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Corona-News-Archiv

+++ 23. März +++ Keine Kita und OGS Gebühren für April

In einer Dringlichkeitsentscheidung hat Oberbürgermeister Clausen zusammen mit SPD-Fraktionschef Fortmeier und CDU-Fraktionschef Nettelstroth entschieden, dass die Eltern-Gebühren für Kita und offenen Ganztag im April erlassen werden. Der Rat muss dem zwar am 2. April formal noch zustimmen, durch die Dringlichkeitsentscheidung ist die praktisch Umsetzung aber jetzt schneller möglich. Zugleich betrifft die Dringlichkeitsentscheidung u.a. nicht einlösbare Theatertickets und Entgelte für den Besuch der Musik- und Kunstschule in der Corona-Zeit. Clausen dankte in einer Videoansprache außerdem allen Bielefeldern für ihren Einsatz in der Krisenzeit. Er mahnte außerdem weiter vor unnötigen Kontakten die eine Ausbreitung des Virus begünstigen und kündigte nochmals verstärkte Kontrollen an. Hier könnt ihr euch die Videobotschaft ansehen.

+++ 23. März +++ Immer mehr Kurzarbeit

Durch die Auswirkungen des Coronavirus sehen sich immer mehr Unternehmen in Bielefeld gezwungen Kurzarbeit anzumelden. Jetzt sieht sich auch Miele aufgrund von Engpässen bei Zulieferteilenvor das Problem gestellt. Die Produktion könne nicht mehr in gewohntem Ausmaß aufrechterhalten werden, heißt es in einer Mitteilung. Ein weiteres Problem sind die angeordneten Geschäftsschließungen. Durch diese sei  durch die der Absatz in erheblichem Maß gestört. Das Familienunternehmen sieht sich gezwungen, an allen inländischen Produktionsstandorten die Fertigung herunterzufahren. Demnach wird auch am Bielefelder Standort Kurzarbeit vom 1. April bis zum 19. April vorbereitet. Der Vertrieb soll dennoch weiter aufrechterhalten werden. Geräte könnten beispielsweise uneingeschränkt über das Internet bestellt werden, heißt es in der Mitteilung. Zudem würden notwendige Reparaturarbeiten weiterhin durch den Kundendienst ausgeführt, sowohl im privaten Bereich als auch im gewerblichen Umfeld wie beispielsweise in Krankenhäusern.

+++ 23. März +++ Polizei-Streifen arbeiten in 12-Stunden-Schichten

Der Streifendienst der Bielefelder Polizei wird wegen der Corona-Krise ab sofort im Zwölf-Stunden-Schichten arbeiten. Zwei Dienstgruppen werden dabei tätig sein. Zuvor hatte es im Streifendienst drei Dienstgruppen im acht-Stunden-Schichtdienst gegeben. Die dritte Gruppe soll nun Home-Office machen bzw. Ruhebereitschaft haben, und dann zum Einsatz kommen, wenn es in den anderen beiden Gruppen Infektionen gibt oder Quarantäne-Maßnahmen.

+++ 23. März +++ Ordnungsamt stockt Personal auf

Die neuen Regelungen zum Schutz vor der weiteren Ausbreitung des Corona Virus werden von der Stadt verstärkt kontrolliert werden. Das hat der Chef des Krisenstabs, Ingo Nürnberger im Gespräch mit Radio Bielefeld angekündigt. Bis zur Wochenmitte wird das Personal im Ordnungsamt dafür aufgestockt! Ab Mittwoch sollen statt der bisher 30 Mitarbeiter 100 Streife gehen. kontrolliert wird, ob Restaurants und Kneipen auch wirklich geschlossen haben und das Kontaktverbot eingehalten wird. Auch die Polizei kontrolliert die Regelungen und unterstützt bei Bedarf die Mitarbeiter des Ordnungsamts. Am Wochenende sei es deutlich ruhiger gewesen als in der Woche zuvor, so Ingo Nürnberger, allerdings habe es mehrere Corona Partys auf Schulhöfen gegeben. Und auch eine Kneipe hätte über den Hintereingang Gäste hereingelassen. Deshalb seien die verstärkten Kontrollen nötig. Wer weiterhin gegen die Regelungen verstößt, muss mit Bußgeldern von bis zu 25.000 Euro rechnen.

+++ 23. März +++ 98 Coronafälle in Bielefeld

Mit Stand von 12 Uhr am Mittag meldet die Stadt, dass es 98 bestätigte Coronafälle in Bielefeld gibt. Im Vortagesvergleich ein moderater Anstieg um fünf Fälle. Die Zahl der Bielefelder, die unter Quarantäne stehen geht sogar um zwei zurück und liegt jetzt bei 1.350. Ein Trend lässt sich anhand dieser Zahlen nicht belegen. Niedrige Fallzahlen könnten auch mit weniger Testauswertungen am Wochenende zusammenhängen.

+++ 23. März +++ Wertstoffhof Mitte jetzt auch dicht

Heute schließt auch der Wertstoffhof Mitte. Der Umweltbetrieb der Stadt begründet das mit dem hohen Andrang in den vergangenen Tagen. Nur so könne die Sicherheit der Kolleginnen und Kollegen auf dem Wertstoffhof gesichert werden, heißt es. Die anderen beiden Wertstoffhöfe sind schon seit letzter Woche dicht. Ab sofort gibt es außerdem keine mobilen Schadstoffsammlungen mehr. 


+++ 22. März +++ Kontaktverbot für mehr als 2 Personen kommt

Ab Montag dem 23. März gilt das Kontaktverbot für mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit. So haben es Bund und Länder am Sonntagnachmittag beschlossen. Ausgenommen sind nur Familien und in einem Haushalt lebende Personen. Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen befürwortete diese Entscheidung in einer ersten Reaktion: „Ich finde es gut, dass wir bundeseinheitlich vorgehen. Das Kontaktverbot wird helfen, die Infektionsketten zu unterbrechen und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Und ganz wichtig: Wir können auch übers Telefon kontakten. Auch ohne Begegnung muss niemand allein bleiben.“ Außerdem haben sich Bund und Länder darauf verständigt Restaurants, Friseure und andere Dienstleistungsbetriebe zu schließen. Alle Infos dazu bekommt ihr hier auf unserer Sonderseite.  

+++ 22. März +++ Busausfälle im Süden - Fahrer hat Corona

Am Montag dem 23. März fallen im Bielefelder Süden mehrer Busse aus. Grund ist, dass sich ein Fahrer der Verkehrsbetriebe moBiel mit dem Coronavirus infiziert hat. Weitere Fahrerinnen und Fahrer begaben sich daraufhin in Quarantäne. Betroffen sind die Linen 30,36, 37,94 und 135. Wer diese Linien nutzen möchte, kann sich nach Angbaen von moBiel vorab hier informieren, welche Fahrten stattfinden und welche ausfallen.

+++ 22. März +++ Zahl der infizierten Bielefelder steigt weiter

Auch am Sonntag wurde erneut ein Anstieg der offiziellen Coronafälle in Bielefeld gemeldet. Am Mittag gab der Krisenstab der Stadt an, dass jetzt 93 Bielefelder bestätigt mit dem Virus infiziert sind. Das sind im Vergleich zu Samstag 12 mehr. Auch die Zahl der Bielefelder, die unter Quarantäne gestellt wurden, hat sich erneut erhöht. Hier sind es aktuell 1.353 Bielefeld und damit ein Plus von 85.

Alle offiziellen Stellen und auch wir von Radio Bielefeld fordern euch nochmal eindringlich auf, alle persönlichen Kontakte so weit es geht zu vermeiden. Lasst uns zusammen alles tun, um die Verbreitung des Virus so schnell wie möglich zu stoppen!

+++ 22. März +++ Regeln bei der Notfallbetreuung werden verändert

Eltern mit systemrelevanten Berufen in Bielefeld und Nordrhein-Westfalen können ihre Kinder auch an Wochenenden und in den Osterferien zur Notbetreuung in die Schule oder Kindertagesstätte schicken. Die Regelung zur Bewältigung der Corona-Krise gilt ab Montag, so das NRW-Schul- und das Familienministerium. Auf Notbetreuung hätten künftig auch Familien Anspruch, bei denen nur ein Elternteil im Bereich der kritischen Infrastruktur arbeite - sofern keine eigene Betreuung möglich sei. Anspruch darauf haben Eltern mit systemrelevanten Berufen wie etwa im Gesundheitswesen, im Bereich Energie und Entsorgung oder bei Rettungsdiensten, Polizei und Feuerwehr.

+++ 22. März +++ Regionalbahnen schränken Fahrpläne ein

Euro- und Nordwestbahn stellen ihren Fahrplan in der Region wegen der Corona-Krise um. Auf der Strecke zwischen Bielefeld und Lemgo fährt der Lipperländer ab Montag beispielsweise im Stundentakt, Nachtfahrten ab Mitternacht sind gestrichen. Bei der Sennebahn auf der Strecke zwischen Bielefeld und Paderborn wird das Angebot ab Dienstag von einem Halbstunden- auf einen Stundentakt reduziert. Hier findet ihr die aktuell geltenden Fahrpläne und Infos: https://www.nordwestbahn.de/de/ostwestfalen bzw. https://www.mobil.nrw/corona/


+++ 21. März +++ Aktuell 81 Corona-Fälle in Bielefeld, 1268 in Quarantäne

Die Stadt Bielefeld hat auch heute eine neue Zahl der Corona-Infizierten in unserer Stadt veröffentlicht. Demnach haben sich 81 Menschen mit Corona infiziert. Aktuell befinden sich 1268 Menschen in Quarantäne. In den Krankenhäusern wurden bislang drei Patienten betreut, einer konnte schon entlassen werden.


+++ 20. März +++ Sozialdezernent Nürnberger erwartet weitere Einschränkungen

Während in Bayern eine Ausgangssperre aktuell geworden ist, ist das Land NRW noch zurückhaltend. Bielefelds Sozialdezernent Ingo Nürnberger erwartet aber auch für uns weitere Einschränkungen. Und wenn sie nicht vom Land kommen, dann müssen sie städtisch entschieden werden. Hier hört ihr das komplette Interview mit Nürnberger und Radio Bielefeld Moderator Dirk Sluyter.

+++ 20. März +++ Stadt sucht Schutzkleidung

Schutzausrüstungen und Desinfektionsmittel zum Schutz vor dem Coronavirus werden knapp, sie zu beschaffen ist sehr schwierig.
Die Stadt Bielefeld bittet deshalb insbesondere Handwerks- und Industrieunternehmen, aber auch Händler und Privatleute um Mithilfe. Benötigt werden dringend Schutzkleidungen und Masken. Die Spenden können zentral auf der Hauptfeuerwache (Am Stadtholz 18) abgegeben werden. Bei größeren Mengen können die Spenden auch abgeholt werden. Die Stadt bittet darum, sich vorab mit dem zuständigen Koordinator in Verbindung zu setzen. Zu den üblichen Geschäftszeiten unter der Telefonnummer 0521 51-8950 . Darüber hinaus ist jederzeit auch eine E-Mail unter sonderpostfach.rettungsdienst@bielefeld.de möglich. Bitte nur Anfragen im Zusammenhang mit dem Spendenaufruf an die Kontaktdaten richten.

+++ 20. März +++ Aktuell 72 Corona-Fälle in Bielefeld

 

Auch in Bielefeld ist die Zahl der Corona-Infizierten deutlich gestiegen. In unserer Stadt gab es bis zum Nachmittag 72 bestätigte Fälle. Das sind 15 mehr als gestern Abend. 1128 Menschen sind derzeit in Quarantäne. Das ist ein Plus von 168.

+++ 20. März +++ Erster Corona-Todesfall im Kreis Lippe

Im Kreis Lippe hat es den ersten Todesfall infolge einer Coronainfektion gegeben. In der vergangenen Nacht ist ein 87-jähriger Mann mit Vorerkrankungen gestorben. Er wurde zuvor im Klinikum Lippe intensivmedizinisch behandelt.

+++ 20. März +++ DRK richtet Hotline ein

Das Deutsche Rote Kreuz in Bielefeld hat eine Hotline eingerichtet. Dort können ab sofort alle Fragen rund um Corona gestellt werden. Unter der Telefonnummer (05 21) 52 99 8 33 oder über E-Mail an hilfe@drk-bielefeld.de können sich von Corona Betroffene, aber auch alte und kranke Menschen, die zu Risikogruppen zählen, melden. Die Hotline ist montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr erreichbar.

+++ 20. März +++ ASB sucht spontane Helfer

Der Arbeiter Samariterbund sucht in Bielefeld und ganz OWL freiwillige Helfer für die Bewältigung der aktuellen Herausforderungen. Dabei geht es z.B. um die Versorgung der unter Quarantäne stehenden Menschen oder die Errichtung mobiler Corona Teststellen. Der ASB richtet den Aufruf gerade auch an Bielefelder, die aufgrund der Corona-Situation ihrer eigentlichen Arbeit nicht mehr nachgehen können. Spontane freiwillige Helfer können sich per Mail beim ASB melden. Schreibt dafür eine MAil an spontanhelfer@asb-owl.de.

+++ 20. März +++ Mehr Schutzmaßnahmen für Apotheken

Die Apotheker bei uns in Bielefeld haben jetzt schon verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um das Infektionsrisiko für die Mitarbeiter zu minimieren. Dazu gehören laut Apothekerkammer Westfalen-Lippe zum Beispiel Plexiglaswände an den Verkaufstischen. Die Apotheker sagen außerdem: „Je weiträumiger es zugeht, desto geringer das Ansteckungsrisiko“.

+++ 20. März +++ DRK bittet darum Masken zu nähen

Weil es auch beim Deutschen Roten Kreuz Lieferengpässe für Schutzmasken gibt, bittet das DRK um außergewöhnliche Unterstützung. Die Bielefelder werden jetzt darum gebeten, genauso wie es in Essen bereits praktiziert wird, dass die Menschen ihnen Mund- und Nasenschutzmasken selbst nähen und spenden. Das medizinische Personal auch beim DRK, speziell in der Pflege und im Fahrdienst, sei darauf angewiesen. Privatleute, aber auch Firmen oder Einrichtungen, könnten die selbst genähten Schutzmasken in der DRK-Geschäftsstelle an der August-Bebel-Straße abgeben. Dort ist eine Box aufgestellt worden. Hier findet ihr die Nähanleitung


+++ 19. März +++ Oberbürgermeister Clausen wendet sich an alle Bielefeld und kündigt Erstattungen an

Oberbürgermeister Pit Clausen hat sich in der Corona-Krise noch einmal mit einer Ansprache an die Bielefelder Bevölkerung gewandt. Dabei appellierte er eindringlich, die Maßnahmen und Regeln einzuhalten, mit denen die Ausbreitung des Virus eingedämmt werden sollen. Clausen lobt alle, die sich an die Regeln halten. Er kritisiert aber diejenigen scharf, denen sie offenbar egal sind und die sogar noch auf dem Kesselbrink Corona-Partys feiern. Sozialarbeiter, Ordnungsdienste und Polizei sollen ab sofort Kontrollen druchführen. Zudem gab Clausen an, auf die Erhebung der Elternbeiträge für Kiindertagesstätten und den Offenen Ganztag im April zu verzichten zu wollen. Das solle der Stadtrat schnell und großzügig entscheiden, so der Oberbürgermeister. Zudem sollen u.a. Tickets für ausgefallenen Veranstaltungen im Theater und Konzerte in der Oetkerhalle ersetzt werden. Gastronomen, die wegen der Corona-Krise nicht öffnen können, sollen im April nicht mit Sondernutzungsgebühren belastet werden, sagte Clausen in seiner Ansprache, die ihr auf bielefeld.de abrufen könnt.

+++ 19. März +++ Fast 1.000 Bielefelder in Quarantäne

Die Zahl der bestätigten Coronafälle ist im Vergleich zu heute Mittag nochmal um zwei gestiegen. Damit sind jetzt 57 Bielefelder mit dem Virus infiziert. 960 Personen sind in häuslicher Quarantäne. 28 Testergebnisse stehen noch aus. Das teilte die Stadt am Nachmittag um 16:30 Uhr mit.

+++ 19. März +++ Ab Montag: Ferienfahrplan für Busse und Stadtbahnen

Zum weiteren Schutz von Fahrgästen und Personal und wegen der Einschränkungen im öffentlichen Leben fahren an keine Nachtbusse mehr. Ab Montag wird zudem der normale moBiel Fahrplan für Busse udn Stadtbahnen auf den Ferienfahrplan umgestellt. Diese Regelung gilt erst einmal bis auf Weiteres, mindestens aber bis zum Ende der Osterferien.

+++ 19. März +++ Wertstoffhöfe Nord + Süd geschlossen

Ab sofort sind die Wertstoffhöfe Nord und SüdStraße geschlossen. Es stehen aufgrund der aktuellen Situation nicht mehr genügend Mitarbeiter zur Verfügung. Sobald sich die Personalsituation geändert hat, soll der Wertstoffhof an der Engerschen Straße wieder aufmachen. Der Wertstoffhof Mitte blebit erstmal erreichbar. Dort wird aber mit langen Wartezeiten gerechnet.

+++ 19. März +++ 55 bestätigte Fälle und 888 Bielefelder in Quarantäne

Die Zahl der Bielefelder, bei denen eine Corona-Virus-Infektion bestätigt ist, Steigt weiter an. Aktuell gibt es 55 Infizierte, das sind sechs mehr als gestern. Deutlicher gestiegen ist die Zahl derjenigen, die zuhause unter Quarantäne stehen. Gestern waren es 703, heute sind es 888.  

+++ 19. März +++ Corona-Hilfe geht an den Start

Die Stiftung Solidarität startet jetzt die "Corona-Hilfe für Bielefeld". Wer Unterstützung braucht, weil er oder sie z.B. nicht aus dem Haus darf, kann dort Hilfe bekommen. Ehrenamtliche Helfer und Initiativen stehen über ein Netzwerk bereit. Ihr erreicht die Corona-Hilfe Bielefelder erstmal am Donnerstag und Freitag von 10 bis 14 Uhr telefonisch unter der 0521 – 299 77 00.


+++ 18. März +++ Rathaus und Bürgerberatungen schränken Publikumsverkehr ein

Zum Schutz vor Corona werden jetzt auch die persönlichen Kontakte im Rathaus erheblich reduziert. Persönliche Kontakte werden nur noch über einen Notdienst sichergestellt. Das Alte Rathaus ist bereits komplett geschlossen. Zum Neuen Rathaus gibt es nur noch zwei Eingänge, die kontrolliert werden. Nur wer einen Termin hat, wird noch hereingelassen. Termine müssen vorab telefonisch vereinbart werden. Onlineterminvereinbarungen sind nicht mehr möglich. Bereits online ausgemachte Termine sind bis zum 3. April abgesagt. Die Filialen der Bürgerberatung in Brake, Hillegossen, Schildesche, Gadderbaum und Dornberg werden für den Publikumsverkehr grundsätzlich geschlossen und sind auch nur noch telefonisch erreichbar. Hier findet ihr die Kontaktmöglichkeiten.

+++ 18. März +++ Stadt verfügt Schließung von Geschäften ab sofort

Die Stadt Bielefeld hat am Mittwochnachmittag den verfügt, dass ab sofort große Teile des Einzelhandels geschlossen bleiben. Ziel ist, die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. Dafür werden nun auch alle Geschäfte in Bielefeld schließen, die nicht der Versorgung der Menschen mit Dingen des täglichen Bedarfs dienen. Supermärkte, Banken und Tankstellen zum Beispiel bleiben geöffnet. Auch im Shoppingcenter LOOM werden nur diese Geschäfte offen bleiben. Die Stadt setzt mit der Verfügung einen Erlass des Landes um, der am späten Dienstagabend erging. Auch Kneipen und Bars müssen geschlossen bleiben. Restaurants und Gaststätten dürfen nur noch zwischen 6 und 15 Uhr öffnen. Es dürfen nur die Hälfte der eigentlich möglichen Gäste anwesend sein und zwischen Tischen und Barhockern muss ein Mindestabstand von 2 Metern eingehalten werden. Hotels dürfen keine Touristen mehr beherbergen. Viele Bielefelder Einzelhändler hatten in Vorgriff auf den Erlass bereits am Mittwoch geschlossen.

+++ 18. März +++ Bethel schließt Werkstätten am Montag

Von Bethel heißt es in einer Pressemeldung:

"Zur Vorsorge gegen die Infektionsgefahr durch den Corona-Virus wird das Werkstattangebot in Bethel in den kommenden Wochen stark zurückgefahren. In Umsetzung eines entsprechenden Erlasses der Landesregierung werden aber die Betreuungs- und Teilhabeangebote für die bisher dort tätigen Menschen mit Behinderungen im erforderlichen Umfang aufrechterhalten.
Im Raum Bielefeld hat Bethel proWerk rund 2.400 Plätze in den Behindertenwerkstätten. Je nach Schwere der Behinderung und persönlichem Lebensumfeld können Werkstattbeschäftigte zu Hause oder in Ihren Wohneinrichtungen bleiben, bekommen tagsüber Betreuungs- oder Beschäftigungsangebote. Teilweise werden auch in den bisherigen Werkstätten in besonderen Gruppen Angebote gemacht. Für alle alternativen Betreuungsangebote werden die geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorschriften umgesetzt.
Am 19. und 20. März findet eine Übergangsphase statt, damit sich alle Beteiligten auf die neue Situation einstellen können. Ab kommenden Montag (23.3.) gilt dann die Aussetzung des Regelbetriebs in den proWerk-Werkstätten.

+++ 18. März +++ Zahlen steigen: 49 Menschen mit Corona infiziert

Bei uns in Bielefeld ist die Zahl der mit dem Coronavirus-Infizierten auf 49 gestiegen – am gestrigen Dienstag waren es noch 43. Außerdem müssen deutlich mehr Bielefelder zuhause in Quarantäne bleiben. Gestern waren es noch 542, jetzt ist die Zahl laut Stadt auf 703 gestiegen.

+++ 18. März +++ Viele Geschäfte in Bielefeld bereits geschlossen

Die meisten Geschäfte in der Bielefelder Innenstadt halten sich bereits an den vom Land NRW nachgebesserten Erlass: Sie lassen seit heute ihre Türen geschlossen. Mit Schildern an den geschlossenen Türen weisen die Geschäfte daraufhin, dass das zum Schutz der Gesundheit ihrer Kunden und Mitarbeiter geschehe. Um die Ausbreitung des Coronavirus weiter einzudämmen, sollen laut NRW-Erlass ab heute nur Geschäfte öffnen, die der Grundversorgung dienen. Dazu gehören Supermärkte, Banken, Apotheken und Tankstellen zum Beispiel. Die Stadt Bielefeld muss noch eine Allgemeinverfügung anordnen.

+++ 18. März +++ Keine Patientenbesuche im EvKB

Im Evangelischen Krankenhaus Bethel und im Krankenhaus Mara sind ab Mittwoch, 18. März keine Patientenbesuche mehr erlaubt. Ausnahmen bilden Kinder und Jugendliche, diese dürfen zwei Besuche von zwei Menschen pro Tag bekommen, gleiches gilt auch für schwerkranke Patienten. Am Eingang wird der Besuch registriert und bekommt einen Mundschutz. Damit setzen die Bielefelder Krankenhäuser den Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums um, der auch vorsieht, ab sofort die öffentlichen Bereiche in den Gebäuden zu schließen, wie beispielsweise Cafeterien.

+++ 18. März +++ Viele Geschäfte sollen nun doch sofort geschlossen werden

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Das Land NRW regelt nun doch per Erlass, dass große Teile des Einzelhandels ab sofort geschlossen bleiben. Ziel ist es, die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. Dafür sollen nun auch alle Geschäfte in Bielefeld schließen, die nicht der Versorgung der Menschen mit Dingen des täglichen Bedarfs dienen. Supermärkte, Banken und Tankstellen zum Beispiel bleiben geöffnet. Auch im Shoppingcenter LOOM sollen nur diese Geschäfte offen bleiben. So steht es im Erlass.

Noch am frühen Abend hatte das Land einen Erlass herausgegeben, der weiterhin eine Öffnung aller Einzelhandelsgeschäfte vorsah. Nach zahlreicher Kritik, wurde am Abend gegen 23:15 Uhr auf der  Facebook Seite des Landes eine Fortschreibung dieses Erlasses veröffentlicht. Dieser enthält die oben genannten Maßnahmen, von denen nun erwartet wird, dass die Stadt Bielefeld sie zeitnah über eine Allgemeinverfügung anordnet. 

Alle aktuellen Meldungen aus Bielefeld und mehr Infos zum Coronavirus bekommt ihr hier.

Hier könnt ihr das Interview mit Thomas Kunz, Geschäftsführer Handelsverband OWL, hören

Wie geht es - Stand 18.03. 14:00 Uhr - mit dem Einzelhandel in Bielefeld weiter? Ist unsere Versorung gesichert? Antworten bekommt ihr hier.


+++ 17. März +++ Zahl der Infizierten steigt auf 43

Auch in Bielefeld ist die Zahl der Corona-Infizierten stark gestiegen. 43 Menschen sind aktuell positiv auf das Virus getestet worden. Das sind 15 mehr als gestern. Dieser hohe Anstieg war erwartet worden, weil erst heute dutzende Testauswertungen vom Wochenende vorlagen. 542 Menschen sind in Bielefeld wegen des Coronavirus in Quarantäne.

+++ 17. März +++ Erlass des Landes überrascht: Geschäfte bleiben vorerst auch in Bielefeld geöffnet

In Bielefeld und dem Rest von NRW bleiben die Geschäfte trotz der weiter steigenden Coronafälle geöffnet. Das Land NRW hat per Erlass Verkaufsstellen lediglich darauf hingewiesen, dass die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene zu treffen sind. Außerdem ist der Zutritt zu Geschäften zu steuern und Warteschlangen müssen vermieden werden. Auch Einrichtungshäuser, Einkaufszentren wie das LOOM oder Outlets dürfen geöffnet bleiben. Der Aufenthalt dort ist nur zur Deckung des dringenden oder täglichen Bedarfs gestattet. Der Handelsverband OWL ist von dieser Regelung, die von der Erlasslage der anderen Bundesländer abweicht, überrascht. Die Bundesregierung hatte eine Schließung aller nicht notwendigen Einzelhandelsbetriebe vorgeschlagen. Geschäfte für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken sowie Geschäfte des Großhandels dürfen bis auf weiteres auch an Sonn- und Feiertagen zwischen 13 und 18 Uhr öffnen. Ausgenommen von dieser Regelung sind die Osterfeiertage.

Alle Maßnahmen, die durch den Erlass des NRW Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales ab Mittwoch den 18. März geregelt werden, findet ihr hier.

Die Stadt Bielefeld hat angekündigt morgen eine Allgemeinverfügung zu veröffentlichen. In diesem Zusammenhang wird von drastischen Beschränkungen der Einkaufsmöglichkeiten gesprochen.

+++ 17. März +++ Spielplätze komplett zu Restaurants sollen ab 15 Uhr schließen - Unklare Situation um nicht dringend benötigte Geschäfte

Wie, wann und ob es auch in Bielefeld zu einer Schließung von Geschäften, die nicht dringend benötigt werden kommt, ist weiter unklar. Eine entsprechende Verfügung liegt den Einzelhändlern noch nicht vor. Was jetzt vorliegt ist eine Konkretisierung der Maßnahmen bezogen auf Spielplätze und Restaurants. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollen Spielplätze ganz geschlossen werden. Restaurants sollen nur bis 15 öffnen dürfen. Das hat das Land NRW mitgeteilt.

Die Unklarheit bezüglich der Geschäfte verunsichert Verbraucher. Hörer von Radio Bielefeld berichten uns von zum Teil chaotischen Szenen in Super- oder Baumärkten. Diese bleiben in jedem Fall auch weiterhin geöffnet, genau wie alle anderen Geschäfte die dringend benötigt werden. Dazu zählen auch Apotheken oder Drogerien. Auch die Händler selbst gehen sehr unterschiedlich mit der Situation um.  Während IKEA und andere aus einer Selbstverpflichtung schließen, liegen uns auch Newsletter vor, die auf Räumungsverkäufe hinweisen. Alle offiziellen Stellen und auch wir von Radio Bielefeld warnen eindringlich davor, diesen Angeboten zu folgen. Alle sozialen Kontakte sind auf ein Mindestmaß zurückzufahren. Wer nicht unbedingt muss, sollte sein Zuhause derzeit nicht verlassen, um sich mit anderen zu treffen oder mit anderen in Kontakt zu treten.

+++ 17. März +++ Besuche in Bielefelder Haftanstalten werden untersagt

Das NRW-Justizministerium hat per Erlass praktisch alle Besuche in Gefängnissen untersagt. Betroffen sind davon auch die Bielefelder Haftanstalten. Ausnahmen können in dringenden Fällen für Verteidiger gemacht werden, sagte ein Sprecher des NRW-Justizministeriums. Der Strafvollzug reagiert damit auf die aktuelle Coronakrise. Nach Angaben des Justizministeriums werden auch "vollzugsöffnende Maßnahmen" gestoppt, also zum Beispiel Freigang als Vorbereitung zur Haftentlassung. Den Gefangenen soll als Ausgleich z.B. mehr Telefonzeit gegeben werden. Auch die Vollstreckung von Ersatzfreiheitsstrafen sind bis auf Weiteres ausgesetzt und der Jugendarrest werde vorerst keine Neuankömmlinge aufnehmen.

+++ 17. März +++ Trotz Corona - Bielefelder Taxen fahren

Bei den Bielefelder Taxifahrern häufen sich die Fragen, ob die Fahrten weiter möglich sind. Die Antwort ist ja. Bislang gibt es keine Einschränkungen. Alle Fahrgäste sollten sich aber natürlich an verschärfte Hygieneregeln halten.

+++ 17. März +++ Auch die Heilsarmee reagiert

Auch die Heilsarmee Bielefeld reagiert auf die Corona-Krise. Das Cafe „Open Heart“ hat zwar noch eingeschränkt geöffnet – man darf aber nur noch rein, wenn man sich vorher die Hände desinfiziert hat. Einen Spender hat die Heilsarmee bereitgestellt. Die Gäste, die eine Wohnung haben, sollen möglichst zuhause bleiben. Wer Lebensmittel benötigt, soll sich per Telefon melden, heißt es. 


+++ 16. März +++ Nur ein neuer bestätiger Coronafall in Bielefeld aber viele Tests noch offen

In Bielefeld sind aktuell 28 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Im Vortagesvergleich ein Plus von nur einem Fall. Der Bielefelder Krisenstab rechnet aber mit höheren Zahlen am Dienstag, weil mehrere Dutzend Verdachtsfälle vom Wochenende getestet sind, die Ergebnisse dieser Tests sind aber noch offen. Gut verlief die Betreuungssituation in den Schulen. Nur 339 Schüler der Klassen 1-6 waren am ersten "coronafreien" Schultag in der schulischen Notbetreuung. Bis Morgen wird diese noch angeboten, am Mittwoch schließen die Schulen komplett. Die Kitas sind bereits zu. Nur Kinder deren Eltern beide in unverzichtbaren Berufen arbeiten, können dort weiter betreut werden. Erziehungsberechtigte müssen eine Arbeitgeberbescheinigung vorlegen. Ein entsprechendes Formular wird kurzfristig auf bielefeld.de veröffentlicht. Ebenfalls auf bielefeld.de hat sich Oberbürgermeister Pit Clausen in einer Videobotschaft an alle Bielefelder gewandt. Darin bekräftigt Clausen, dass er Bielefeld gut aufgestellt sehe. Der Krisenstab sei gut unterwegs um "diese wuchtvolle Verbreitung des Virus auszubremsen" Er bittet weiter um die Vermeidung direkter persönlicher Kontakte und die Einhaltung von Hygieneregeln. Explizit ruft Clausen auf, auch das Rathaus ohne verherige Verabredung nicht mehr zu betreten. Anliegen sollten mit Geduld möglichst per Telefon oder Mail geregelt werden.

+++ 16. März +++ Bund schlägt Schließung vieler Geschäfte vor

Die Bundesregierung hat den Ländern die Schließung einer Vielzahl von Geschäften vorgeschlagen. Supermärkte und andere Läden, die zur Versorgung der Menschen dienen, sollen demnach allerdings offen bleiben, wie die Deutsche Presse-Agentur  aus Regierungskreisen erfuhr. Es handele sich gerade nicht um einen sogenannten "Shutdown", bei dem alle Läden geschlossen würden. Supermärkte, Einzelhandelsbetriebe für Lebens- und Futtermittel, Wochenmärkte, Lieferdienste, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen und Banken und Sparkassen, Poststellen, Waschsalons und der Großhandel sollen geöffnet bleiben. Ob und wie dieser Vorschlag vom Land NRW und dann auch von der Stadt Bielefeld umgesetzt wird, ist aktuell noch nicht bekannt. Wir halten euch auf dem Laufenden.

+++ 16. März +++ Haus- und Kinderärzte ändern Abläufe

Die Bielefelder Haus- und Kinderärzte weisen darauf hin, dass ein veränderter Praxisablauf notwendig wird, um sowohl Patienten vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen aber auch um den Ausfall ganzer Praxen vorzubeugen. Nicht dringend notwendige Praxisbesuche sollen vermieden werden und bei starken Beschwerden soll vorab eine telefonische Anmeldung erfolgen. Auch wird darauf hingewiesen, dass nicht mehr als unbedingt notwendige Personen Kinder in die Praxen begleiten sollen.  

+++ 16. März +++ Nach Besucheransturm am Sonntag - auch Tierpark Olderdissen macht zu

Die Stadt Bielefeld sperrt den Tierpark Olderdissen ab sofort. Damit schließt die Stadt das beliebte Ausflugsziel früher als vorgesehen. Wegen der Corona-Epidemie schließen ab morgen ohnehin schon sämtliche Freizeitbereiche. Da, wo sich gestern noch Besucher vor die Gehänge drängten und Kinder im Sand spielten, soll ab heute niemand mehr unterwegs sein. Die Stadt schätzt, dass gestern etwa 3.000 Menschen im Tierpark Olderdissen unterwegs waren. Die Stadt greift dem Landeserlass damit vor, weil sie es für unverantwortlich hält die vielen Besucher bei dem Wetter in dem Park zusammenkommen zu lassen.

+++ 16. März +++ IHK will Hilfe für Selbstständige & Kleinstunternehmen

Die IHK in Bielefeld unterstützt die Forderung nach einem Notfallfonds für Solo-Selbständige und Kleinstunternehmen. Bei diesen Unternehmen falle der Umsatz über Nacht drastisch, manchmal bis auf Null, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Niehoff. Ein solcher Fonds müsse den Kleinstunternehmern unbürokratisch Überbrückungsgelder bzw. direkte Hilfe zum Lebensunterhalt auszahlen. Hier gelangt ihr direkt zur Sonderseite der IHK. Und hier ist der Link zum Wirtschaftsministerium NRW.

+++ 16. März +++ OWL Kliniken melden: Blutspenden werden weniger

Die Blutspendebereitschaft geht aktuell wegen der Coronakrise deutlich zurück. Das melden die Kliniken und der Blutspendedienst OWL. Gerade Notfall- und Krebspatienten sowie Schwerkranke sind aber auf eine reguläre Versorgung mit Blutpräparaten angewiesen, heißt es. Blut spenden kann jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren an den bekannten Stellen. Mit einer Spende können bis zu drei Personen lebenswichtige Hilfe erhalten. Spendewillige, die Kontakt zu einem Coronavirus-Erkrankten oder Verdachtsfall hatten, und Personen mit grippalen Symptomen können allerdings nicht spenden und sollten auf keinen Fall eine Spendeneinrichtung ohne vorherigen telefonischen Kontakt aufsuchen. Dies gilt ebenso für Reiserückkehrer aus den vom Robert-Koch-Instituts definierten Risikogebieten.

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+++ 16. März +++ Evangelisches Klinikum sagt OPs ab

Das Evangelische Klinikum Bethel wird alle planbaren Operationen und Eingriffe auf unbestimmte Zeit absetzen. Voraussetzung ist, dass das medizinisch vertretbar ist. Damit will das Krankenhaus bei Bedarf weitere Intensiv- und Beatmungskapazitäten für Corona-Kranke haben.  

+++ 16. März +++ Bielefelder Tafel schließt - Tisch reduziert Angebot

Auch die Bielefelder Tafel reagiert auf die Corona-Lage. Sie schließt ihre drei Ausgabestellen ab sofort. Viele Menschen bei der Tafel gehören zu den Risikogruppen, sowohl Helfer wie auch Kunden, heißt es. Die Stellen in Quelle, am Rabenhof und Brake schließen voraussichtlich bis zum 20. April.  Beim Bielefelder Tisch werden die Suppenküche im Saal, die Löwengrube, die Kleiderkammer und die Fundgrube bis auf Weiteres geschlossen. Die Lbensmittel- und Brotausgabe findet weiter statt. Ebenso die Suppen- und Kaffeeausgabe auf dem Hof. Wohnungslose Menschen erhalten außerdem Lunchpakete.

+++ 16. März +++ Klinikum Bielefeld verbietet Besuche

Das Klinikum Bielefeld verbietet ab jetzt Patienten-Besuche. An allen drei Standorten in Bielefeld Mitte, im Klinikum Rosenhöhe und im Klinikum in Halle sollen die Patienten so vor einer Corona-Virus-Infektion geschützt werden. Ausnahmen gelten nur bei Menschen in lebensbedrohlichen Situationen. Die Stadt Bielefeld schränkt zudem die Besuchsregeln in Pflegeeinrichtungen massiv ein. Bis zum 19.April sollen sich die Besuche hier ab sofort auf das Notwendigste beschränken. Je Bewohner darf im Regelfall eine Person pro Tag für eine Stunde zu Besuch kommen. 


+++ 15. März +++ Das Leben in Bielefeld wird lahmgelegt - Land NRW kündigt weitreichenden Erlass an

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, werden in den kommenden Tagen noch weitreichendere Maßnahmen durchgesetzt. „Alle Freizeitaktivitäten und nicht unbedingt notwendigen sozialen Kontakte müssen unverzüglich vermieden werden“, sagte NRW Ministerpräsident Armin Laschet am Sonntag und kündigte kurzfristig einen weiteren Erlass an. Es gelte den Ernst der Lage zu erkennen und die notwendige Versorgung in vollem Umfang sicherzustellen. Der Erlass des Landes soll klären, dass zusätzlich zu den in Bielefeld bereits untersagten Veranstaltungen ab Anfang der Woche auch der Betrieb von Fitnessstudios, Schwimmbädern und Saunen untersagt wird. Spielhallen, Bars, Museen und auch Prostitutionsbetriebe sollen schnellstmöglich schließen. Auch Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstige Sport- und Freizeiteinrichtungen werden untersagt, genauso alle Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich.

Der Zutritt zu Einrichtungshäusern und auch Shopping-Centern, wie dem LOOM, soll nur noch zur Deckung des dringenden Bedarfs unter strengen Auflagen erlaubt werden. Und das nicht zuletzt auch, um zu vermeiden, dass sich dort Schüler nach den Schulschließungen in größeren Gruppen versammeln. Strenge Auflagen soll es auch für Restaurants, Gaststätten, Hotels und Bibliotheken geben.

Banken, Einzelhandelsbetriebe, insbesondere für Lebensmittel, Drogerien und Apotheken bleiben geöffnet!

Die Regelungen sollen nach Angabe der Staatskanzlei bis zum 19. April gelten.

+++ 15. März +++ Zahl der infizierten Bielefelder steigt um zwei auf 27

Am Sonntagnachmittag (16 Uhr) meldete der Krisenstab der Stadt zwei neue bestätigte Coronainfektionen in Bielefeld. Damit hat sich die Zahl der offiziell gemeldeten Erkrankten auf insgesamt 27 erhöht. Daneben wird mitgeteilt, dass es mehrere Dutzend Verdachtsfälle in unserer Stadt gibt, die in Quarantäne gesetzt wurden. Zurzeit müssen 365 Bielefelder vorsichtshalber zu Hause bleiben. 

+++ 15. März +++ Kita Kinder Betreuung nur möglich, wenn beide Eltern unverzichtbar

Die Stadt Bielefeld hat eine weitere Konkretisierung zur Schließung der Kitas und Kindertagespflegestellen veröffentlicht. Diese betrifft vor allem die Notfallbetreuung für Kinder, deren Eltern beruflich unverzichtbare Tätigkeiten ausüben. Nur wenn beide Elternteile in einem der folgenden Bereiche arbeiten, werden die Kinder weiter in ihrer Einrichtung betreut: „Alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.” Auch das Kitapersonal selbst hat einen Anspruch auf Betreuung der eigenen Kinder. 

Zudem dürfen die Berechtigten selbst natürlich keine Krankheitssymptome aufweisen, dürfen nicht infiziert sein, dürfen nicht im Kontakt mit infizierten Personen gewesen sein und dürfen sich nicht kürzlich in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Die betroffenen Eltern, die nicht in den Schlüsselbereichen arbeiten, werden dringendst gebeten, ihre Kinder selbst zu betreuen oder andere Betreuungsmöglichkeiten zu suchen. Hierbei wird dringend davon abgeraten die Großeltern einzusetzen, da diese von den Folgen einer Coronainfektion besonders gefährdet sind.

+++ 15. März +++ VHS stellt Kurse und Unterricht ein

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage schließt ab sofort auch die Volkshochschule Bielefeld. Das gesamte Unterrichtsgeschäft und alle Einzelveranstaltungen werden eingestellt. Das zählen Vorträge und Ausstellungseröffnungen sowie große Prüfungen.

+++ 15. März +++ Stadt reglementiert Besuche in Pflegeeinrichtungen

Die Stadt Bielefeld hat Besuchseinschränkungen für vollstationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe, in denen besonders schutzbedürftige Personen leben, sowie für anbieterverantwortete Wohngemeinschaften verfügt. Das Sozialdezernat fordert die Angehörigen auf, nur die nötigsten Besuche zu machen. Die Einrichtungen sind ab sofort verpflichtet, die Besuche streng zu reglementieren. Die Besuche sollen u.a. ab sofort max. eine Stunde dauern und dürfen nur noch auf dem Zimmer stattfinden, nicht mehr in Gemeinschaftsräumen.

+++ 15. März +++ Gottesdienste fallen aus - Burgturm schließt

Die Gottesdienste in den evangelischen und katholischen Kirchen fallen in Bielefeld derzeit ebenfalls aus. Zum Gebet bleiben viele Kirchen die kommenden Tage außerhalb der Gottesdienstzeiten aber zunächst geöffnet. Geschlossen hat ab sofort auch der Sparrenburg-Turm und das Besucher-Zentrum. Das Burg-Gelände selbst ist nicht gesperrt.

+++ 15. März +++ IG Metall fordert unbürokratische Lösungen für Kinderbetreuung

Die IG Metall in Bielefeld befürchtet durch die Kita- und Schulschließungen ab morgen gravierende Nachteile für Eltern. Sie fordert von den Firmen, soweit möglich, unbürokratische Lösungen anzubieten, damit die Beschäftigten ohne Einkommensverluste ihre Kinder betreuen können. Laut IG Metall-Sprecherin gilt es, eine soziale Schieflage zu verhindern.


+++ 14. März +++ Bielefelder Supermärkte reagieren auf Hamsterkäufe

Nachdem die Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zum Ende der Woche immer mehr wurden, kam es auch in vielen Bielefelder Supermärkten am Freitag und Samstag zu Hamsterkäufen. Nudeln, Reis, Mehl, Zucker, Zwieback oder auch Toilettenpapier und Seife wurden zum Teil in großen Mengen gekauft. Viele Supermärkte führten daraufhin Mengenbeschränkungen pro Kunde ein und appellierten an die Fairness. Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels gab an, dass die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln gesichert sei. Die Regale sollen in den kommenden Tagen wieder gefüllt werden. 

+++ 14. März +++ Zahl der bestätigten Fälle steigt auf 25

Am Samstag gingen bis 16 Uhr beim Gesundheitsamt Bielefeld sechs neue positive Testergebnisse ein. Damit gibt es in Bielefeld jetzt 25 bestätigte Corona-Fälle. 30 Testergebnisse stehen noch aus. Fast 340 Menschen befinden sich in unserer Stadt in Quarantäne. 40 mehr als Freitagnachmittag.

Bielefelds Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger weist darauf hin, dass größere Menschenmengen weiter gemieden werden sollten und er rät soziale Kontakte so stark wie möglich zurückzufahren. Es wird vom Krisenstab angenommen, dass es eine hohe Zahl an noch nicht entdeckten infizierten Menschen gibt. Es wird darauf hingewiesen, dass beispielsweise auch Kneipenbesuche zwar nicht verboten, aber unvernünftig seien.

Außerdem gab die Stadt bekannt, dass nicht mobile Menschen (zum Beispiel im Altenheim) ab Sonntag nicht mehr zu den Teststellen kommen müssen. Hilfsdienste werden die Tests dann vor Ort durchführen.


+++ 13. März +++ Schulen und KiTas schließen. Hochschulen verschieben den Semsterstart

In Bielefeld und ganz NRW fällt ab Montag der Unterricht in den Schulen aus, ab Mittwoch bleiben die Schulen dicht, bis zu den Osterferien. Am Montag und Dienstag müssen die Bielefelder Schulen sicher stellen, dass eine Betreuung gewährleistet ist. Ab Mittwoch gibt es dann lediglich noch ein Notbetreuungsangebot für die Schüler der Klassen 1 bis 6. Diese Notbetreuung kann nur für Eltern angeboten werden, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen arbeiten. Die Kindertagesstätten werden ohne Übergang ab Montag wegen der Ausbreitung des Coronavirus geschlossen. Außerdem gilt NRW-weit für die Hochschulen, dass der Vorlesungsbeginn auf den 19. April verschoben wird. Das teilte Ministerpräsident Armin Laschet am Freitag mit. Es wird offiziell davon abgeraten, die Betreung über die Großeltern zu organisieren. Diese sind von den Folgen des Coronavirus besonders gefährdet.

+++ 13. März +++ 19 bestätigte Coronafälle in Bielefeld

Die Zahl der bestätigt mit Corona infizierten Bielefeldern hat sich am 13. März bis etwa 16:30 Uhr um vier auf insgesamt 19 gesteigert. Die Anzahl der unter Quarantäne stehenden ist im Tagesvergleich gleichbleibend bei 300. Das liegt an einem Austausch der Personen. Während bei manchen die Quarantänezeit schon um ist, kommen in etwa gleicher Anzahl neue Fälle hinzu.

+++ 13. März +++ Arminia gegen Osnabrück abgesagt

Angesichts der Dynamik mit neuen Corona-Infektionen und entsprechenden Verdachtsfällen in direktem Zusammenhang mit der Bundesliga und 2. Bundesliga hat das Präsidium der DFL Deutsche Fußball Liga kurzfristig beschlossen, den ursprünglich am Freitag beginnenden 26. Spieltag in beiden Ligen zu verlegen. Damit fällt das für heute um 18:30 Uhr angesetzte Heimspiel des DSC Arminia Bielefeld gegen den VfL Osnabrück aus. Alle weiteren Entscheidungen, die den Spielbetrieb der Bundesligen betreffen, werden am kommenden Montag auf der DFL-Mitgliederversammlung getroffen.

+++ 13. März +++ Bäder, Sparkassen und Campus Handwerk schließen

Die Bielefelder Bäder sind ab Montag geschlossen. Am Montag und Dienstag könnten Schulen und Vereine aber noch die geplanten Schwimmzeiten nutzen. Ab Mittwoch, 18. März, wird der Badebetrieb dann bis auf Weiteres komplett eingestellt. Die Eisbahn ist ab sofort geschlossen. Die Handwerkskammer OWL folgt ebenfalls dem Beschluss der Landesregierung NRW zur Schließung der Schulen und schließt das Berufsbildungszentrum am Campus Handwerk in Bielefeld. Bei der Sparkasse gibt es ebenfalls Schließungen. Von denen betroffen sind die Filialen Schlosshofstraße, Altenhagen, Milse, Oldentrup, Wellensiek, Ummeln, Brackwede-Brock und Senne-Windflöte. Die Geldautomaten und Selbstbedienungsgeräte bleiben in den Filialen aber weiter rund um die Uhr zugänglich.

+++ 13. März +++ Verbot von Besuchen in Alten- und Pflegeheimen

Alten- und Pflegeheime in Bielefeld und ganz NRW dürfen grundsätzlich nicht mehr besucht werden. Besuche seien nur in dringenden Ausnahmefällen möglich, sagt Ministerpräsident Armin Laschet in Düsseldorf.

+++ 13. März +++ Bäder und Eisbahn schließen

Die Bielefelder Bäder sind wegen der Ausbreitung des Coronavirus ab Montag, 16. März, für die Öffentlichkeit geschlossen. Schulen und Vereine können am Montag und Dienstag noch ihre geplanten Schwimmzeiten nutzen. Ab Mittwoch, 18. März, wird der Badbetrieb dann bis auf Weiteres komplett eingestellt. In den kommenden Tagen werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Schwimm- und Sportkursen durch die Bielefelder Bäder und Freizeit GmbH (BBF) gesondert benachrichtigt. Die Oetker-Eisbahn ist bereits geschlossen worden.    

+++ 13. März +++ Auch das Franziskus Hospital schränkt die Besuchszeiten ein

Nach dem EVKB und dem Klinikum Bielefeld schränkt nun auch das Franziskus Hospital seine Besuchszeiten und die Zahl der Besucher wegen der deutschlandweiten Ausbreitung des Corona-Virus ein. Ab morgen sollen Besucher nur noch von 15 bis 19 Uhr in das Krankenhaus kommen. Zudem ist bis auf Härtefallregelungen in Form von Begleitpersonen oder besonders schwer Kranken pro Patient nur ein Besucher erlaubt. Geplante OPs finden statt und auch medizinisch notwendige Eingriffe werden durchgeführt. Und auch der Pflegedienst „Aercura“ ist von einer Quarantäne-Maßnahme betroffen. Möglicherweise hatten Mitarbeiter bei einer Trauerfeier für eine ehemalige Patientin Kontakt zu einer Person, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Die fünf betreffenden Mitarbeiter wurden deshalb direkt unter Quarantäne gestellt. Dadurch mussten die zu betreuenden Menschen von der Teutoburger Straße nach Oerlinghausen verlegt werden, um die Versorgung der teils schwerkranken Menschen sicher zu stellen.


+++ 12. März +++ 15 Corona-Fälle in Bielefeld

In einer Allgemeinverfügung der Stadt, die ab Sonntag gilt, werden alle öffentlichen und kommerziellen Veranstaltungen untersagt. Das gilt sowohl für Events in geschlossenen Räumen als auch unter freien Himmel. Die Regelung gilt zunächst bis zum 30. April. Ausnahmen soll es nur wenige geben. Private Feiern und vereinsinterne Feiern sind ausgenommen. Es wird dennoch empfohlen sich auch für private Feiern an die Regelung zu halten. Stand jetzt gibt es 15 offizielle Coronafälle in Bielefeld. Insgesamt sind 300 Bielefelder unter häuslicher Quarantäne.

Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger sagte: Jetzt habe man noch die Chance, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Schon jetzt würden die Zahlen zeigen, dass das eine sehr schwierige Aufgabe wird. Nach Angabe von Oberbürgermeister Pit Clausen fallen damit auch der Hermannslauf am 26. April oder die Nachtansichten am Abend davor aus. Auch das Stadttheater, Kinos und Diskotheken sind betroffen. Ausnahmeanfragen sind an das Gesundheitsamt zu richten.

Oberbürgermeister Clausen appelliert an alle Bielefelder die Regelungen auch für den privaten Bereich zu übernehmen. Man habe derzeit große Sorge wegen der Ausbreitung des Virus.

+++ 12. März +++ Fuß-, Handballer und Leichtathleten legen Pause ein

Der Fußball- und Leichtathletikverband Bielefeld hat bis zum 30. April alle Pflicht- und Freundschaftsspiele auf Kreisebene abgesagt. Das gilt für sämtliche Jugend-, Herren-, Frauen-, und Altligaspiele und alle Leichtathletik Veranstaltungen. In einer Mitteilung an die Sportvereine heißt es, man sehe aufgrund der stetigen Ausweitung des Coronavirus keine Alternative zu dieser Entscheidung. Den Vereinen wird empfohlen auch den Trainingsbetrieb einzustellen.

Und auch der Handball-Verband Westfalen hat den Jugendspielbetrieb für diese Saison mit sofortiger Wirkung beendet. Der Spielbetrieb der Erwachsenen-Handballer ruht bis auf Weiteres.

+++ 12. März +++ Maßnahmen in moBiel Bussen

Wegen der Coronakrise ergreifen auch die Verkehrsbetriebe moBiel besondere Maßnahmen. Bus-Tickets können ab Freitag dem 13. März nicht mehr beim Fahrer mit Bargeld bezahlt, sondern müssen ab morgen per Handy, am Automaten oder in den Kundenzentren gelöst werden. Die vorderen Bustüren bleiben geschlossen, um den Kontakt zu den Fahrern zu vermeiden. Fahrgäste sollten Abstand voneinander halten.

+++ 12. März +++ Einschränkungen für Besuche im Krankenhaus

Das Klinikum erklärt in einer Pressemitteilung: "Der Pandemie Krisenstab des Klinikums Bielefeld hat sich zum Schutz vor möglichen Infektionen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für eine Einschränkung der Besuchszeiten für Patientinnen und Patienten an den 3 Standorten Klinikum Bielefeld Mitte, Bielefeld Rosenhöhe und Klinikum Halle/Westfalen entschieden. Besuche für Patientinnen oder Patienten sollen ab dem 13. März 2020 bis auf Weiteres nur bei dringender Notwendigkeit und nur in der Zeit von 14.30 - 17.30 Uhr stattfinden. Personen mit Infektionen sollen vorerst auf Besuche ihrer Angehörigen verzichten. Von dieser Regelung ausgenommen sind schwerstkranke Patientinnen und Patienten."


+++ 11. März +++ Vier weitere Fälle bestätigt

Die Stadt Bielefeld hat am Dienstagabend vier neue bestätigte Coronafälle in Bielefeld gemeldet. Bei den Erkrankten soll es sich um Reiserückkehrer handeln. Das Ziel der Reise und weitere Einzelheiten sollen zeitnah bekannt gegeben werden. Damit sind in Bielefeld offiziell insgesamt neun Menschen mit dem Virus infiziert.

+++ 11. März +++ Anlaufstellen für Verdachtsfälle öffnen

In Bielefeld werden ab Donnerstag 12. März zwei zentrale Diagnostik-Zentren zur Abklärung des Coronavirus eingerichtet. Sie befinden sich in der ehemaligen Notfall-Ambulanz am Klinikum Mitte und in den bereits errichteten Zelten am Haus Gilead eins in Bethel auf dem Parkplatz am Kantensiek. Die Zentren sind an Werktagen und am Wochenende stundenweise vormittags und nachmittags geöffnet. Um die Patienten vor einer möglichen Ansteckung zu schützen, findet eine Untersuchung nur nach einem telefonischen Beratungsgespräch statt. Dafür stehen das Bürgertelefon der Stadt unter der Telefonnummer 0521/512000 (MO-FR 8-16 Uhr) und das Service-Telefon der Kassenärztlichen Vereinigung unter der  Nummer 116-117 zur Verfügung.

+++ 11. März +++ Stadt verbietet Indoor Events mit über 1.000 Personen bis Ende April

Die Stadt Bielefeld hat am 11. März in einer Allgemeinverfügung alle öffentlichen und privaten Großveranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 1.000 Personen verboten. Das Verbot bezieht sich auf das gesamte Stadtgebiet und ist zunächst bis zum 30.April 2020 um 24.00 Uhr befristet. Bei sportlichen Großveranstaltungen kann eine abweichende Regelung getroffen werden. Zum Beispiel kann hier eine Durchführung ohne Zuschauer genehmigt werden. Hintergrund ist die Ausweitung des Coronavirus und der verfügte Erlass des NRW Gesundheitsministeriums zur Durchführung von Großveranstaltungen. In der Allgemeinverfügung der Stadt heißt es, sollte die Entwicklung zeigen, dass die Maßnahmen schon zu einem früheren Zeitpunkt nicht mehr erforderlich sind, wird die Anordnung geändert. Sofern über den 30. April hinaus Anordnungen notwendig sind, werde eine entsprechende Verlängerung der Maßnahme erfolgen.

Welche Auswirkungen die Allgemeinverfügung konkret auf Events wie Beispielsweise den Hermannslauf oder die Nachtansichten hat, ist bislang nicht bekannt. Die Veranstalter geben an, sich zeitnah dazu äußern zu wollen.
Bereits bestätigte Absagen von Veranstaltungen in Bielefeld und der Region findet ihr hier.


Am 7. März: Die ersten Fälle in Bielefeld

Am Samstagmittag (07. März) teilte der Krisenstab der Stadt mit, dass es die ersten beiden bestätigten Coronafälle in Bielefeld gibt. Dabei handelt es sich um einen 53 jähriger Mann und ein 47 jährige Frau. Beide waren mit einer Reisegruppe in Israel unterwegs. Nach ihrer Rückkehr am 04. März wurden sie informiert, dass der Busfahrer, der sie in Israel gefahren hat, positiv auf eine Coronainfektion getestet wurde. Beide Bielefelder zeigen nur leichte Symptome. Am darauffolgenden Dienstag (10. März) gab die Stadt bekannt, dass eine weitere Frau der Reisegruppe ebenfalls infiziert sei. 

Die zuerst als erkrankt gemeldete Frau ist Altenpflegerin von Beruf. Nach Angabe des Gesundheitsamtes war sie nach der Rückkehr aus Israel nicht mehr arbeiten und hatte nur einen relevanten Sozialkontakt. Um den werde sich gekümmert, hieß es. Auch diese Person müsse vorsichtshalber in Quarantäne. Der erkrankte Mann ist katholischer Gemeindereferent. Er hatte am Donnerstag nach der Rückkehr aus Iarael mehrere Sozialkontakte. Auch diese würden alle ermittelt und abgeklärt, so Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger. Außerdem hat der Mann zwei Kinder. Beide zeigen keine Symptome. Insgesamt waren sieben Bielefelder Teil der 30 köpfigen Reisegruppe. Bei den weiteren fünf Teilnehmern aus Bielefeld, hieß es zunächst, dass Tests bereits durchgeführt worden seien und keine Infektion mit Corona vorliege.

Dr. Ina Strate-Schneider (Gesundheitsamt), Ingo Nürnberger (Krisenstabsleiter), Dr. Peter Schmid (Gesundheitsamt)