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Corona-News-Archiv


+++ 23. Juni +++ Bielefelds Oberbürgermeister Clausen zum Lockdown im Kreis Gütersloh

Nach dem Lockdown im Zuge des Tönnies-Skandals im Kreis Gütersloh hat Oberbürgermeiter Pit Clausen eine Stellungnahme abgegeben. "Ich finde es ausdrücklich richtig, bei einem lokalen Ausbruch des Virus regional oder lokal zu reagieren," so Clausen. Allerdings sei jeder lokale Raum immer in eine Region eingebunden. Er bedaure es deshalb, als Nachbarkommune nicht bei der Umsetzung des Lockdowns eingebunden worden zu sein. Clausen führt an, das an Werktagen über 23.000 Menschen aus dem Kreis Gütersloh nach Bielefeld einpendeln, fast 18.000 aus Bielefeld nach Gütersloh. Mehr als 1.200 Schüler aus dem Kreisgebiet würden außerdem Schulen in Bielefeld besuchen.

+++ 23 Juni +++ Nur vier von 162 Tönnies-Mitarbeitern aus Bielefeld noch nicht angetroffen

Am Dienstagnachmittag hat die Stadt bekannt gegeben, dass nach Abgleich aller Listen letztlich 162 Tönnies-Mitarbeiter in Bielefeld wohnen. 158 davon konnten bis zum Zeitpunkt der Meldung vom Bielefelder Ordnungsamt erreicht und zu Haushaltsangehörigen befragt werden. Das entspricht 97 Prozent der Fälle. Vier Personen wurden bsilang noch nicht angetroffen. Hier werden in den kommenden Tagen erneute Versuche gestartet. Bei den Besuchen werden die Regeln der Quarantäne erklärt und auch gegen alle Haushaltsangehörigen wird die Quarantäne mündlich angeordnet.

+++ 23. Juni +++ Drei neue Infektionen in Bielefeld aber auch drei Genesene mehr

Während die Kreise Gütersloh und Warendorf die Infektionsobergrenze überschritten und erneut einen Lockdown umsetzen müssen, steigen die Coronafallzahlen in Bielefeld am Dienstag nur leicht. Drei neue bestätigte Infektionen wurden gemeldet - gleichzeitig gelten auch drei bislang erkrankte Bielefelder als wieder genesen. Damit sind nach offiziellen Angaben aktuell 23 Menschen in unserer Stadt infiziert. In den vergangenen sieben Tagen wurden 20 neue Infektionen gezählt. Die zwischen Bund und Land beschlossene Infektionsobergrenze liegt bei 170. Von den 23 aktuell Infizierten stehen weiter neun in direktem Zusammenhang zum Tönnies-Skandal. In den Bielefelder Krankenhäusern werden jetzt vier Patienten mit Corona behandelt. Zwei davon auf der Intensivstation. Fünf Bielefleder sind bislang mit Corona verstorben. Im Zuge des Tönnies-Skandals steigt auch die Zahl der Bielefelder in Quarantäne am Dienstag deutlich auf 383.

Wie aussagekräftig die neusten gemeldeten Zahlen tatsächlich sind, wird erst in den kommenden Tagen ersichtlich. Viele der bei Bielefelder Tönniesarbeitern genommenen Tests sind wahrscheinlich noch nicht berücksichtigt. Die Stadt gibt an, dass die Labore derzeit überlastet seien.

+++ 23. Juni +++ Nach Gütersloh: Lockdown auch im gesamten Kreis Warendorf

NRW Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat am Nachmittag das Vorgehen zum Lockdown im Kreis Gütersloh erläutert und dabei auch bekannt gegeben, dass der Lockdown auch im gesamten Kreis Warendorf gilt. Auch dort ist im Zuge des Tönnies-Skandals die Infektionsobergrenze überschritten worden. In beiden Kreisen gelten jetzt für die kommenden sieben Tage wieder die Kontaktbeschränkungen. So dürfen sich außerhalb der Kernfamilie und Mitgliedern des eigenen Haushalts, nur noch zwei Personen in der Öffentlichkeit treffen. Schwimmbäder, Fitnessstudios und andere Freizeiteinrichtungen müssen schließen, genauso Bars und Thekenbetriebe. Auch die Schulen und Kitas im Kreis Warendorf werden ab Donnerstag geschlossen.

Laumann kündigte außerdem viele Tests auf Coronainfektionen in der Bevölkerung an, auch wenn bislang keine Symptome aufgetreten sind. So werden neben den freiwilligen kostenlosen Testangeboten insbesondere Bewohner und Beschäftigte in Senioren- und Pflegeheimen getestet. Aber auch Beschäftigte in Supermärkten und in den Krankenhäusern. Dabei geht es auch um die Beschäftigten in den Krankenhäusern der Region. Viele Angestellte in den Städtischen Kliniken Bielefeld etwa, würden im Kreis Gütersloh wohnen, so Laumann.

+++ 23. Juni +++ Land NRW verfügt lokalen Lockdown im Kreis Gütersloh

Der Schlachtbetrieb von Tönnies ist geschlossen, rund 7.000 Menschen wurden bislang im Zuge des Skandals unter Quarantäne gestellt. Mehr als 1.553 Menschen sind infiziert. Die Landesregierung hat Aufgrund dieser Entwicklung am Dienstagmorgen beschlossen erstmals in Deutschland einen lokalen Lockdown anzuordnen. Das sagte NRW Ministerpräsident in einer Pressekonferenz. Der Lokale Lockdown gilt zunächst sieben Tage bis zum 30. Juni. Konkret gelten damit folgende Regeln im Kreisgebiet Gütersloh: Die Kontaktbeschränkungen auf zwei Personen aus einem Haushalt sind wieder in Kraft. Auch Veranstaltungen sind erneut untersagt. Sport in geschlossenen Räumen ist verboten. Schwimmbäder, Saunen und Wellnesseinrichtungen sind geschlossen. Bars und Thekenbetriebe sind ebenfalls zu, auch Reisebusfahrten sind untersagt.

Zusammen mit Vertretern des Kreises Gütersloh, Fachleuten des Robert Koch Instituts und weiteren Wissenschaftlern habe man laut Laschet zuvor Empfehlungen zum weiteren Vorgehen beraten. Mobile Teams, die in den Wohnungen und Unterkünften unterwegs sind, haben weitere positive Fälle unter den Haushaltsangehörigen der Tönniesarbeiter ausgemacht. Eine genaue Zahl dazu wurde bislang nicht genannt. Die Kernfrage sie nun, wie viele Menschen außerhalb der Firma Tönnies bereits angesteckt haben, so Laschet. Bislang sei das Infektionsgeschehen vor allem auf den Zerlegebetrieb konzentriert. Durch intensive Testungen soll nun Klarheit darüber geschaffen werden. Im Kreis Gütersloh haben jetzt alle Einwohner die Möglichkeit einen kostenlosen Coronatest auch ohne Symptome zu machen. Dafür wurde am Carl-Miele-Berufskolleg ein Diagnosezentrum eingerichtet. So sollen Hausärzte entlastet werden.

In Bielefeld sind bis zum Dienstagmorgen neun Coronafälle mit direktem Bezug zum Tönnies-Skandal gemeldet worden. Bis Montagnachmittag wurden vom Ordnungsamt 161 Adressen im Stadtgebiet besucht an denen Mitarbeiter von Tönnies und Tönnies-Subunternehmen gemeldet sind. Dabei wurden zusammen mit den Haushaltsangehörigen rund 350 Personen unter Quarantäne gestellt. An 14 Adressen wurde niemand angetroffen. Weitere 40 Adressen sollten erst am Montagabend an den Krisenstab der Stadt übermittelt werden. Auch hier soll das Ordnungsamt so schnell wie möglich vorstellig werden.

Hier könnt ihr nochmal in unsere Berichte zum Lockdown im Kreis Gütersloh und den Auswirkungen auf Bielefeld reinhören.

+++ 23. Juni +++ Wegen Corona: Wirtschaft in OWL mit historischem Tiefstand

Die gewerbliche Wirtschaft in Ostwestfalen ist durch die Corona-Pandemie seit April regelrecht eingebrochen und hat einen historischen Tiefstand erreicht. Das ist das Ergebnis der Sonderkonjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer in Bielefeld unter fast 1600 Betrieben mit über 120.000 Mitarbeitern. Demnach ist der IHK-Konjunkturklima-Index, der die momentane Lage der Unternehmen und ihre Erwartungen für die Zukunft gleichermaßen berücksichtigt, von 109 auf 63 Punkte abgestürzt. Das sei der tiefste Stand seit der Ausweisung des Konjunkturklima-Indexes, sagte IHK-Präsident Meier-Scheuven. In der Industrie bewertet fast die Hälfte der Betriebe ihre Geschäftslage als schlecht, und zwei Drittel der Unternehmen rechnen bis zum Ende des Jahres mit einer weiteren Verschlechterung ihrer Geschäftslage. Über die Hälfte der Betriebe gab in der IHK-Umfrage an, Stellen abbauen zu müssen.

 


+++ 22. Juni +++ Krisenstab informiert über Fall an der Marienschule und Auswirkungen des Tönniesskandals

An der Marienschule der Ursulinen ist ein nicht in Bielefeld wohnender Schüler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er hatte zuvor Bezug zu drei Lerngruppen. Alle 32 Mitglieder dieser Gruppen und die Lehrer wurden unter Quarantäne gesetzt und werden nun ab Morgen getestet. Das erklärte der aktuelle Leiter des Krisenstabs der Stadt Dr. Udo Witthaus in einer Pressekonferenz.

Witthaus informierte auch noch einmal über die Auswirkungen des Tönnies-Skandals auf Bielefeld. Witthaus bestätigte erneut, dass von den 23 aktuell in Bielefeld infizierten Personen neun einen direkten Bezug zu Tönnies haben. Die Adresslisten von bislang 161 Tönnies Mitarbeiter mit Wohnsitz in Bielefeld seien nur nach und nach an die Stadt übermittelt worden. Auch jetzt wird noch eine Liste mit weiteren 40 Mitarbeitern erwartet. Man habe sofort begonnen die Quarantänemaßnahmen für die Personen und ihre Haushaltsangehörigen an den übermittelten Adressen zu organisieren. Christiane Krumbholz, die stellvertretende Leiterin des Ordnungsamts erklärte, dass 36 Kräfte am Wochenende im Einsatz waren um die Adressen zu besuchen und die Quarantäne auch für die Haushaltsangehörigen formal anzuordnen. Alle Wohnorte wurden angefahren. Mit Haushaltsangehörigen wurde so bei über 350 Personen die Quarantäne angeordnet. In 14 Fällen ist bis zum Montagnachmittag niemand an den Adressen angetroffen worden. 

Witthaus appellierte noch einmal an die Verantwortung aller und mahnte dazu Abstandsregeln, Hygienmaßnahmen und die Maskenpflicht einzuhalten.

+++ 22. Juni +++ Fallzahlen in Bielefeld bleiben unverändert

Am Montag wurde erneut keine Neuinfektion mit dem Coronavirus von der Stadt Bielefeld gemeldet. Damit sind, genau wie am Vortag, insgesamt 431 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 405 davon gelten als wieder genesen. Fünf Bielefelder sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind aktuell 23 Bielefelder an dem Virus erkrankt. Neun davon stehen im Zusammenhang mit dem Tönnies-Skandal. Vier Coronapatienten werden einem der Bielefelder Krankenhäusern behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Die Zahl der Bielefelder in Quarantäne sinkt im Tagesvergleich um eine auf 88 Personen. Allerdings sind in den Quarantänezahlen die Tönniesbeschäftigten nicht berücksichtigt. Hier soll es noch im Laufe des Tages eine genau Angabe geben. Mit Stand von Sonntag haben 168 Tönniesmitarbeiter ihren Wohnsitz in Bielefeld. Sie alle und ihre Haushaltsangehörigen stehen unter Quarantäne. 

+++ 22. Juni +++ "Night of light" auch in Bielefeld

Der bundesweite Protest „Night of light“ der Veranstaltungsbranche findet heute Nacht auch in Bielefeld statt. Die Unternehmen wollen auf ihre kritische Lage jetzt in der Corona-Krise hinweisen. Heute Nacht um fünf vor zwölf werden unter anderem Fassaden und Bauwerke in der Stadt rot angestrahlt.

+++ 22. Juni +++ Laschet: Kontaktbeschränkungen wegen Corona-Ausbruch bei Tönnies möglich

Unserer Region und unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh bleiben nach dem Corona-Ausbruch bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück vorerst weitere Einschränkungen des Alltags erspart. Vorerst, denn im Fernsehen kündigte Laschet am Abend an, dass man weitere Schritte in diesen Tagen prüfen werden. Er könne sich vorstellen, wieder Kontaktbeschränkungen zu erlassen, ähnlich wie im Lockdown.Heute gehen die Corona-Tests der mobilen Teams von Tönnies-Beschäftigten im Kreis Gütersloh derweil weiter. Bis gestern waren es mehr als 1.300 Infizierte.

Auch für die Tönnies-Beschäftigten, die in Bielefeld wohnen, gilt die Quarantäne. 168 Adressen waren der Stadt bis Samstagabend übermittelt worden, um sie zu überprüfen. Bis gestern Abend traf das Ordnungsamt 94 Menschen an 121 Adressen an. Sie verhielten sich meistens kooperativ, nur in einem Fall kam die Polizei dazu. An 27 Adressen trafen Mitarbeiter des Bielefelder Ordnungsamts niemanden an, werden diese Anschriften aber erneut überprüfen.

Wie viele Menschen genau unter Quarantäne gestellt werden, wird noch ermittelt. Heute kommt der Krisenstab der Stadt zusammen, danach soll es weitere Informationen und eine Allgemeinverfügung geben.

 

+++ 22. Juni +++ Anzeigen wieder in allen Polizeiwachen möglich

Ab heute geht die Polizei in Bielefeld wieder in den Normalbetrieb über. Bisher konnte coronabedingt nur im Präsidium an der Kurt-Schumacher-Straße persönlich Anzeige aufgegeben werden. Jetzt ist das wieder in allen Wachen möglich, die Hygieneregeln bleiben aber bestehen.


+++ 21. Juni +++ Viele Bielefelder Tönniesmitarbeiter halten sich nicht an Quarantäne

Bei der Quarantäneüberprüfung der Tönniesmitarbeiter mit Wohnsitz in Bielefeld wurde am Wochenende an 27 von 121 aufgesuchten Adressen niemand angetroffen. Das meldet die Stadt am Sonntagabend mit und gab an, dass das Ordnungsamt in diesen Fällen erneut tätig wird. 94 Personen hielten sich an die Quarantäne. Diese hätten sich beim Besuch des Ordnungsamts kooperativ verhalten und teilweise bereits auf den Besuch gewartet, heißt es. In einem Fall musste allerdings auch die Polizei zur Unterstützung bei der Personenfetstellung gerufen werden. Die Anzahl der in Bielefeld wohnenden Tönnies Werksmitarbeiter wurde nochmal nach oben korrigiert, von 157 auf 168. Die genauen Quarantänezahlen einschließlich der Haushaltsangehörigen werden nach Angaben der Stadt noch ermittelt. Der Krisenstab erinnerte nochmal eindringlich an Einhaltung der Abstandsregeln und Maskenpflicht. 

+++ 21. Juni +++ Vorerst kein erneuter Lockdown in OWL

Ein regionaler Lockdown in OWL und auch ein lokaler im Kreis Gütersloh wird nach dem Tönnies-Skandal zunächst nicht angeordnet. NRW Ministerpräsident Armin Laschet sagte am frühen Sonntagnachmittag, es gebe zwar ein enormes Pandemie-Risiko, das Infektionsgeschehen sei aber klar bei der Firma Tönnies lokalisierbar. Ein flächendeckender Lockdown könne im Moment nicht ausgeschlossen werden, aber solang alles getan werde um einen Übersprung in die normale Bevölkerung auszuschließen, könne man bessere zielgerichtetere Maßnahmen ergreifen, so Laschet weiter. Die Corona-Massentests bei Tönnies in Rheda wurden zuvor abgeschlossen. Der Kreis Gütersloh meldete am Sonntagmittag 6.139 durchgeführte Tests. Davon liegen 5.899 Befunde vor. 1.331 sind positiv, 4.568 sind negativ.

+++ 21.Juni +++ Keine neuen Fälle gemeldet

Am Sonntag wurde keine Neuinfektion mit dem Coronavirus von der Stadt Bielefeld gemeldet. Damit sind, genau wie am Vortag, insgesamt 431 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 405 davon gelten als wieder genesen. Das sind drei mehr als am Samstag. Fünf Bielefelder sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind aktuell 21 Bielefelder an dem Virus erkrankt. Vier Coronapatienten werden mit Stand von Freitag in einem der Bielefelder Krankenhäusern behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Die Zahl der Bielefelder in Quarantäne steigt im Tagesvergleich um 11 auf 89 Personen an.


+++ 20 Juni +++ Quarantäne von 157 Tönniesmitarbeitern aus Bielefeld wird überprüft

Der Bielefelder Krisenstab hat am Samstagnachmittag mitgeteilt, dass 157 Personen in Bielefeld wohnen und bei Tönnies bzw. für Subunternehmen von Tönnies arbeiten. Die Adressen sind dem Gesundheitsamt übermittelt worden. Entsprechend der Allgemeinverfügung des Kreises Gütersloh sind diese Personen und deren Haushaltsangehörige in Quarantäne. Die Einhaltung der Quarantäne wird mit 36 Kräften des Ordnungsamtes und weiterer Unterstützung des Gesundheitsamtes überwacht. Dafür sollen noch am Sonntag  alle Betroffenen aufgesucht werden. Dabei wird den Angaben zufolge auf die angeordnete Quarantäne hingewiesen, aber auch gefragt, ob es gesundheitliche Beschwerden gibt, die Versorgung mit Lebensmitteln gesichert ist und wie viele Personen sich im Haushalt befinden und ob Kita- oder Schulkinder darunter sind. Größere Sammelunterkünfte gibt es in Bielefeld nicht.

+++ 20. Juni +++ Tönnies Skandal immer größer: Jetzt schon 1.029 Mitarbeiter positiv getestet

Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischproduzenten Tönnies sind mittlerweile 1.029 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden. Das teilte der Landrat des Kreises Gütersloh, Sven-Georg Adenauer, am Samstag in Gütersloh mit. Insgesamt 3127 Befunde lägen mittlerweile vor. Ein erneuter Lockdown sei zunächst nicht nötig, so Adenauer weiter. Die Corona-Reihenuntersuchungen auf dem Gelände der Fleischfabrik werden unterdessen fortgesetzt. Seit Freitag unterstützen Bundeswehrsoldaten die Maßnahmen. Die Firma Tönnies selbst zeigt sich nach Auskunft von Thomas Kuhlbusch, dem Fachbreichsleiter Gesundheit des Kreises Gütersloh, wenig kooperativ. Wörtlich sagte er: "Das Vertrauen in Tönnies ist gleich Null." Tönnies habe beispielsweise die Adressen der Mitarbeiter nicht herausgegeben. Auf die Nachfrage ob es daran liege, dass es möglicherweise illegale Arbeiter im Tönnies Betrieb gäbe, sagte Kuhlbusch, dies müsse noch geprüft werden.

+++ 20. Juni +++ Sieben neue Infektionen gemeldet.

Am Samstag wurden sieben Neuinfektion mit dem Coronavirus von der Stadt Bielefeld gemeldet. Damit sind jetzt insgesamt 431 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. Neun haben einen Bezug auf den Skandal beim Fleischgiganten Tönnies. Bereits am Freitag wurden vier positiv getestete Tönniesmitarbeiter mit Wohnsitz in Bielefeld gemeldet, heute nochmal fünf. Von den insgesamt infizierten Bielefeldern gelten 402 als wieder genesen. Fünf Bielefelder sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind aktuell 24 Bielefelder an dem Virus erkrankt. Vier Coronapatienten werden in einem der Bielefelder Krankenhäusern behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Die Zahl der Bielefelder in Quarantäne sinkt um vier auf 78 Personen.

+++ 20. Juni +++ Regionaler Lockdown nicht mehr ausgeschlossen - Alle Tönnies-Mitarbeiter unter Quarantäne

Sämtliche Mitarbeiter beim Fleischproduzenten Tönnies in Rheda-Wiedenbrück müssen in Quarantäne. Das hat der Kreis Gütersloh am Abend verfügt. Dazu zählen auch die Verwaltung, das Management und die Konzernspitze. Über 800 Mitarbeiter bei Tönnies sind mittlerweile positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Laut Landrat Adenauer wird die Quarantäne nicht von allen eingehalten. NRW-Ministerpräsident Laschet schließt auch einen regionalen Lockdown wegen des Corona-Ausbruchs bei Tönnies nicht mehr aus.

Der Kreis Gütersloh hat unterdessen weitere Unterstützung angefordert. 20 Scouts der Bundeswehr sollen die Behörde unterstützen. Auch an das Land NRW ging ein Hilfeersuchen, denn es wird geplant mit verstärkten Kräften die Unterkünfte der Tönnies-Mitarbeiter aufzusuchen, Abstriche zu machen oder auch medizinisch zu beraten. Auch die Polizei Bielefeld hilft mit. Sie leistet Amts- und Vollzugshilfe für die Behörden in den Kreisen Gütersloh und Warendorf.

+++ 20. Juni +++ Anzeigenaufnahme bei Polizei wieder im Normalbetrieb

Ab Montag erfolgt die Anzeigenaufnahme bei der Bielefelder Polizei wieder im Normalbetrieb. Das lasse die Entwicklung der Corona-Pandemie nun zu. Die vorübergehend eingerichtete zentrale Rufnummer zur Anzeigenaufnahme ist ab Montag nicht mehr besetzt. Hygieneregeln gelten jedoch nach wie vor. Beispielsweise müssen Besucher, wenn sie vernommen werden oder Anzeige erstatten, einen Mund-Nasenschutz tragen.


+++ 19. Juni +++ Update mit Ingo Nürnberger

In seinem wöchentlichen Update bei Radio Bielefeld hat sich Bielefelds Sozialdezernent und Leiter des Corona-Krisenstabs Ingo Nürnberger zu den Corona-Infektionen bei Tönnies geäußert. Wie sehr die Vorfälle auch uns in Bielefeld betreffen und wie sich die Stadt auf mögliche Neuinfektionen vorbereitet, hört ihr hier. Hier das komplette Interview mit Radio Bielefeld Moderator Dirk Sluyter:

+++ 19. Juni +++ Wegen Corona: Arminias Aufstiegsfeier ohne Rathausbalkon aber mit Radio und ganz viel schwarz-weiß-blau

Ohne Rathausbalkon aber mit ganz viel „schwarz-weiß-blau“ wird Arminia Bielefelds Erstligaaufstieg gefeiert. Am Sonntag dem 28. Juni nach dem Heimspiel gegen Heidenheim wird in der SchücoArena die Meisterschale an die Arminen übergeben. Aufgrund der Coronasituation muss eine zentrale Feier aber ins Private verlegt werden. Das haben jetzt die Stadt, der Verein und wir von Radio Bielefeld bekanntgegeben. Wir werden nach dem letzten Saisonspiel die schwarz-weiß-blaue Aufstiegsfeier in eure Radios bringen. Mit Stimmung und Stimmen aus dem Team, der besten Partymusik und ganz viel Arminia. Oberbürgermeister Pit Clausen lädt ganz Bielefeld ein, mitzumachen und auch ohne Großevent dabei zu sein. Die ganze Stadt soll schwarz weiß blau geschmückt werden. Jeder ist aufgerufen sein Haus, sein Auto, seine Straße zu schmücken. Schaufenster können in den Vereinsfarben dekoriert werden und auch die zentralen Punkte der Stadt werden mit Arminiaflaggen geschmückt. Die Sparrenburg wird ebenfalls in schwarz-weiß-blau erstrahlen.

+++ 19. Juni +++ Vier neue Infektionen gemeldet

Am Freitag wurden vier Neuinfektion mit dem Coronavirus von der Stadt Bielefeld gemeldet. Damit sind jetzt insgesamt 424 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 402 davon gelten als wieder genesen. Das ist einer mehr als am Vortag. Fünf Bielefelder sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind aktuell siebzehn Bielefelder an dem Virus erkrankt. Vier Coronapatienten werden in einem der Bielefelder Krankenhäusern behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Die Zahl der Bielefelder in Quarantäne steigt um 25 auf 82 Personen an.

+++ 19. Juni +++ Jetzt auch Besucherstopp im Evangelischen Klinikum Bethel

Auch das Evangelische Klinikum Bethel hat jetzt in allen seinen Häusern einen Besucherstopp verhängt. Patientenbesuche sind damit im Krankenhaus in Bethel und im Johannisstift derzeit mit wenigen Ausnahmen nicht mehr möglich. Die Ausnahmen betreffen Kinder und Jugendliche sowie schwerkranke Patienten. Der Stopp gilt auch im Krankenhaus Mara. Hintergrund ist der Corona Ausbruch bei Tönnies. Schon gestern hatte das Klinikum Bielefeld seine drei Häuser (Mitte, Rosenhöhe und Halle) für Besucher geschlossen. Alle Bielefelder Krankenhäuser bereiten sich auf einen möglichen Anstieg der Zahlen bei uns in der Stadt vor. Bereits wieder anderweitig genutzte Stationen im Evangelischen Krankenhaus Bethel werden so vorbereitet, dass sie im Falle eines Falles schnell wieder zu Covid 19 Stationen umgebaut werden können, sagte uns Sprecherin Sandra Gruß. Vom Klinikum Bielefeld Mitte heißt es, man sei gerüstet, die Infrastruktur stehe.

+++ 19. Juni +++ Pop-Up-Freizeitpark kommt an die Radrennbahn

In den Sommerferien soll in Bielefeld ein neuer, mobiler Freizeitpark aufmachen. Eingezäunt und mit Eintritt an der Radrennbahn. Die Ratsfraktionen haben dem am Donnerstagabend zugestimmt. Damit sollen die Schausteller unterstützt werden, die wegen der coronabedingte abgesagten Stadtfeste ohne Einnahmen sind. Der Freizeitpark soll vier Tage die Woche öffnen.

+++ 19. Juni +++ Britta Haßelmann stellt Strafanzeige gegen Tönnies

Die Bielefelder Bundestagsabgeordnete der Grünen Britta Haßelmann hat nach eigenen Angaben Strafanzeige gegen den Tönnies Konzern gestellt. Haßelmann zeigte sich entsetzt über das Ausmaß der Coronainfektionen bei Tönnies und meinte, mit der Ausbeutung in der Branche müsse Schluss sein. Am Donnerstagabend gab die parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen Bundestagsfraktion in den Sozialen Medien bekannt, dass sie "wegen des Tatbestands der Körperverletzung und aller weiteren in Betracht kommenden Delikte" Strafanzeige eingereicht habe. Haßelmann sieht die Nichteinhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen als Verursacher für die dramatische Entwicklung im Tönnies-Werk in Rheda Wiedenbrück.


+++ 18. Juni +++ Tönnies Skandal mit weiteren Auswirkungen in Bielefeld

Der Corona Ausbruch bei Tönnies hat jetzt auch Auswirkungen auf Menschen aus Bielefeld. Fünf Bewohner einer kleineren Sammelunterkunft in unserer Stadt sind positiv auf das Virus getestet. Dabei handelten es sich nach Auskunft von Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger um vier Tönnies Mitarbeiter, sowie die Ehefrau eines Mitarbeiters. Sie alle befinden sich nun in Quarantäne. Auch die Tochter eines Tönnies Arbeiters, die zwar nicht in Bielefeld wohnt, aber hier zum Westfalen Kolleg geht, ist ebenfalls positiv getestet worden. Ihre Schulkamerade können sich jetzt freiwillig testen lassen. Die Schülerin und ihre Klassenkameraden befinden sich ebenfalls in Quarantäne. Die Quanrantäne-Zahlen der Bielefelder Statistik dürften morgen stark steigen, da es auch bereits eine Abschlussveranstaltung am Westfalen Kolleg gab. Außerdem gibt es acht Kinder, die auf sechs verschiedene Bielefelder Grundschulen gehen und deren Eltern bei Tönnies arbeiten. Die Kinder befinden sich mit ihren Familien ebenfalls in Quarantäne, sind aber nicht positiv getestet. Ein Kind geht in eine Bielefelder Kita, auch das bleibt zu Hause.

Krisenstabschef Ingo Nürnberger bezeichnet die Lage in Bielefeld insgesamt weiter als ruhig, er geht nicht davon aus, dass die Zahl der positiven Coronafälle in unserer Stadt extrem ansteigen wird. Sollte das aber der Fall sein, stünden zahlreiche Mitarbeiter des Gesundheitsamts bereit. Corona sei nicht vorbei, das zeigten die Vorfälle bei Tönnies deutlich, so Nürnberger weiter. Das Einhalten der Coronamaßnahmen sei deshalb von großer Bedeutung.

+++ 18. Juni +++ Ein neuer Coronafall in Bielefeld gemeldet

Bis zum Donnerstagmorgen hat der Corona-Skandal bei Tönnies keine größeren Auswirkungen auf die in Bielefeld gemeldeten Infektions- oder Quarantänezahlen. Mit Stand von 10 Uhr wurde eine Neuinfektion von der Stadt Bielefeld gemeldet. Damit sind jetzt insgesamt 420 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 401 davon gelten als wieder genesen. Das ist einer mehr als am Vortag. Fünf Bielefelder sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind weiter aktuell vierzehn Bielefelder an dem Virus erkrankt. Insgesamt drei Coronapatienten werden in einem der Bielefelder Krankenhäusern behandelt. Eine intensivmedizinische Behandlung und Beatmung ist nicht nötig. Auch dieZahl der Bielefelder in Quarantäne steigt lediglich um sechs auf 57 an. 

+++ 18. Juni +++ Wegen Corona-Skandal bei Tönnies: Klinikum Bielefeld schließt für Besucher

Das Klinikum Bielefeld schließt nach dem Corona Ausbruch bei Tönnies ab sofort wieder seine drei Häuser für Besucher. Die schon bestehenden Ausnahmen gelten weiter, wie zum Beispiel für Besucher auf der Palliativstation. Im EvKB sind Besuche aktuell erlaubt, ebenso im Franzsikus Hospital. Die Bielefelder Krankenhäuser bereiten sich außerdem auf einen möglichen Anstieg der Zahlen bei uns in der Stadt vor. Bereits wieder anderweitig genutzte Stationen im Evangelischen Krankenhaus Bethel werden so vorbereitet, dass sie im Falle eines Falles schnell wieder zu Covid 19 Stationen umgebaut werden können, so Sprecherin Sandra Gruß. Wir sind gerüstet, die Infrastruktur steht bei uns, heißt es vom Klinikum Bielefeld Mitte. Dort wird seit gestern eine Patientin wegen Covid 19 behandelt, die aus der Familie eines Tönnies Mitarbeiters stammt. Da das Klinikum Bielefeld auch einen Standort in Halle hat, sei die Frau hier ins Krankenhaus gekommen. Sie kommt aber aus dem Kreis Gütersloh, ihre Familie lebt nicht in Bielefeld.

+++ 18. Juni +++ Entsetzen über Tönnies, Werkverträge in Kritik

Die schockierenden Infektionszahlen beim Fleischkonzern Tönnies in Rheda-Wiedenbrück werden heute weiter aufgearbeitet. Fast 660 Personen haben sich infiziert, weitere Testergebnisse stehen noch aus. Die Kitas und Schulen im Kreis Gütersloh bleiben geschlossen. Auch der Mit-Eigentümer des Fleischkonzerns in Rheda-Wiedenbrück, Robert Tönnies, zeigt sich schockiert über die dortigen Infektionszahlen. Das Problem sei sicher dem System der Werkverträge geschuldet, ließ er mitteilen. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten fordert, das geplante Verbot von Werkverträgen schnell umzusetzen. Ihr Vorsitzender Adjan sagte der Funke-Mediengruppe: Die Politik müsse diesem kranken System endlich ein Ende machen. Die Bielefelder Grünen-Fraktionsgeschäftsführerin im Bundestag, Haßelmann, zeigte sich entsetzt über die Zahlen bei Tönnies und meinte: Mit der Ausbeutung in der Branche müsse Schluss sein. Der Linke-Abgeordnete Straetmanns aus Bielefeld spricht von einem offensichtlichen Versagen der Firma. Darunter leide mit den Folgen das Gemeinwohl in OWL.


+++ 17. Juni +++ Corona-Alarm bei Tönnies in Rheda - Kreis Gütersloh schließt Schulen und Kitas

Der Corona Ausbruch beim Fleischkonzern Tönnies in Rheda-Wiedenbrück nimmt immer größere Ausmaße an. 657 Fälle sind vom Krisenstab des Kreises Gütersloh bei Tönnies bestätigt.

Güterslohs Landrat Sven Georg Adenauer verfügte deshalb am Nachmittag die sofortige Schließung des Schlachtbetriebs. Die gesamte Produktion auf dem Tönnies Gelände am Standort Rheda Wiedenbrück muss unverzüglich zurückgefahren werden. Alle Infizierten und deren engsten Kontaktpersonen, sowie die noch nicht getesteten und auf dem Betriebsgelände tätigen Mitarbeiter werden unter Quarantäne gestellt. Gleichzeitig kündigte Adenauer an, dass die Schulen und Kitas im Kreis Gütersloh wieder geschlossen werden und auch vor den Sommerfeiren nicht mehr öffnen. Nur eine Notbetreuung findet statt.

Ein kompletter erneuter Lockdown soll vorerst verhindert werden. Ein Tönnies Sprecher entschuldigte sich auf einer gemeinsammen Pressekonferenz. Er sagte, dass die Arbeitsbedingungen in den Kühlbereichen des Betriebs die Virusverbreitung begünstigt haben könne. Auch die Lockerungen bei der Reisefreiheit könne dazu beigetragen haben. Die Mitarbeiter des Betriebs kommen vielfach aus osteuropäischen Ländern. Es habe zuletzt zahlreiche private Fahrten in die Heimat gegeben. Dabei könnte es zu Infektionen gekommen sein.  Die Arbeitsbedingungen und die Unterkünfte für die Mitarbeiter der Fleischindustrie stehen nicht erst seit der Coronakrise stark in der Kritik.

+++ 17. Juni +++ Fünf neue Infektionen gemeldet

Nach zuletzt sechs Tagen ohne Meldung einer Neuinfektion in Bielefeld meldet die Stadt am Mittwoch gleich fünf neue Coronafälle. Damit sind jetzt insgesamt 419 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 400 davon gelten als wieder genesen (+1), fünf sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind aktuell 14 Bielefelder an dem Virus erkrankt. Insgesamt drei Coronapatient müssen im Krankenhaus behandelt werden. 51 Bielefelder befinden sich in Quarantäne, sechs mehr als am Vortag.

+++ 17. Juni +++ Mehr Tests und Verbesserungen bei Tönnies

Der Kreis Gütersloh führt ab sofort wieder eigene Tests auf dem Firmengelände des Fleischkonzerns Tönnies in Rheda-Wiedenbrück durch. Neuinfektionen würden sich meist auf Menschen beschränken, die in der Zerlegung tätig sind. Tönnies hat zugesagt, in dem Bereich weniger Mitarbeiter und technische Hilfen einzusetzen, um Infektionen zu verhindern.


+++ 16. Juni +++ Sechster Tag ohne Neuinfektion aber mehr im Krankenhaus

Auch am sechsten Tag in Folge ist von der Stadt keine weitere Neuinfektion mit dem Coronavirus gemeldet. Damit sind unverändert insgesamt 414 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 399 davon gelten als wieder genesen, fünf sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind weiter aktuell zehn Bielefelder an dem Virus erkrankt. Insgesamt drei Coronapatient müssen jetzt im Krankenhaus behandelt werden. Zwei mehr als gestern. 45 Bielefelder befinden sich in Quarantäne (-10).

+++ 16. Juni +++ Keine Nachtansichten - Run & Roll Day digital?

Die Bielefelder Nachtansichten sind für dieses Jahr jetzt definitiv abgesagt worden. Die Bielefeld Marketing hat auch den Nachholtermin im August gestrichen. „Wir gehen leider davon aus, dass wir die Nachtansichten unter den jetzt erwartbaren Rahmenbedingungen nicht so durchführen könnten, wie man sich das gewünscht hätte“ – heißt es. Auch der run&roll Day im September findet bekanntlich nicht wie gewohnt statt. Bielefeld Marketing und Stadtwerke denken über eine digitale Lösung nach – bei der zum Beispiel jeder für sich läuft und das Ergebnis online einträgt.

+++ 16. Juni +++ Corona-Warn-App verfügbar

Seit dem frühen Dienstagmorgen ist die offizielle Corona-Warn-App verfügbar. Mit dieser App sollen zukünftig Infektionsketten besser aufgestellt und Infizierungen früher festgestellt werden. Die Nutzung ist freiwillig. Hier haben wir die Links zur App und weitere Infos für euch zusammengefasst.


+++ 15. Juni +++ 5. Tag ohne Neuinfektion

Auch nach dem Wochenende wurde von der Stadt am fünften Tag in Folge keine weitere Neuinfektion mit dem Coronavirus gemeldet. Damit sind unverändert insgesamt 414 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 399 davon gelten als wieder genesen, fünf sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind weiter aktuell zehn Bielefelder an dem Virus erkrankt. Auch diese Zahl bleibt seit Mittwoch letzter Woche konstant. Ein Coronapatient muss derzeit in einem Bielefelder Krankenhaus behandelt werden. 55 Bielefelder befinden sich in Quarantäne, einer weniger als am Sonntag.

+++ 15. Juni +++ Ab heute neue Lockerungen

Für alle Grundschüler geht es mit dem Unterricht weiter, Veranstaltungen dürfen unter Auflagen mit bis zu 100 Teilnehmern stattfinden, bei Geburtstagsfeiern sind 50 Gäste erlaubt... Es gibt einige Änderungen und Lockerungen bei den Coronamaßnahmen, die ab heute greifen. Hier haben wir eine Übersicht für euch zusammengestellt.


+++ 14. Juni +++ Vierter Tag in Folge ohne Neuinfektion

Am Sonntag wurde von der Stadt am vierten Tag in Folge keine weitere Neuinfektion mit dem Coronavirus gemeldet. Damit sind unverändert insgesamt 414 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 399 davon gelten als wieder genesen, fünf sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind aktuell zehn Bielefelder an dem Virus erkrankt. Auch diese Zahl bleibt seit Mittwoch konstant. Mit Stand von Donnerstag wird ein Coronapatient in einem Bielefelder Krankenhaus behandelt. 56 Bielefelder befinden sich in Quarantäne, fünf weniger als am Samstag.


+++ 13. Juni +++ Erneut keine Neuinfektion gemeldet

Auch am Samstag wurde von der Stadt keine weitere Neuinfektion mit dem Coronavirus gemeldet. Damit sind unverändert 414 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 399 davon gelten als wieder genesen, fünf sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind weiterhin aktuell zehn Bielefelder an dem Virus erkrankt. Mit Stand von Donnerstag wird ein Coronapatient in einem Bielefelder Krankenhaus behandelt. 61 Bielefelder befinden sich in Quarantäne, 19 weniger als am Freitag.


+++ 12. Juni +++ Update mit Ingo Nürnberger

In seinem wöchentlichen Update bei Radio Bielefeld hat uns Sozialdezernent und Leiter des Bielefelder Corona-Krisenstabs Ingo Nürnberger wieder Frage und Antwort gestanden. Im Interview mit Moderatorin Bettina Wittemeier hat Nürnberger berichtet, wie sich die Stadt auf weitere Lockerungen vorbereitet und wie er den Demonstrationen am Wochenende entgegenblickt.

Hier könnt ihr das Interview mit Ingo Nürnberger nachhören.

+++ 12. Juni +++ Keine Neuinfektion gemeldet

Auch am Freitag wurde von der Stadt keine weitere Neuinfektion mit dem Coronavirus gemeldet. Damit sind im Tagesvergleich unverändert 414 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 399 davon gelten als wieder genesen, fünf sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind weiterhin aktuell zehn Bielefelder an dem Virus erkrankt. Mit Stand von gestern wird derzeit ein Coronapatient in einem Bielefelder Krankenhaus behandelt. 80 Bielefelder befinden sich in Quarantäne.

+++ 12. Juni +++ Wegen Corona-Krise: Haushalts-Ausgaben sollen überprüft werden

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion Bielefeld will, dass der städtische Haushalt auf den Prüfstand gestellt wird. Es gehe darum zu beleuchten, wie wichtig und dringend bestimmte Ausgaben seien, angesichts der durch die Corona-Pandemie ausgelösten wirtschaftlichen Krise. Die Rahmenbedingungen seien stark negativ beeinflusst worden. Unter anderem die dem aktuellen Haushalt zugrunde liegenden Zahlen bezüglich der Gewerbesteuereinahmen passten nicht mehr. Auch wenn der Bund die Hälfte des Gewerbesteuerausfalls von fast 57 Millionen Euro kompensieren wolle, fehlten nur hier immer noch Einnahmen in Höhe von rund 28 Millionen Euro.


+++ 11. Juni +++ Keine Neuinfektion am Feiertag

An Fronleichnahm wurde von der Stadt keine weitere Neuinfektion mit dem Coronavirus gemeldet. Damit sind weiter 414 Bielefelder seit Beginn der  Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 399 davon gelten als wieder genesen, fünf sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind aktuell zehn Bielefelder an dem Virus erkrankt. Eine Person wird  derzeit im Krankenhaus behandelt. 85 Bielefelder befinden sich in Quarantäne.

Bei unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen hingegen sprunghaft angestiegen. Insgesamt meldete die Kreisverwaltung gestern 29 neue Fälle, 27 davon gehen zurück auf Werkvertragsarbeiter bei Deutschlands größtem Schlachtbetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück.

+++ 11. Juni +++ Viele Besucher in Olderdissen

An Fronleichnahm haben viele einen Ausflug in den Tierpark Olderdissen unternommen. Aufgrund der derzeit gültigen Coronaregeln dürfen sich jedoch maximal 1.000 Personen im derzeit eingezäunten Gelände aufhalten. Zum Nachmittag war der Andrang so groß, dass Tierparksleiter Herbert Linnemann ab 16 Uhr davon abriet, noch anzureisen. Normalerweise ist der Tierpark aktuell von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist um 17 Uhr. 

+++ 11. Juni +++ Open-Air Programm trotz Corona

In den Sommerferien wird es in Bielefeld trotz Corona-Pandemie Open-Air Programm geben. Der Kultursommer wird auf zwei Bühnen verteilt: Im Ravensberger Park und an der Sparrenburg. Das Kulturamt und die Bielefeld Marketing haben für den Burgsommer schon mehr als 30 Termine für das Programm zusammen, darunter Konzerte, Puppentheater, Poetry Slams, Lesungen, Yoga oder verschiedene Wein- und Gin-Tastings. Wegen der Coronaregeln ist nur eine bestimmte Besucheranzahl erlaubt, weshalb es die Karten für die Veranstaltungen ab jetzt nur im Online-Vorverkauf gibt und unter Angabe der Kontaktdaten. Vor Ort wird es keine Abendkasse geben. Auch für die kostenlosen Angebote ist eine Online-Anmeldung notwendig. Den Link für die Tickets gibt es hier.

+++ 10. Juni +++ Coronakrise reißt Loch in Bielefelder Stadtkasse

Die Corona-Krise reißt ein großes Loch in den Haushalt der Stadt Bielefeld. Stadtkämmerer Rainer Kaschel geht bis zum Jahresende von einem Verlust in Höhe von 86 Millionen Euro aus. Das größte Minus entsteht demnach bei den Gewerbesteuereinnahmen, bisher nahm die Stadt hier schon fast 63 Millionen Euro weniger ein, hieß es gestern im Finanzausschuss. Insgesamt haben bisher 326 Betriebe beantragt, die Steuer herabsetzen zu lassen oder zu stunden, weil die Corona-Krise sie in eine wirtschaftliche Schieflage gebracht hat. Solche Anträge stellen jetzt aber immer weniger Firmen.

Stark bemerkbar macht sich auch, dass die Stadt Eltern die Beiträge für die Kita erlässt. Bis Juli kommt hier nochmal ein Minus von 4,2 Millionen Euro dazu. Einnahmeausfälle des Theaters, des Ordnungsamts oder der VHS tragen ebenso dazu bei, wie die Ausgaben für Schutzausrüstung für die Bielefelder Feuerwehr. Außerdem stimmte der Finanzausschuss zu, eine Fahrradstaffel beim Ordnungsamt einzusetzen. Sie soll im Sinne der Verkehrswende Radwege überwachen und diejenigen in den Blick nehmen, die unter anderem Fahrradwege blockieren. Geplant ist, dass die Staffel im September startet.

+++ 10. Juni +++ Saison für Amateur- und Jugendvereine abgebrochen

Jetzt ist offiziell entschieden worden, dass die Saison des Amateur- und Jugendfußballs bei uns in Bielefeld abgebrochen wird. Als überkreisliche Aufsteiger stehen damit der TuS Dornberg, VfL Oldentrup und SV Heepen fest. Ende Juli sollen die neuen Staffeln eingeteilt sein. Wann die kommende Saison startet ist noch unklar. Vor dem 31.August wird das nicht geschehen, bis dahin darf trainiert werden, Freundschaftsspiele oder Turniere bleiben vorerst aber weiterhin ausgeschlossen.

+++ 10. Juni +++ eine neue Infektion gemeldet

In Bielefeld wurde am Mittwoch eine nachweisliche Neuinfektion mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie 414 Bielefelder positiv auf das Virus getestet worden, 399 von ihnen gelten als wieder genesen, fünf sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind momentan nachweislich zehn Bielefelder akut an dem Virus erkrankt, eine Person mehr als Dienstag. Eine Person wird derzeit im Krankenhaus behandelt, 84 befinden sich in Quarantäne.


+++ 09.06. +++ Zwei neue Infektionen gemeldet

Am Dienstag wurden von der Stadt zwei neue Coronafälle in Bielefeld gemeldet. Die Zahl der insgesamt positiv auf das Virus getesteten Bielefelder steigt damit auf 413. Derzeit leiden aber offiziell nur neun Menschen aus unserer Stadt an dem Virus. 399 gelten als genesen, einer mehr als am Vortag. In den Krankenhäusern der Stadt wird weiter ein Patient mit Corona behandelt. Fünf Bielefelder sind mit Corona verstorben, Unter häuslicher Quarantäne stehen 79 Bielefelder. Das sind 26 mehr als am Vortag.

+++ 09. Juni +++ Export bricht in Bielefeld enorm ein

Die Industrie und Handelskammer bestätigt für Bielefeld den bundesweiten Trend: Auch bei den Unternehmen hier sei der Export im vergangenen Monat coronabedingt enorm eingebrochen. Laut IHK in Bielefeld geht es bei uns in die gleiche Richtung wie bundesweit. Genaue Zahlen liegen der Kammer in Bielefeld dazu aber noch nicht vor. Deutschlandweit war der Export im April im Vergleich zum Vormonat wegen der Coronakrise um mehr als 30 Prozent eingebrochen. Jörg Deibert, Sprecher der IHK in Bielefeld, sagte, mit den Lockerungen springe der Handel bei uns zwar wieder an, es werde aber noch eine lange Durststrecke für die Unternehmen bei uns geben. Man sehe Licht am Ende des Tunnels, könne aber nicht voraussagen, wie lang der Tunnel sei.

Die Exportquote in Bielefeld lag im vergangenen Jahr bei 38 Prozent. Insgesamt kam Ostwestfalen mit den Auslandsumsätzen im Jahr 2019 auf einen Rekordwert von 16,9 Milliarden Euro.

+++ 09. Juni +++ Coronaschnelltest für Bielefelder Wahlhelfer?

Die Bürgergemeinschaft für Bielefeld fordert für die Wahlhelfer bei der Kommunalwahl im September Corona-Schnelltests. Demnach sollen die etwa 2.000 Menschen 24 Stunden vor dem 13.September auf das Virus getestet werden und anschließend bis zu ihrem Einsatz in Quarantäne, so die NW. Diesen Vorschlag machte der gestern zum Oberbürgermeisterkandidaten gewählte Rainer Ludwig. Die Bürgergemeinschaft für Bielefeld hatte Verfassungsbeschwerde gegen den Wahltermin beim NRW-Verfassungsgerichtshof in Münster eingereicht, weil die aktuellen Bedingungen gegen die Chancengleichheit im politischen Wettbewerb verstoßen würden.


+++ 08. Juni +++ Noch acht aktuelle Infektionen in Bielefeld

Zum Start in die neue Woche wurde von der Stadt Bielefeld kein weiterer Coronafall gemeldet. Die Zahl der insgesamt positiv auf das Virus getesteten Bielefelder bleibt damit konstant bei 411. Derzeit leiden aber offiziell nur noch acht Menschen aus unserer Stadt an dem Virus. 398 gelten als genesen, einer mehr als am Vortag. In den Krankenhäusern der Stadt wird eine Person mit Corona behandelt. Fünf Bielefelder sind mit Corona verstorben, Unter häuslicher Quarantäne stehen 53 Bielefelder. 

+++ 08. Juni +++ Weitere Freibäder öffnen

Nach dem Wiesenbad starten heute auch das Waldbad Senne, das Naturfreibad Brackwede und das Freibad Dornberg in die Saison. Wegen Corona gibt es aber Besucher-Obergrenzen, die Duschen und Umkleiden in den Bädern bleiben geschlossen. Wer schwimmen gehen will, muss sich vorher online ein Ticket kaufen. Auch die Öffnungszeiten sind anders als üblich: die Bäder in Senne und Brackwede öffnen bei gutem Wetter zwischen 12 und 19 Uhr, bei schlechtem Wetter erst ab 16 Uhr. In Dornberg jeweils eine Stunde später (13-19 Uhr / ab 17 Uhr). Die anderen Bielefelder Freibäder öffnen dann nächsten Montag. Infos und Tickets gibt unter bbf-online.de

+++ 08. Juni +++ Ab heute dürfen wieder alle Kinder in die Kita

Heute startet für alle Kinder in Bielefeld wieder die Betreuung in Kitas und der Tagespflege. Für die 13.400 Bielefelder Kinder und deren Erzieherinnen und Erzieher, sowie für die Eltern gelten aber besondere Regeln wegen der Corona-Pandemie. So kommen die Kinder im Schnitt zehn Wochenstunden weniger als sonst in die Kita. Etwa 70 bis 90 Prozent der Erzieher sind vor Ort und vor allem für die größeren Kinder gelten viele Hygiene-Regeln. Eltern beispielweise müssen beim Hinbringen und Abholen der Kinder Mundschutze tragen.


+++ 07. Juni +++ Kein neuer Coronafall gemeldet

Am Sonntag wurde von der Stadt Bielefeld kein weiterer Coronafall gemeldet. Die Zahl der insgesamt positiv auf das Virus getesteten Bielefelder bleibt damit konstant bei 411. Akut leiden aber offiziell nur noch neun Menschen in unserer Stadt an dem Virus. 397 Menschen gelten als genesen. Ob derzeit Bielefelder im Krankenhaus behandelt werden müssen, blieb auch heute offen. Am Montag soll es dazu wieder Infos geben. Unter häuslicher Quarantäne stehen 53 Bielefelder, eine Person weniger mehr als am Vortag. 

+++ 07. Juni +++ Kritik an fehlendem Abstand bei Demos

Am Samstag waren in Bielefeld über 1.000 Demonstranten auf der Straße unterwegs. Der größte Protest fand unter dem Motto „Black Lives Matter“ gegen Rassismus statt. Auslöser der Bewegung ist der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in den USA.

Die Teilnehmer starteten um 15 Uhr am Hauptbahnhof und zogen friedlich über den Willy-Brandt zum Jahnplatz. Laut Polizei Bielefeld waren nur 50 Teilnehmer von privater Seite angemeldet worden. Aufgrund der tatsächlichen Demogröße und von Teilnehmern nicht eingehaltener Corona-Abstandsregeln gab es vor allem in Sozialen Medien Kritik an der Umsetzung des Protests. Die Polizei hatte im Vorfeld angekündigt die Einhaltung der Abstandsregeln im Blick zu haben. Um 16 Uhr startete außerdem eine Grundrechte-Demo auf dem Kesselbrink. Hier kamen nur wenige Teilnehmer zusammen. Es gab allerdings einen Zwischenfall. Einem Redner wurde das Mikrofon aus der Hand gerissen. Für den frühen Abend war noch eine kleinere Veranstaltung dieser Art im Ravensberger Park angemeldet worden. Diese fand jedoch nicht statt.


+++ 06. Juni +++ Fünfter Corona-Todesfall in Bielefeld

Am Samstag wurde von der Stadt Bielefeld der fünfte Todesfall im Zusammenhang mit Corona gemeldet. Nähere Angaben zur verstorbenen Person, auch zu Alter, Geschlecht und Vorerkrankungen gibt es bislang nicht. Die Zahl der insgesamt positiv auf das Virus getesteten Bielefelder wurde unterdessen um zwei auf 411 korrigiert. Bei zwei Getesteten hatte sich das zunächst positive Ergebnis doch nicht bestätigt. Damit sinkt auch die Zahl der akuten Infektionen auf jetzt neun. 397 Menschen gelten weiter als genesen. Ob derzeit Bielefelder im Krankenhaus behandelt werden müssen, blieb heute offen.  Unter häuslicher Quarantäne stehen 54 Bielefelder, zwölf mehr als am Vortag. 


+++ 05. Juni +++ NRW: Grundschulen öffnen für alle Kinder

Alle Kinder im Grundschulalter sollen in Nordrhein-Westfalen ab Montag, dem 15. Juni wieder täglich zur Schule gehen. Fast zehn Wochen lang ist der Unterricht wegen der Corona-Pandemie eingestellt oder deutlich eingeschränkt gewesen. Die derzeitige Entwicklung des Infektionsgeschehens ermögliche den Weg zu einem verantwortungsvollen Regelbetrieb an den Grundschulen, so NRW Schulministerin Gebauer. Es könne wieder im normalen Klassenverband unterrichtet werden. Die Anfangs- und Pausenzeiten sollen an den Schulen für alle Klassen gestaffelt werden. Für die Anwesenheit der Schüler gibt es laut Gebauer eine Dokumentationspflicht. Auch der Offene Ganztag werde unter diesen Voraussetzungen wieder aufgenommen. Die Notbetreuung an den Grundschulen ende damit.

+++ 05. Juni +++ Kita: Kinder dürfen hin, aber mit Einschränkungen

Am Montag dürfen endlich wieder alle Kleinkinder in Bielefeld zurück in die Kitas und zur Tagespflege. Für die 13.400 Kinder wird es allerdings noch Einschränkungen geben, genau wie für die Erzieherinnen und Erzieher und die Eltern. Die Stadt und die weiteren Träger haben jetzt einen Ausblick darauf gegeben. So kommen die Kinder im Schnitt zehn Wochenstunden weniger als sonst. Etwa 70 bis 90 Prozent der Erzieher sind vor Ort und vor allem für die Großen gelten viele Hygiene-Regeln.

+++ 05. Juni +++ Keine neue Infektion gemeldet

Am Freitag wurde genau wie am Vortag kein neuer Coronafall von der Stadt Bielefeld gemeldet. Damit bleibt es weiterhin bei insgesamt 413 infizierten Menschen in unserer Stadt. Davon sind 397 wieder genesen. 12 Bielefelder sind akut erkrankt. Nur einer muss im Krankenhaus behandelt werden. Unter häuslicher Quarantäne stehen 42 Bielefelder, zwei mehr als am Vortag. Vier sind bislang mit dem Coronavirus verstorben. 


+++ 04. Juni +++ Update mit Ingo Nürnberger

In seinem wöchentlichen Update hat uns Ingo Nürnberger, Leiter des Bielefelder Corona-Krisenstabs, wieder Rede und Antwort gestanden. Im Interview mit Radio Bielefeld Moderator Dirk Sluyter erklärt Nürnberger, wie die weitere Öffnung der Kitas abläuft und wie sich die Zahl der Corona-Tests entwickelt.

Hier könnt ihr das Interview nachhören:

+++ 04. Juni +++ Kein neuer Coronafall gemeldet

Am Donnerstag wurde kein neuer Coronafall von der Stadt Bielefeld gemeldet. Damit bleibt es weiterhin bei insgesamt 413 infizierten Menschen in unserer Stadt. Davon sind 397 wieder genesen, einer mehr als am Vortag. 12 Bielefelder sind akut erkrankt. Nur einer muss im Krankenhaus behandelt werden. Unter häuslicher Quarantäne stehen 40 Bielefelder. Vier sind bislang mit dem Coronavirus verstorben. 


+++ 03. Juni +++ Corona-Krise: Mehr Arbeitslose im Mai

Die Corona-Krise hinterlässt ihre Spuren – und das auch auf dem Arbeitsmarkt. Im vergangenen Monat ist die Zahl der Arbeitslosen in Bielefeld auf fast 15.800 Menschen gestiegen. Das sind 700 mehr als im April - und sogar 2.700 mehr als zur gleichen Zeit vor einem Jahr. Wesentliche Gründe sieht der Leiter der Arbeitsagentur in Bielefeld, Thomas Richter, darin, dass Unternehmen aufgrund von Corona mit Neueinstellungen noch warten, Bewerbungsverfahren aussetzen und Eintrittstermine nach hinten verschieben. Es gebe trotz weiter steigender Arbeitslosenzahlen aber Grund, auf eine gute Entwicklung zu hoffen, meint Richter, Unternehmen würden zB. wieder mehr freie Stellen als im April melden. Auch bundesweit ist die Zahl der Arbeitslosen gestiegen, auf jetzt etwas mehr als 2,8 Millionen. 

+++ 03. Juni +++ Drei neue Coronainfektionen gemeldet

Nach zehn Tagen ohne Neuinfektion wurden am Mittwoch drei neue Coronafälle von der Stadt Bielefeld gemeldet. Damit steigt die Zahl der insgesamt infizierten Menschen in unserer Stadt auf 413. Davon sind 396 wieder genesen, 13 Bielefelder sind akut erkrankt. Nur einer muss im Krankenhaus behandelt werden, allerdings auf der Intensivstation und unter Beatmung. Unter häuslicher Quarantäne stehenden 36 Bielefelder. Vier sind bislang mit dem Coronavirus verstorben. 


+++ 02. Juni +++ Stadtteilbibliotheken öffnen wieder

Am Dienstag (2. Juni) machen auch die Bibliotheken in den Bielefelder Stadtteilen wieder auf. Ab zehn Uhr sind Ausleihen und Beratungen in Brackwede, Sennestadt, Stieghorst, Schildesche, Jöllenbeck, Baumheide und Dornberg möglich, ab morgen dann auch in Heepen. Es gelten überall die Hygiene- und Abstandsregeln und begrenzte Besucherzahlen.

+++ 02. Juni +++ Wieder keine Neuinfektion gemeldet

Auch am zehnten Tag in Folge wurde von der Stadt Bielefeld am Dienstag erneut keine Neuinfektion mit dem Coronavirus gemeldet. Seit sechs Tagen stagniert auch die Zahl der genesenen Bielefelder. Diese liegt aktuell bei 395. Elf Bielefelder sind derzeit offiziell noch erkrankt. Drei davon liegen im Krankenhaus, zwei auf einer Intensivstation und unter Beatmung. Zurück geht die Zahl der unter häuslicher Quarantäne stehenden Menschen in unserer Stadt. Im Tagesvergleich nahm sie um weitere vierzehn Bielefelder ab und liegt jetzt bei nur noch 34.  Vier Bielefelder sind bislang mit dem Coronavirus verstorben. 


+++ 01. Juni +++ Neunter Tag ohne gemeldete Neuinfektion in Folge

Auch am neunten Tag in Folge wurde von der Stadt Bielefeld am Pfingstmontag erneut keine Neuinfektion mit dem Coronavirus gemeldet. Seit fünf Tagen stagniert allerdings auch die Zahl der genesenen Bielefelder. Diese liegt aktuell bei 395. Elf Bielefelder sind derzeit offiziell noch erkrankt. Das lange Pfingstwochenende könnte ein Grund für die fehlende Entwicklung sein. An Wochenenden war auch in Bielefeld während der gesamten Coronakrise bislang ein geringeres Meldeaufkommen zu beobachten. Einzig die Zahl der unter häuslicher Quarantäne stehenden Menschen in unserer Stadt verändert sich. Im Tagesvergleich nahm sie um weitere zehn Bielefelder ab und liegt jetzt bei nur noch 48. Vier Bielefelder sind bislang mit dem Coronavirus verstorben. 

+++ 01. Juni +++ Wieder viel los in Olderdissen

Im Tierpark Olderdissen ist über Pfingsten bei den Besuchern wieder viel Geduld gefragt. Schon am Pfingstsonntag hatten sich lange Warteschlangen vor dem Eingang und dem Parkplatz gebildet, sagte Tierparkleiter Linnemann zu Radio Bielefeld. Und auch am  sonnigen Pfingstmontag wurde mit einem ähnlichen Ansturm gerechnet. In Olderdissen dürfen sich wegen der geltenden Abstandsregeln und Coronamaßnahmen nur 1.000 Besucher gleichzeitig auf dem umzäunten Gelände aufhalten. Auch die Zahl der Parkplätze ist reduziert.


+++ 31. Mai +++ Acht Tage ohne Neuinfektion

Auch am achten Tag in Folge wird in Bielefeld keine Corona-Neuinfektion registriert. Die Zahl der positiv auf das Virus Getesteten liegt damit weiter bei 410. Vier Bielefelder sind bislang mit Corona verstorben. Elf leiden akut an einer Infektion. 395 sind demnach bereits wieder genesen. Mit Stand von Freitag müssen drei von ihnen im Krankenhaus behandelt werden, zwei unter Beatmung auf der Intensivstation. 58 Bielefelder stehen aktuell unter häuslicher Quarantäne. 

+++ 31.Mai +++ Erneute Coronademo auf dem Kesselbrink

Am Samstagnachmittag hatten sich auf dem Kesselbrink rund 100 Teilnehmer einer Demonstrantion gegen die Corona-Schutzmaßnahmen zusammengefunden. Leicht mehr als in den Vorwochen. Diesmal kamen auch einige Gegendemonstranten hinzu und es gab Wortgefechte. Die Demonstranten sehen durch einige Coronamaßnahmen ihre Grundrechte verletzt. Obwohl es Lockerungen wie das schrittweise Öffnen der Gastronomie gibt, sind sie unzufrieden mit den Maßnahmen der Regierung. Einige Gegendemonstranten störten die Kundgebung am Samstag durch Zwischenrufe. Sie kritisieren die Maßnahmengegener als Verschwörungstheoretiker die zum Teil dem rechten Spektrum angehören.


+++ 30. Mai +++ 7. Tag ohne neue Infektion

Auch am siebten Tag in Folge wird in Bielefeld keine Corona-Neuinfektion registriert. Die Zahl der positiv auf das Virus Getesteten liegt damit weiter bei 410. Weiter leiden 11 Bielefelder akut an einer Infektion. Mit Stand von Freitag müssen drei von ihnen im Krankenhaus behandelt werden, zwei unter Beatmung auf der Intensivstation. 395 Bielefelder sind bereits wieder gesund und 60 in Quarantäne. 

+++ 29. Mai +++ Update mit Ingo Nürnberger

In seinem wöchentlichen Update bei Radio Bielefeld fasst der Leiter des Bielefelder Corona - Krisenstabs Ingo Nürnberger die Woche zusammen? Wie haben sich die Zahlen entwickelt? Wie laufen die Lockerungsmaßnahmen? Was sind die Pläne für die kommende Woche? Hier könnt ihr das Interview mit Radio Bielefeld Moderatorin Bettina Wittemeier nachhören.

+++ 29. Mai +++ Sechter Tag ohne Neuinfektion

Auch am sechsten Tag in Folge wird in Bielefeld keine Corona-Neuinfektion registriert. Die Zahl der positiv auf das Virus Getesteten liegt damit weiter bei 410. Weiter leiden 11 Bielefelder akut an einer Infektion, drei von ihnen müssen im Krankenhaus behandelt werden, zwei unter Beatmung auf der Intensivstation. 395 Bielefelder sind bereits wieder gesund und 71 in Quarantäne. 

Innerhalb der letzten sieben Tage hat es nur noch eine Neuinfektion in Bielefeld gegeben. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen.


+++ 28. Mai +++ Verbraucherzentrale in Corona-Zeiten besonders gefragt

Gerade in der Corona-Zeit haben Bielefelder Rat gesucht bei der Verbraucherzentrale in Bielefeld. Trotz der Kontaktbeschränkungen war sie für die Verbraucher telefonisch oder per Mail erreichbar und hat den Hilfesuchenden Tipps gegeben. Im vergangenen Jahr haben sich etwa 5.640 Menschen an die Verbraucherzentrale gewandt, um Hilfe bei Problemen zu bekommen. Zu den Klassikern zählen hier nicht nachvollziehbare Kosten auf der Telefonrechnung oder mangelhafte Informationen bei Vertragsabschlüssen in Telefon-Shops. Etwa 2.900 Mal leistete die Bielefelder Verbraucherzentrale im vergangenen Jahr Rechtsbeistand.

+++ 28. Mai +++ Corona-Krise wird für Tierpark Olderdissen teuer

Die Corona-Krise wird für den Tierpark Olderdissen teuer. Tierpark-Leiter Herbert Linnemann hat gestern im Betriebsausschuss des städtischen Umweltbetriebs prognostiziert, dass über das laufende Jahr zusätzlich 300.000 Euro dazu kommen, so das WB. Davon entfielen monatlich etwa 20.000 Euro nur für das Sicherheitspersonal. Der Park ist abgezäunt, die Besucherzahl auf 1.000 beschränkt. Dazu kommen fehlende Einnahmen. In den vergangenen beiden Monaten wurden rund 30.000 Euro weniger Parkgebühren eingenommen und auch beim Futterverkauf und Tiershop fehlen Geldeinnahmen. Beschlossen wurde im Ausschuss ein neuer überdachter Fahrradabstellplatz und auch die Busverbindungen sollen verbessert werden.

+++ 28. Mai +++ Coronazahlen sinken weiter

In Bielefeld hat es seit fünf Tagen keine registrierte Corona-Neuinfektion gegeben. Die Zahl der positiv auf das Virus Getesteten liegt damit weiter bei 410. Insgesamt leiden derzeit nur noch 11 Bielefelder an den Folgen der Infektion, zwei von ihnen liegen weiter auf der Intensivstation. 395 Bielefelder sind mittlerweile schon wieder gesund und 72 in Quarantäne. 


+++ 27. Mai +++ Hochzeitspaare müssen sich nicht länger alleine trauen

Ab Donnerstag (28.05.) ist es Hochzeitspaaren in Bielefeld wieder erlaubt, Gäste zur standesamtlichen Hochzeit mitzubringen. Aufgrund der Besonderheiten ist die Zahl der Gäste jedoch weiter aufgrund der Coronamaßnahmen beschränkt. Je nach gewähltem Trauzimmer können unterschiedlich viele Gäste dabei sein. Im Neuen Rathaus sind es zwei Gäste, im Heimathaus Jöllenbeck dürfen neben dem Brautpaar acht weitere Personen teilnehmen. Hier findet ihr eine Liste aller Trauzimmer. In Kürze will die Stadt noch einen weiteren, größeren Raum für Trauungen im Neuen Rathaus zur Verfügung stellen, damit dort mehr Gäste teilnehmen können.

+++ 27. Mai +++ Sieben Bielefelder Freibäder öffnen

Im Juni machen nach dem Wiesenbad in Bielefeld auch die anderen sieben Freibäder nach und nach auf. Am 8. Juni geht die Badesaison im Naturbad Brackwede, Senner Waldbad und Freibad Dornberg los, eine Woche später in Schröttinghausen, Gadderbaum und Hillegossen und am 22. Juni in Jöllenbeck. Es gelten die Hygiene- und Abstandsregeln. Eintrittskarten können ausschließlich online gekauft werden, unter bbf-online.de. Kinder bis zehn Jahre haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. Auch für sie muss aber ein 0 Euro-Ticket mitbestellt werden. Ein Frühschwimmen findet in dieser Badesaison nur im Wiesenbad statt.

+++ 27. Mai +++ Nur noch 15 akute Infektionen

In Bielefeld hat es seit Samstag keine registrierte Corona-Neuinfektion gegeben. Die Zahl der positiv auf das Virus Getesteten liegt damit auch am Mittwoch weiter bei 410. Insgesamt leiden derzeit nur noch 15 Bielefelder an einer akuten Infektion. Drei von ihnen werden im Krankenhaus behandelt, zwei intensivmedizinisch und unter Beatmung. 391 Menschen aus unserer Stadt sind bereits wieder gesund. Innerhalb der letzten sieben Tage hat es nur noch eine Neuinfektion in Bielefeld gegeben. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Unter Quarantäne stehen 84 Bielefelder.

+++ 27. Mai +++ Schulbus-Unternehmen bekommen höhere Zuschüsse

Der Schulausschuss hat Zuschüsse für Schulbusunternehmen beschlossen, die in der Corona-Zeit Ausfälle hatten. Während die Verwaltung die Busunternehmer mit 25 Prozent bezuschussen wollte, schlug die FDP 50 Prozent vor. Diesem Antrag stimmten alle Fraktionen, bis auf SPD und Grüne zu, sie enthielten sich. 


+++ 26. Mai +++ Keine Kita Gebühren für Juni

Bielefelder Eltern werden die Kosten für die Betreuung ihrer Kinder auch im Juni erlassen. Die Kita oder Tagespflege bleibt somit einen weiteren Monat beitragsfrei. Im April und Mai hatten das Land NRW und die Stadt sich die Kosten in Höhe von rund 1.6 Millionen Euro pro Monat geteilt. Heute hat das Land entschieden für Juni und Juli nur noch ein Viertel zu übernehmen. Oberbürgermeister Clausen sagte dazu auf Anfrage von Radio Bielefeld, dass er diese Entscheidung nicht nachvollziehen könne, auch im Juni gebe es keinen Normalbetrieb: "Wir können den Eltern und ihren Kindern noch nicht wieder die gewohnte Qualität bieten. Daher ist es nur fair, dass auch im Juni die Beiträge erlassen werden", so Clausen. Der Rat der Stadt hatte der weiteren Aussetzung der Beiträge in Erwartung einer Kostenbeteiligung des Landes schon vergangene Woche zugestimmt. Jetzt verbleiben für den Monat Juni 1,2 Millionen Euro bei der Stadt.

+++ 26. Mai +++ Noch 16 akute Infektionen

Erneut wird heute keine weitere Coronainfektion in Bielefeld von den Behörden gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv getesteten Bielefelder beträgt damit weiterhin 410. Die Zahl der Genesenen steigt um einen auf 390 Akut infiziert sind demnach nur noch 16 Bielefelder. Vier Bielefelder sind mit dem Coronavirus verstorben. In den Krankenhäusern der Stadt werden noch drei Coronapatienten behandelt, zwei davon intensivmedizinisch und unter Beatmung. Innerhalb der letzten sieben Tage hat es nur noch eine Neuinfektion in Bielefeld gegeben. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Unter Quarantäne stehen 104 Bielefelder.

+++ 26. Mai +++ Wintersemester wohl weiter digital

So wie es aussieht, wird auch das kommende Wintersemester an der Uni Bielefeld wohl überwiegend digital stattfinden. In einem Schreiben des Rektorats heißt es, dass auch das nächste Semester kein Präsenzsemester sein wird. Man prüfe Ausnahmen und Regelungen zur Durchführung von Präsenzveranstaltungen im Wintersemester, insbesondere für Studierende im ersten Semester. Obwohl es noch keine Entscheidung vom Land gibt, habe sich die Uni Bielefeld für diesen Schritt entschieden, damit das neue Semester geplant werden könne.

+++ 26. Mai +++ Präsenzunterricht für weitere Jahrgänge startet

Ab jetzt startet für weitere Schüler in Bielefeld nach der langen Corona-Pause die Schule wieder. Nach Abschluss der Abiturprüfungen geht der Präsenzunterricht auch der restlichen Jahrgangsstufen 5 bis 9 an Gymnasien und Gesamtschulen weiter. Es wird eher ein sporadischer Besuch bleiben, denn wegen der Abstandsregeln können nicht alle Schüler an jedem Tag kommen. Bestehende Klassen müssen an vielen Schulen geteilt werden, weil die Klassenräume zu klein sind, um alle Kinder mit Abstand unterrichten zu können.

+++ 26. Mai +++ Einzelhandel läuft schleppend an

Die Lager sind voll, die Geschäfte in Bielefeld oftmals nicht. Trotz offener Geschäfte und Rabatte läuft der Einzelhandel nur schleppend wieder an, so der Handelsverband OWL. Geschäftsführer Thomas Kunz sagt, die Umsätze in den Geschäften liegen meist nur bei 60% vom Vorjahresniveau, je nach Branche auch bei 80%. Gekauft wird meist gezielt was dringend gebraucht wird. Das Shoppingvergnügen mit Spontankäufen bleibe aber aus. Gute Geschäfte machen derzeit vor allem Fahrradhändler, Gartencenter, Baumärkte und Lebensmittelgeschäfte. Die Bielefelder FDP setzt sich dafür ein, Sonntage für den Handel freizugeben, um so corona-bedingte Umsatzverluste aufzuholen.

+++ 26. Mai +++ Eventdienstleister aus OWL wollen Hilfe vom Land

17 Eventdienstleister aus OWL - darunter auch Stratmann Event aus Bielefeld - bitten die Landesregierung um weitere Zuschüsse. Die Corona-Krise habe zu einem plötzlichen Einbruch der Einnahmen bei den Eventfirmen um bis zu 90 Prozent geführt. Sie fürchten um ihre Existenz, weil Großveranstaltungen noch mindestens bis Ende August verboten und auch danach in gewohnter Form eher nicht in Sicht seien. In einer einmaligen Aktion haben sich die Firmen zusammengetan und fordern in einem Schreiben klare und bundesweit einheitliche Regeln, welche Art von Veranstaltungen ab wann wieder erlaubt sind.


+++ 25. Mai +++ Noch 17 akute Infektionen in Bielefeld

Auch zum Wochenstart hat die Stadt keine weitere Coronainfektion in Bielefeld gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv getesteten Bielefelder beträgt damit unverändert 410. Die Zahl der Genesenen steigt um einen auf 389. Akut infiziert sind demnach nur noch 17 Bielefelder. Vier Bielefelder sind mit dem Coronavirus verstorben. In den Krankenhäusern der Stadt werden noch vier Coronapatienten behandelt, zwei davon intensivmedizinisch und unter Beatmung. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen liegt in Bielefeld aktuell bei zwei. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Unter Quarantäne stehen 122 Bielefelder.

+++ 25. Mai +++ Freibadsaison startet mit Verspätung

 

Als erstes Freibad in Bielefeld hat das Wiesenbad heute wieder geöffnet. Coronabedingt startete die Saison damit später als sonst und unter strengen Hygiene- und Abstandauflagen. Die Besucherzahl ist auf 1.350 Tickets beschränkt: Die Badegäste können jeweils in zwei Zeitzonen entweder morgens (von 06.00 – 09.00 Uhr) oder nachmittags (13.00 – 19.00 Uhr) in das Bad kommen. Um die Personalien der Gäste zu erfassen, gibt es die Tickets nur online. Pro sechs Quadratmeter darf ein Gast ins Wasser. Das Personal ist verstärkt worden, um die Becken zu beaufsichtigen. 

+++ 25. Mai +++ Prügel nach Corona-Grundrechte-Demo

 

In Bielefeld sind am Samstag nach der Demonstration der Gruppe „Grundrechte OWL“ zwei Teilnehmer verprügelt worden. Jetzt ermittelt der Bielefelder Staatsschutz. Wegen der Nähe zu der Kundgebung könne ein politisches Motiv nicht ausgeschlossen werden, so die Polizei. Gegen 18 Uhr waren die beiden 54-jährigen Männer nach der Demo auf dem Kesselbrink zu Fuß auf dem Heimweg, als sie angegriffen wurden. Auf Höhe der Paulusstraße Ecke August-Bebel-Straße attackierten vier oder fünf Männer die beiden Fußgänger. Laut Polizei sei einer der beiden am Boden liegend getreten worden. Er kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, konnte es nach einer Behandlung aber wieder verlassen. Obwohl die Polizei sofort nach den Angreifern fahndete, konnte sie die Männer nicht mehr finden und bittet jetzt um Hinweise zu den Verdächtigen. Etwa 100 Menschen hatten sich am Samstagnachmittag auf dem Kesselbrink versammelt um für Grundrechte und gegen die Coronaschutzmaßnahmen zu protestieren.


+++ 24. Mai +++ Keine neue Coronainfektion gemeldet

Am Sonntag hat die Stadt keine weitere Coronainfektion in Bielefeld gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv getesteten Bielefelder beträgt damit weiter 410. Die Zahl der Genesenen steigt um einen auf 388. Akut infiziert sind demnach nur noch 18 Bielefelder. Vier Bielefelder sind mit dem Coronavirus verstorben. In den Krankenhäusern der Stadt werden mit Stand von gestern fünf Coronapatienten behandelt, zwei davon intensivmedizinisch und unter Beatmung. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen liegt in Bielefeld aktuell bei zwei. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Unter Quarantäne stehen 125 Bielefelder.


+++ 23. Mai +++ Keine Kita-Gebühren im Juni

Abhängig von der Entscheidung des Landes NRW, müssen Eltern in Bielefeld auch im Juni keine Gebühren für Kitas, Offenen Ganztag und Tagespflege zahlen. Das hat der Rat der Stadt beschlossen. Das gilt aber nur, wenn das Land wie bisher für die Hälfte der entgangenen Gebühren aufkommt. Der Rat, der gestern wegen der Corona-Krise in der Stadthalle tagte, hat außerdem beschlossen, dass er selbst künftig federführend in Sachen Jahnplatzumbau ist und weitere Beschlüsse treffen kann. Bisher war der Stadtentwicklungsausschuss zuständig, in dem hat die Paprika-Kooperation allerdings keine Mehrheit. Der Rat hat außerdem entschieden, dass die Bielefelder Gastronomen wegen der Corona-Krise rückwirkend zum 1.1. und für das restliche Jahr keine Gebühren für ihre Außengastronomie zahlen müssen. Die Wirte sollen außerdem noch mehr Außenflächen bewirtschaften dürfen, dort sollen dann auch Kleinkünstler auftreten dürfen. Die Politik verabschiedete darüber hinaus ein Budget von 50.000 Euro als Soforthilfe für gemeinnützige Vereine in der Corona-Krise.

+++ 23. Mai +++ Wieder Demos gegen Coronamaßnahmen

Auch in Bielefeld sind Samstagnachmittag wieder zwei Demonstrationen im Zusammenhang mit den Einschränkungen während der Corona-Krise angemeldet. Zur Meditation auf dem Siegfriedplatz haben die Veranstalter zwischen 50 und 100 Teilnehmer angekündigt. Die Grundrechte OWL-Kundgebung auf dem Kesselbrink soll laut Veranstalter mit 100 Personen stattfinden.

+++ 23. Mai +++ Nur noch 19 akut infizierte Bielefelder

Am Samstag hat die Stadt eeine weitere Coronainfektion in Bielefeld gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv getesteten Bielefelder beträgt damit 410. Allerdings steigt auch die Zahl der Genesenen um zwei auf 387. Akut infiziert sind demnach nur noch 19 Bielefelder. Vier Bielefelder sind mit dem Coronavirus verstorben. In den Krankenhäusern der Stadt werden aktuell fünf Coronapatienten behandelt, zwei davon intensivmedizinisch und unter Beatmung. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tage liegt in Bielefeld aktuell bei drei. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Unter Quarantäne stehen 136 Bielefelder.


+++ 22. Mai +++ Wiesenbad öffnet unter besonderen Corona Bedingungen

Am Montag, den 25.05. öffnet das Wiesenbad seine Tore. Karten für das Frühschwimmen von 6 bis 9 am Morgen und für den Nachmittag von 13 bis 19 Uhr müssen vorher online gekauft werden unter www.bbf-online.de. Jeweils 1350 Karten stehen für beide Zeiträume zur Verfügung. Innerhalb des Gebäudes und in der Warteschleife müssen Mund-Nase-Masken getragen werden. Jeder Badegast hat auf der Liegeweise eine Fläche von zehn Quadratmetern. Zusätzliches Badepersonal verstärkt die Aufsicht am Schwimmbecken. Wer sich nicht an die Regeln halte, dürfe nicht bleiben, sagte BBF-Geschäftsführer Bruns. Nach den ersten Erfahrungen im Wiesenbad sollen schnellmöglichst auch die anderen sieben Freibäder in Bielefeld geöffnet werden.  

+++ 22.Mai +++ Ingo Nürnberger im Interview zur aktuellen Corona Lage

Trotz neuer Lockerungen gehen die Zahl der akut mit dem Corona Virus infizierten bei uns in Bielefeld weiter zurück. Über mögliche weitere Lockerungen, Hochzeiten mit oder ohne Gäste und die Kita Situation hat der Chef des Krisenstabs, Sozialdezernent Ingo Nürnberger live mit Radio Bielefeld Moderator Sebastian Wiese gesprochen.

+++ 22. Mai +++ Dritter Tag in Folge ohne gemeldete Neuinfektion

Am Freitag hat die Stadt den dritten Tag in Folge keine neue Coronainfektion in Bielefeld gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv getesteten Bielefelder bleibt damit konstant bei 409. Akut mit dem Virus infiziert sind 20 Bielefelder. Einer weniger als am Vortag. Vier Bielefelder sind mit dem Coronavirus verstorben. In den Krankenhäusern der Stadt werden mit Stand vom Mittwoch fünf Coronapatienten behandelt, zwei davon intensivmedizinisch und unter Beatmung. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tage liegt in Bielefeld aktuell bei drei. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Unter Quarantäne stehen 142 Bielefelder.

+++ 22. Mai +++ Weitere Infektionen in Dissener Fleischfabrik

Im Fleisch-Zerlegebetrieb in Dissen bei Borgholzhausen gibt es neue Coronafälle. Erst  am 18. Mai wurde bekannt, dass 92 Mitarbeiter mit dem Virus infiziert sind. Nun wurde das Virus bei 54 weiteren Fleischarbeitern nachgewiesen. Das hat eine zweite Testreihe jetzt ergeben. Aktuell werden die Kontaktpersonen ermittelt. Betroffen könnten wieder Fleischarbeiter sein, die auch im Kreis Gütersloh gemeldet sind.


+++ 21. Mai +++ Nur noch 21 akute Infektionen

Auch am Donnerstag hat die Stadt keine weitere Coronainfektion in Bielefeld gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv getesteten Bielefelder bleibt damit bei 409. 21 davon sind derzeit mit dem Virus infiziert. Vier weniger als am Vortag. Vier Bielefelder sind mit dem Coronavirus verstorben. In den Krankenhäusern der Stadt werden mit Stand vom Vortag fünf Coronapatienten behandelt, zwei davon intensivmedizinisch und unter Beatmung. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tage liegt in Bielefeld aktuell bei sechs. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Unter Quarantäne stehen 153 Bielefelder.

+++ 21. Mai +++ Oberbürgermeister spricht von Paradigmenwechsel

Mut zur Lockerung und Vorsicht im Alltag. Das sollte aktuell das Motto sein, sagte Oberbürgermeister Pit Clausen in einer weiteren Videobotschaft. Die Zahl der Neuinfektionen bleibt in Bielefeld unauffällig. Deshalb müsse ein Umdenken von einem reinen Gesundheitsschutz zu mehr Lockerungen stattfinden. Aus dem Grund lobt Oberbürgermeister Clausen jetzt auch die Kita-Öffnungen zum 8. Juni. Auf eine Erhebung der Elterngebühren will die Stadt auch im Juni verzichten.


+++ 20. Mai +++ Hochzeitsgäste bleiben doch weiter draußen

Update 17.20:

In Bielefeld müssen Hochzeitspaare auf den Standesämtenr weiter alleine JA sagen. Gäste sind zwar vom Land, nicht aber von der Stadt erlaubt. Die Räumlichkeiten ließen eine Trauung mit Gästen nicht zu, die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände könnten nicht eingehalten werden. Außerdem könne man die Räume nicht ausreichend lüften. Man arbeite nun an einem Konzept, heißt es von der Stadt. Frühestens am 2. Juni könnten Gäste dann auch in Bielefeld wieder auf den Standesämtern dabei sein.

+++ 20. Mai +++ Picknick und Hochzeit mit Freunden

In Nordrhein Westfalen gelten  weitere Lockerungen bei den Corona-Beschränkungen: Unter anderem dürfen Tattoo- und Piercing-Studios wieder öffnen. Standesamtliche Trauungen sind auch wieder mit Gästen zulässig, die nicht zur Familie oder zu Angehörigen von zwei Haushalten gehören. Vorausgesetzt, die Abstandsregeln werden gewahrt und direkter Kontakt wie Händeschütteln oder Umarmungen werden vermieden. Auch Picknicken im öffentlichen Raum ist wieder erlaubt, allerdings: Grillen bleibt im öffentlichen Raum vorerst weiterhin untersagt, so die Landesregierung.

+++ 20. Mai +++ Ab 8. Juni geht es wieder in die Kita

Die Kinder in NRW und damit auch in Bielefeld dürfen ab dem 8. Juni wieder in die Kita. Die Landesregierung hebt das corona-bedingte Betretungsverbot in Kitas und bei Tageseltern auf. Auch die Notbetreuung wird aufgelöst, die bislang nur eine kleinen Kreis von Kindern zur Verfügung stand. Damit startet der eingeschränkte Regelbetrieb früher als gedacht. Schutzmaßnahmen sind weiter nötig, der Betreuungsumfang ist reduziert. Grundsätzlich seien nur feste Gruppen erlaubt - keine offenen Konzepte. Die Gruppen müssen weiterhin räumlich voneinander getrennt sein. Hygienekonzepte gelten weiterhin und Kontakte müssen nachvollziehbar sein

+++ 20. Mai +++ Keine Neuinfektion gemeldet

Am Dienstag hat die Stadt eine weitere Coronainfektion in Bielefeld gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv getesteten Bielefelder beträgt 409. 29 davon sind derzeit mit dem Virus infiziert. 376 sind nach der Infektion bereits wieder genesen. Vier Bielefelder sind mit dem Coronavirus verstorben. In den Krankenhäusern der Stadt werden aktuell sechs Coronapatienten behandelt, zwei davon intensivmedizinisch und unter Beatmung. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tage liegt in Bielefeld bei 10. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Unter Quarantäne stehen 132 Bielefelder.


+++ 19. Mai +++ Tierpark verbessert Einlass - Situation

Nach dem Besucher-Chaos am Wochenende hat der Tierpark Olderdissen die Eingangssituation am Haupt-Parkplatz vor dem langen Wochenende verändert. Besucher, die in der Schlange stehen, können sich jetzt an Markierungen am Boden orientieren, so dass der Sicherheitsabstand von anderthalb Metern eingehalten werden kann. Außerdem wird die Warteschlange wie auf einem Flughafen gelenkt. Zudem wurden einige Tore erhöht werden, um das Herüberklettern zu erschweren. Am vergangenen Wochenende sollen mehreren Menschen versucht haben, über den Zaun in den Tierpark zu gelangen. Außerdem appelliert Tierpark-Chef Linnemann an die Besucher, nicht zu den Hauptzeiten am frühen Nachmittag zu kommen. Nur maximal 1000 Besucher können derzeit gleichzeitig in den Tierpark gelassen werden.

+++ 19. Mai +++Auch Klinikum Bielefeld lässt wieder Besucher rein

Ab dem 20. Mai können ab dem 3. Behandlungstag wieder Besucher ins Klinikum Mitte, die Rosenhöhe und ins Klinikum Halle. Für maximal eine Stunde zwischen 15 und 19 h ist das möglich. Ausnahmen bestehen wie seit Beginn der Pandemie bei schwer erkrankten Patienten und bei psychischen Notfallsituationen. Kinder unter 10 Jahren dürfen vorerst nicht als Besucher ins Krankenhaus. Eine Besuchserlaubnis erhalten nur diejenigen Personen, die von den Patienten bei der Aufnahme benannt worden sind. Ein Nase-Mundschutz ist Pflicht, auch die Einhaltung des Abstands von 1,50 Meter.

+++ 19. Mai +++ Zahl der akuten Infektionen sinkt auf 29

Am Dienstag hat die Stadt eine weitere Coronainfektion in Bielefeld gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv getesteten Bielefelder ist damit auf 409 gestiegen. 29 davon sind derzeit mit dem Virus infiziert. 376 sind nach der Infektion bereits wieder genesen. Vier Bielefelder sind mit dem Coronavirus verstorben. In den Krankenhäusern der Stadt werden aktuell sechs Coronapatienten behandelt, zwei davon intensivmedizinisch und unter Beatmung. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tage liegt in Bielefeld bei 10. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Unter Quarantäne stehen 132 Bielefelder.

+++ 19. Mai +++ China-Ärzte spenden für das Franziskus Hospital

Das Franziskus Hospital hat jetzt eine Spende mit Schutzmaterial von chinesischen Ärzten aus Paderborn erhalten. Geschäftsführer Rüter konnte 1.000 medizinische Schutzmasken und 60 Schutzanzüge entgegennehmen. Seit einigen Jahren pflegt das „Klösterchen“ eine Kooperation mit China. Ein geplanter Besuch muss dieses Jahr ausfallen.

+++ 19. Mai +++ Theater meldet Kurzarbeit an

Die Stadt Bielefeld meldet wegen der Corona-Krise zum ersten Mal für Mitarbeiter Kurzarbeit an. 260 der 370 Bühnen- und Orchestermitarbeiter werden die letzte Mai-Woche und den Juni überwiegend zu 30 bis 50 Prozent, in wenigen Bereichen aber auch zu 100 Prozent in Kurzarbeit gehen. Die Lohndifferenz gleicht die Stadt zum weitaus größten Teil aus. Durch die Maßnahme spart sie laut Oberbürgermeister Clausen rund 600.000 Euro.


+++ 18. Mai +++ Auch am Montag keine Neuinfektion gemeldet

In Bielefeld ist am Montag keine Neuinfektion mit dem Corona-Virus gemeldet worden. Es bleibt damit bei insgesamt 408 positiv getesteten Bielefeldern, 371 sind wieder genesen, vier in den vergangenen Wochen an den Folgen gestorben. Somit sind aktuell 33 Bielefelder akut an dem Virus erkrankt, sieben Menschen werden im Krankenhaus behandelt. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tage liegt in Bielefeld bei 21. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Unter Quarantäne stehen 164 Bielefelder.

+++ 18. Mai +++ Coronainfektionen in Fleischbetrieb bei Borgholzhausen

In Dissen bei Borgholzhausen ist bei 92 Mitarbeitern eines Fleisch verarbeitenden Betriebs das Corona-Virus nachgewissen worden. Der Betrieb hat seine komplette Produktion stillgelegt. Die betroffenen Mitarbeiter und auch deren Kontaktpersonen sind in Quarantäne geschickt worden. Mehr als die Hälfte der Infizierten in dem Dissener Fleischunternehmen wohnt im Landkreis Osnabrück, teils in Sammelunterkünften. Nach Angaben des Landkreises werden viele von ihnen von Subunternehmen beschäftigt. Auch Nachbarkreise in denen Infizierte wohnen, darunter 26 im Kreis Gütersloh, wurden informiert.

+++ 18 Mai +++ Stadtbibliothek öffnet wieder

Nach der erzwungenen Corona-Pause öffnet heute erstmals wieder die Stadtbibliothek am Neumarkt in Bielefeld. Die Ausleihen und Beratungen sollen schrittweise beginnen, unter den wie überall erforderlichen Corona-Regeln. Außerdem machen auch die Bezirksämter, Ordnungsamt und weiteren Filialen in Bielefeld nach Terminvereinbarung wieder auf.


+++ 17. Mai +++ Chaotische Zustände im Tierpark Olderdissen

Im Tierpark Olderdissen ist es am Sonntagmittag zu einem erhöhten Besucherstrom gekommen. Seit Dienstag ist der Tierpark nach der achtwöchigen Coronazwangspause wieder geöffnet. Allerdings mit strengen Hygienevorschriften. So ist die Zahl der Besucher auf 1.000 beschränkt. Der Tierpark wurde dafür provisorisch umzäunt und ist nur über den Haupteingang zu betreten. Die Zahl der Parkplätze wurde auf 300 reduziert. Diese sind am Sonntagmittag schnell voll gewesen. Im Johannistal bildeten sich Staus. Die Bielefelder Polizei rät davon ab, den Sonntagsausflug nach Olderdissen zu machen und Radio Bielefeld Hörer berichten uns von teils chaotischen Zuständen. So würde beispielsweise im Bereich der Kleingartenanlage versucht über den provisorischen Zaun zu klettern um so auf das Gelände zu kommen.

+++ 17. Mai +++ Keine Neuinfektionen gemeldet

Am Sonntag hat die Stadt keine weitere Coronainfektionen in Bielefeld gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv getesteten Bielefelder ist damit unverändert bei 408. 370 sind nach der Infektion bereits wieder genesen. Das sind drei Gesunde mehr als am Vortag. Vier Bielefelder sind mit dem Coronavirus verstorben. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tage liegt in Bielefeld bei 21. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Unter Quarantäne stehen 164 Bielefelder.

+++ 17. Mai +++ Bilanz der Grundrechte-Demos

Die Demonstrationen in der Bielefelder Innenstadt sind gestern nach bisherigen Polizei-Erkenntnissen ohne größere Zwischenfälle verlaufen. Zu den drei Kundgebungen trafen sich zahlreiche Menschen auf dem Jahnplatz, dem Siegfriedplatz und dem Kesselbrink. Die Teilnehmer demonstrierten gegen Einschränkungen durch die Coronamaßnahmen. Ein 30-jähriger Mann erhielt eine Anzeige, weil er eine Rednerin beleidigte und den Hitlergruß zeigte.