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Infos und News zum Coronavirus - Seite 100 von 105


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Das Leben in Bielefeld wird lahmgelegt - Land NRW kündigt weitreichenden Erlass an

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, werden in den kommenden Tagen noch weitreichendere Maßnahmen durchgesetzt. „Alle Freizeitaktivitäten und nicht unbedingt notwendigen sozialen Kontakte müssen unverzüglich vermieden werden“, sagte NRW Ministerpräsident Armin Laschet am Sonntag und kündigte kurzfristig einen weiteren Erlass an. Es gelte den Ernst der Lage zu erkennen und die notwendige Versorgung in vollem Umfang sicherzustellen. Der Erlass des Landes soll klären, dass zusätzlich zu den in Bielefeld bereits untersagten Veranstaltungen ab Anfang der Woche auch der Betrieb von Fitnessstudios, Schwimmbädern und Saunen untersagt wird. Spielhallen, Bars, Museen und auch Prostitutionsbetriebe sollen schnellstmöglich schließen. Auch Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstige Sport- und Freizeiteinrichtungen werden untersagt, genauso alle Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich.

Der Zutritt zu Einrichtungshäusern und auch Shopping-Centern, wie dem LOOM, soll nur noch zur Deckung des dringenden Bedarfs unter strengen Auflagen erlaubt werden. Und das nicht zuletzt auch, um zu vermeiden, dass sich dort Schüler nach den Schulschließungen in größeren Gruppen versammeln. Strenge Auflagen soll es auch für Restaurants, Gaststätten, Hotels und Bibliotheken geben. 

Banken, Einzelhandelsbetriebe, insbesondere für Lebensmittel, Drogerien und Apotheken bleiben geöffnet!

Die Regelungen sollen nach Angabe der Staatskanzlei bis zum 19. April gelten.

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Zwei neue und damit aktuell 27 bestätigte Coronafälle in Bielefeld

Am Sonntagnachmittag (16 Uhr) meldete der Krisenstab der Stadt zwei neue bestätigte Coronainfektionen in Bielefeld. Damit hat sich die Zahl der offiziell gemeldeten Erkrankten auf insgesamt 27 erhöht. Daneben wird mitgeteilt, dass es mehrere Dutzend Verdachtsfälle in unserer Stadt gibt, die in Quarantäne gesetzt wurden. Zurzeit müssen 365 Bielefelder vorsichtshalber zu Hause bleiben. 

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Notfallbetreuung für Kita Kinder nur möglich, wenn beide Eltern unverzichtbar sind

Die Stadt Bielefeld hat eine weitere Konkretisierung zur Schließung der Kitas und Kindertagespflegestellen veröffentlicht. Diese betrifft vor allem die Notfallbetreuung für Kinder, deren Eltern beruflich unverzichtbare Tätigkeiten ausüben. Nur wenn beide Elternteile in einem der folgenden Bereiche arbeiten, werden die Kinder weiter in ihrer Einrichtung betreut: „Alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.” Auch das Kitapersonal selbst hat einen Anspruch auf Betreuung der eigenen Kinder. 

Zudem dürfen die Berechtigten selbst natürlich keine Krankheitssymptome aufweisen, dürfen nicht infiziert sein, dürfen nicht im Kontakt mit infizierten Personen gewesen sein und dürfen sich nicht kürzlich in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Die betroffenen Eltern, die nicht in den Schlüsselbereichen arbeiten, werden dringendst gebeten, ihre Kinder selbst zu betreuen oder andere Betreuungsmöglichkeiten zu suchen. Hierbei wird dringend davon abgeraten die Großeltern einzusetzen, da diese von den Folgen einer Coronainfektion besonders gefährdet sind.

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Stadt reglementiert Besuche in Pflegeeinrichtungen

Die Stadt Bielefeld hat Besuchseinschränkungen für vollstationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe, in denen besonders schutzbedürftige Personen leben, sowie für anbieterverantwortete Wohngemeinschaften verfügt. Das Sozialdezernat fordert die Angehörigen auf, nur die nötigsten Besuche zu machen. Die Einrichtungen sind ab sofort verpflichtet, die Besuche streng zu reglementieren. Die Besuche sollen u.a. ab sofort max. eine Stunde dauern und dürfen nur noch auf dem Zimmer stattfinden, nicht mehr in Gemeinschaftsräumen.

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Auch die VHS schließt ab sofort

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage schließt ab sofort auch die Volkshochschule Bielefeld. Das gesamte Unterrichtsgeschäft und alle Einzelveranstaltungen werden eingestellt. Das zählen Vorträge und Ausstellungseröffnungen sowie große Prüfungen.

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Kein Gottesdienst, keine Sparrenburg-Führungen

Die Gottesdienste in den evangelischen und katholischen Kirchen heute in Bielefeld müssen ebenfalls ausfallen, wie bereits berichtet. Zum Gebet bleiben viele Kirchen die kommenden Tage außerhalb der Gottesdienstzeiten aber geöffnet. Geschlossen hat ab sofort auch der Sparrenburg-Turm und das Besucher-Zentrum. Das Burg-Gelände ist nicht gesperrt.


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Bielefelder Supermärkte reagieren auf Hamsterkäufe

Nachdem die Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zum Ende der Woche immer mehr wurden, kam es auch in vielen Bielefelder Supermärkten am Freitag und Samstag zu Hamsterkäufen. Nudeln, Reis, Mehl, Zucker, Zwieback oder auch Toilettenpapier und Seife wurden zum Teil in großen Mengen gekauft. Viele Supermärkte führten daraufhin Mengenbeschränkungen pro Kunde ein und appellierten an die Fairness. Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels gab an, dass die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln gesichert sei. Die Regale sollen in den kommenden Tagen wieder gefüllt werden. 

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Zahl der Coronafälle in Bielefeld steigt auf 25

Am Samstag gingen bis 16 Uhr beim Gesundheitsamt Bielefeld sechs neue positive Testergebnisse ein. Damit gibt es in Bielefeld jetzt 25 bestätigte Corona-Fälle. 30 Testergebnisse stehen noch aus. Fast 340 Menschen befinden sich in unserer Stadt in Quarantäne. 40 mehr als am Freitag.

Bielefelds Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger weist darauf hin, dass größere Menschenmengen weiter gemieden werden sollten und er rät soziale Kontakte so stark wie möglich zurückzufahren. Es wird vom Krisenstab angenommen, dass es eine hohe Zahl an noch nicht entdeckten infizierten Menschen gibt. Es wird darauf hingewiesen, dass beispielsweise auch Kneipenbesuche zwar nicht verboten, aber unvernünftig seien.

Außerdem gab die Stadt bekannt, dass nicht mobile Menschen (zum Beispiel im Altenheim) ab Sonntag nicht mehr zu den Teststellen kommen müssen. Hilfsdienste werden die Tests dann vor Ort durchführen.

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Carnival jetzt auch mit "Markt der Möglichkeiten"

Der Carnival der Kulturen mit seiner großen Straßenparade findet so in Bielefeld in diesem Jahr nicht statt. Die Organisatoren haben ein neues Konzept erarbeitet. Im Juni wird erstmals als eine Art Messe ein „Markt der Möglichkeiten“ im Lokschuppen ausgerichtet. Die Parade soll nur noch alle zwei Jahre und dann nur noch bis zum Rathaus durch die Straßen ziehen. 2021 ist es wieder soweit. Die Finanzierung sei gesichert.

Insgesamt 19 bestätigte Coronafälle in Bielefeld

Die Zahl der bestätigt mit Corona infizierten Bielefeldern hat sich am 13. März bis etwa 16:30 Uhr im Vergleich zum Vortag um vier auf insgesamt 19 gesteigert. Die Anzahl der unter Quarantäne stehenden ist im Vortagsvergleich gleichbleibend bei 300. Das liegt an einem Austausch der Personen, heißt es vom Krisenstab. Während bei manchen die Quarantänezeit schon um ist, kommen in etwa gleicher Anzahl neue Fälle hinzu.

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Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.