsfähige Bedingungen für die Nutzung zu erzielen. Bis Ende Juni soll der Verkauf möglichst abgeschlossen sein.

Abschließend spricht die Vereinsführung von Aufbruchstimmung und einem Neustart. Markus Rejek gibt das Ziel aus, in fünf Jahren schuldenfrei zu sein. Ab sofort gelte für jeden Mitarbeiter der Arminia Vertrauen zurückzuzahlen. DSC Präsident Laufer ergänzt: "Wir haben unsere Seele gerettet. Ich hoffe, für immer."

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Letzte Meldung: 20.2. - 12:13 Uhr

Artur-Ladebeck-Straße, Vilsendorfer Straße, 

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