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Bettina Wittemeier
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Infos und News zum Coronavirus


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Handelsveband OWL kritisiert Ver.di wegen Klagen gegen Sonntagsöffnungen

Der Handelsverband blickt wegen der aktuellen Lage mit Sorge auf die Innenstädte in Ostwestfalen-Lippe. Nach den Komplettschließungen im März und April wegen der Corona-Pandemie und dem Wegfall der verkaufsoffenen Sonntage fehlt dem Einzelhandel Umsatz. Der Handelsverband hat gestern (27.10.) bei einer Delegiertenversammlung besonders das Vorgehen der Gewerkschaft Ver.di kritisiert.

Das Land hatte per Corona-Schutzverordnung Sonntagsöffnungen vor und nach Weihnachten erlaubt, um die Besucherströme zu entzerren. Trotzdem kündigte Ver.di an zu klagen, was laut dem Verband unverantwortlich sei. Ohne die Öffnungen würden Handel und Gastronomie und damit die Innenstädte in OWL verlieren, zudem seien viele Arbeitsplätze in Gefahr.

Weitere Informationen zur aktuellen Entwicklung rund um die Corona-Pandemie in Bielefeld bekommt ihr hier.

Stadt hängt Schilder mit Maskenpflicht-Hinweisen auf

Die Stadt hängt heute Schilder auf, um an den entsprechenden Orten auf die Maskenpflicht hinzuweisen. Seit Dienstag vergangener Woche gilt in vielen Bereichen Bielefelds die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Überall, wo der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, beispielsweise in den Fußgängerzonen der Altstadt oder der Bahnhofstraße, auf dem Jahnplatz oder im Tierpark Olderdissen.

Einkaufsbereiche

· gesamte Fußgängerzone Altstadt

· gesamte Fußgängerzone Bahnhofstraße einschließlich Nebenstraßen

· Jahnplatz zwischen Friedenstr., Friedrich-Verleger-Str. und Herforder Str. Hausnummer 1

· Friedrich-Verleger-Str. zwischen Jahnplatz und Einmündung Wilhelmstr.

· Niederwall zwischen Jahnplatz und Körnerstraße

· Hauptstraße in Brackwede zwischen Einmündung Westfalenstr. und Kreuzung Bodelschwinghstr./Berliner Str.

· Einkaufsbereich in Sennestadt zwischen Sennestadtring / Elbeallee und Ramsbrockring Bahnhofsumfeld

· Bahnhofstr. zwischen Feilenstr./Jöllenbecker Str. und Bahnhofsvorplatz

· Am Bahnhof einschließlich Bahnhofsvorplatz

· Herbert-Hinnendahl-Str. zwischen Hausnummer 15 und Am Bahnhof (einschließlich sog. Tüte)

Sonstige Bereiche

· Emil-Gross-Platz

· Arndtstr. zwischen Elsa-Brändström-Str. und Bahnhofstr.

· Karl-Eilers-Straße

· Sparrenburg von der Promenade kommend ab Beginn der Brücke

· Tierpark Olderdissen

Ausnahmen: Die Pflicht gilt nicht für Kinder, die noch nicht zur Schule gehen und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können und ein Attest haben.

Alle weiterführenden Infos rund um die Pandemie und Auswirkungen auf Bielefeld bekommt ihr hier.

Kommen unterschiedliche Schulanfangszeiten, um volle Busse zu vermeiden?

Die Stadt will offenbar auf die vollen Busse und Bahnen während der Schulzeit reagieren. Laut WB soll der Schülerverkehr nach den Weihnachtsferien durch versetzte Schulanfangszeiten entzerrt werden. Dadurch erhofft sich die Stadt demnach, dass das Risiko einer Coronainfektion hier sinkt. Welche Schulen ihre Schüler aufteilen und möglicherweise einen Teil zur ersten und einen weiteren zur zweiten Unterrichtsstunde beginnen lassen ist, laut WB, noch unklar und soll im Laufe der Woche bekanntgegeben werden. Bisher profitiert Bielefeld von einem Landesförderprogramm, wodurch in den Stoßzeiten sechs zusätzliche Busse eingesetzt werden. Dieses Programm endet zum Start der Weihnachtsferien.

Weitere aktuelle Inormationen zur Entwicklung der Corona-Pandemie in Bielefeld findet ihr hier.

Corona-Inzidenzwert am Mittwoch in Bielefeld bei 114,3 - Datenpanne beim RKI

Am Mittwoch werden in Bielefeld 56 neue Coronafälle gemeldet. Der Inzidenzwert liegt jetzt bei 114,3. Nach den aktuellen Schätzungen des Landeszentrum Gesundheit NRW sind von insgesamt seit Beginn der Pandemie 1.715 positiv getesteten Bielefeldern 940 genesen, bis zu 770 aktuell infektiös. In den vergangenen sieben Tagen gab es 382 Neumeldungen. 

Das Robert-Koch-Institut meldete heute zunächst in ganz NRW und auch für Bielefeld fehlerhafte Zahlen zur Entwicklung der Coronapandemie. Die Zahl der Neuinfektionen wurde überall mit 0 gemeldet, die Inzidenzwerte mit dieser falschen Eingabe neu berechnet. Die meisten Online-Tools übernehmen diese Werte automatisiert. Gegen 9:30 Uhr wurde die Panne behoben.

In ganz Deutschland melden die meisten Städte und Kreise aber tatsächlich weiter steigende Werte. Bund und Länder werden jetzt über nächste Schritte und Maßnahmen beraten. Dabei ist die Angst vor dem zweiten Lockdown präsenter denn je. Es steht eine Menge auf dem Spiel. Die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen, die wirtschaftliche Entwicklung und nicht zuletzt die Gesundheit von sehr vielen Menschen. Beim Gipfel von Bund und Ländern will NRW Ministerpräsident Armin Laschet vor allem eine erneute Kontaktbeschränkung durchsetzen. Schulen sollen möglichst geöffnet bleiben, die Wirtschaft geschützt und unterstützt werden.

Wir informieren euch immer aktuell.

Auch im Bielefelder Rathaus hat der Krisenstab der Stadt, gemeinsam mit dem Oberbürgermeister und den Spitzen der Verwaltung zum weiteren Vorgehen in der Pandemie getagt. Informationen dazu gab es bislang nicht. Wahrscheinlich wird auch hier zunächst abgewartet, welche nächsten Schritte Bund und Länder jetzt vorgeben.

Weitere Informationen rund um die Entwicklung der Corona-Pandemie in Bielefeld findet ihr hier.

 

CDU will Warn-App "Nina" für lokale Coronainfos nutzbar machen

Die Bielefelder CDU will erreichen, das die Warn-App „Nina“ kurzfristig auch für lokale Informationen zum Thema Corona genutzt wird. Demnach sollen Bielefelder über die App von Stadt und Feuerwehr über die jeweils aktuelle Lage und die sich daraus ergebenden Verhaltensregeln informiert werden.

Es müssten alle digitalen Mittel genutzt werden, um die Entwicklung der Pandemie im Griff zu behalten, heißt es in einer Mitteilung vom CDU-Vorsitzenden Andreas Rüther. Die Warn-App „Nina“ ist die Notfall-Info und Nachrichten-App des Bundes, mit der die Feuerwehr beispielsweise über Großbrände informiert. Ein bundesweiter Testlauf am 10. September ging jedoch gründlich in die Hise. Die App alarmierte gar nicht oder deutlich verzögert.

Wir senden euch mit der kostenlosen Radio Bielefeld App übrigens schon jetzt alle wichtigen Coronainfos und auch sonstige relevante Themen für Bielefeld als Pushmeldunh auf eure Handys.

Weitere aktuelle Meldungen rund um die Entwicklung der Corona-Pandemie in Bielefeld bekommt ihr hier.

Laschet will private Kontaktbeschränkungen und keine Feiern im November

Angesichts der dramatisch steigenden Coronazahlen hat NRW-Ministerpräsident Laschet strenge Kontakteinschränkungen im privaten Bereich gefordert. Das werde er am Mittwoch bei der Konferenz der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Merkel in die Entscheidungsfindung einbringen.

Laschet sagte, die privaten Kontakteinschränkungen sollten ähnlich drastisch sein wie beim Lockdown im März. Das sei die einzige Möglichkeit, um die Pandemie einzudämmen und die Wirtschaft nicht wieder runterzufahren und die Schulen nicht wieder schließen zu müssen. Er forderte die Bürger in NRW auf, alle privaten Feiern im November abzusagen. Der November werde der Monat der Entscheidung, wie die Pandemie weiter verlaufe.

Wir informieren am Mittwoch natürlich immer aktuell über die Entscheidungen.

Alle aktuellen Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

 

Mehr Bielefelder mit Corona im Krankenhaus - Klinikum Mitte verbietet Patientenbesuche

Am Dienstag werden 39 Bielefelder mit Corona in den Bielefelder Krankenhäusern behandelt, vier mehr als gestern. Auch die Zahl der Bielefelder in Quarantäne ist gestiegen, um 111 auf aktuell rund 1.530. Unterdessen verbietet das Klinikum Bielefeld ab Mittwoch Patientenbesuche, Ausnahmen gelten nur in lebensbedrohlichen Situationen. Man wolle mit dieser Maßnahme dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Corona-Virus so gering wie möglich zu halten. Das Verbot gilt für die drei Standorte Bielefeld Mitte, Bielefeld Rosenhöhe und Klinikum Halle/ Westfalen und gilt nicht bei Menschen in lebensbedrohlichen Situationen oder in der Geburtshilfestation Babytown. Im Evangelischen Klinikum Bethel sind schon seit dem 17. Oktober keine Patientenbesuche mehr möglich. Ausnahmen gibt es hier bei Kindern, Jugendlichen und Schwerkranken. Auch im Franziskus Hospital gibt es Einschränkungen. Diese sind auf der Internetseite franziskus.de zu finden.

Alle aktuellen Zahlen und Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

Kultur-Aktionstag in der Bielefelder Innenstadt wegen Corona verschoben

Wegen der steigenden Coronazahlen in der Stadt wird der geplante Kultur-Aktionstag verschoben. Ursprünglich war die Veranstaltung für Freitag angedacht, jetzt soll die ins Frühjahr nächsten Jahres verlegt werden. Mehr als 50 Kulturschaffende wollen an verschiedenen Orten in der Innenstadt wie der Volkshochschule, dem Grünen Würfel oder der Volksbank-Lobby Musik, Tanz, Theater oder Fotografie präsentieren.

Weitere aktuelle Meldungen rund um die Corona-Pandemie in Bielefeld findet ihr hier.

Ostwestfalen-Lippe jetzt komplett Risikogebiet

Ganz Ostwestfalen-Lippe gilt jetzt als Risikogebiet. Auch der Kreis Paderborn hat als letzte Region mit seiner Inzidenz heute den 50-er Grenzwert knapp überschritten. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts gibt es in NRW nur noch einen Kreis, der unter der Warnschwelle liegt und das ist der Kreis Soest mit einer Inzidenz von 40,8. An der Spitze liegt Solingen mit rund 206 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche. Auch Bielefeld überschreitet heute den zweiten Tag in Folge den Inzidenz-Wert von 100 und liegt bei 109,5.

Weitere Informationen zur aktuellen Corona-Lage in Bielefeld bekommt ihr hier.

Dehoga-Prognose: 30% der Gastronomen in OWL schaffen es nicht

Den Gastronomen in OWL macht die Corona-Pandemie zu schaffen. Die Betriebe verzeichnen wegen der Corona-Pandemie massive Umsatzeinbrüche. Aktuell machen sie nur etwa 30 Prozent ihres Vorjahresumsatzes, so die Geschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands OWL, Regine Tönsing, in der NW. Ihre Prognose: 30 Prozent werden es nicht schaffen – und das sei positiv geschätzt. Bleibe es bei den Beschränkungen und komme noch ein Lockdown sei auch diese Einschätzung nicht zu halten, so Tönsing.

Weitere aktuelle Informationen rund um die Corona-Krise in Bielefeld findet ihr hier.


Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.