Responsive image

on air: 

Jörn Ehlert
---
---
img_6569

Infos und News zum Coronavirus - Seite 105 von 186


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Forderungen nach Silvester ohne Böller

Es gibt immer mehr Forderungen nach einem Verbot von privatem Silvesterfeuerwerk: Hintergrund ist auch die Corona-Pandemie.

Rainer Wendt von der Polizeigewerkschaft befürchtet, dass sich zum Feuerwerk schnell Alkohol, Personengruppen und Partystimmung gesellen. Das sei in Pandemie-Zeiten nicht angesagt, so Wendt.

Herfords Bürgermeister Tim Kähler hat auch schon gefordert, Böller und Raketen zu verbieten. Neben der Corona-Thematik sei das Abbrennen von Feuerwerk auch eine riesige Umweltbelastung und eine große Geldverschwendung, so der frühere Bielefelder Sozialdezernent.

Auch die NRW Landesregierung will sich nun mit dem Thema befassen und noch im November entscheiden, ob es ein Böller-Verbot an Silvester geben soll. Die Frage werde gemeinsam mit den Beschlüssen zur Aktualisierung der Coronaschutzverordnung gelöst, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Alle Meldungen Zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

Corona-Inzidenzwert in Bielefeld am Donnerstag bei 164,6

Am Donnerstag werden 83 Neuinfektionen in Bielefeld gemeldet. Der Inzidenzwert liegt jetzt bei 164,6. Seit Beginn der Pandemie wurden laut RKI 3.445 Coronafälle bei uns in der Stadt registriert, 550 davon in den vergangenen sieben Tagen.

Nach der gerundeten Schätzung des Landeszentrum Gesundheit NRW gelten 1.500 ehemals Infizierte als genesen, als derzeit infektiös demnach bis zu 1.930.

17 Menschen aus unserer Stadt sind bislang mit Corona verstorben.

In den Bielefelder Krankenhäusern werden mit Stand von Mittwoch 98 Coronpatienten behandelt, 33 davon auf einer Intensivstation und 22 auch unter Beatmung. 

Unter Quarantäne stehen fast 2.200 Bielefelder.

Deutschlandweit meldet das Robert-Koch-Institut am Donnerstag 22.609 Neuinfektionen.

Bei unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh wird aktuell ein Inzidenzwert von 183,6 angegeben, im Kreis Herford 126,5, in Lippe 230,2 und im Kreis Paderborn 114,7.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

Von Coronamaßnahmen betroffene Bielefelder Schulen

Uns erreichen weiter viele Anfragen, welche Bielefelder Schulen von Coronafällen betroffen sind. Die folgende Liste ist am 18.11.2020 um 17:20 Uhr aktualisiert worden. Auf ihr stehen die Schulen, an denen innerhalb der letzten Woche Coronafälle aufgetreten sind. 

Die Liste der Vorwoche findet ihr hier.

Uns werden keine regelmäßigen Updates aller Einrichtungen gegeben. Deshalb können wir auch keine verlässlichen Angaben dazu machen, welche Jahrgänge, Klassen oder Personen konkret betroffen sind bzw. welche Maßnahmen an den genannten Schulen greifen. Auch über die Dauer der Maßnahmen können wir keine Angaben machen. Mit einem Klick auf die jeweilige Schule gelangt ihr aber direkt auf deren Homepage. In einigen Fällen sind dort weitere Details aufgeführt. Für den Inhalt sind die Schulen selbst verantwortlich.

Dazu kann es sein, dass weitere Einrichtungen Coronafälle melden müssen. Hinweise an die Redaktion sind jederzeit per Mail an info(at)radiobielefeld.de möglich. Bitte habt Verständnis dafür, dass wir die Liste erst ergänzen, wenn wir von einer Schule oder der Stadt die Bestätigung bekommen. 

AWO-Berufskolleg
Bosse Realschule
Brackweder Realschule
Carl-Severing-Berufskolleg
Ernst-Hansen-Schule
Friedrich Wilhelm Murnau-Gesamtschule
Georg-Müller-Schule
Gesamtschule Rosenhöhe
Gesamtschule Quelle
Griechisches Gymnasium - Lyzeum
Grundschule am Waldschlösschen
Gymnasium Bethel
Gymnasium Heepen
Hans-Ehrenberg-Schule
Maria-Stemme-Berufskolleg
Marienschule
Martin-Niemöller-Gesamtschule
Max-Planck-Gymnasium
Rudolf-Rempel-Berufskolleg

Die Stadt Bielefeld hat am 04. November Richtlinien zum Vorgehen bei Corona-Infektionen in Schulen und Kitas herausgegeben. Diese findet ihr hier.

Eine Nachhaltung von betroffenen Kitas ist uns an dieser Stelle leider nicht zuverlässig möglich.

Um das Gedrängel bei der Anfahrt zu verringern, ändern sechs Bielefelder Schulen ihre Anfangszeiten. Mehr dazu findet ihr hier.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

Sechs Bielefelder Schulen ändern Anfangszeiten

Die Stadt Bielefeld ändert an sechs Bielefelder Schulen die Schulanfangszeiten. Damit soll der Infektionsschutz der Schüler im ÖPNV verbessert werden. Die Schulanfangszeiten werden entzerrt, dadurch sollen Busse und Bahnen weniger voll sein. Ab dem kommenden Montag (23.11.) ändern sich die Zeiten beim Carl-Severing-Berufskolleg für Metall und Elektro und für Handwerk und Technik. Ab Februar folgen Luisenschule, Martin-Niemöller-Gesamtschule, Gesamtschule Rosenhöhe und Friedrich-Wilhelm-Murnau-Gesamtschule. Mit Cecilien- und Helmholtz-Gymnasium sollen bald weitere Abstimmungsgespräche stattfinden.

Schule

Schulbeginn neu

Schulbeginn alt

Umsetzung

Carl-Severing-Berufskolleg für Metall und Elektro

07:45 Uhr

07:50 Uhr

ab 23.11.2020

Carl-Severing-Berufskolleg für Handwerk und Technik

08:15 Uhr

08:00 Uhr

ab 23.11.2020

Luisenschule

 

08:10 Uhr

07:50 Uhr

ab 01.02.2021

Martin-Niemöller-Gesamtschule

 

derzeit in Abstimmung

08:00 Uhr

ab 01.02.2021

Gesamtschule Rosenhöhe

 

derzeit in Abstimmung

08:10 Uhr

ab 01.02.2021

Friedrich-Wilhelm-Murnau-Gesamtschule

derzeit in Abstimmung

08:00 Uhr

ab 01.02.2021

Tabelle: Stadt Bielefeld

Hier findet ihr eine Liste, welche Bielefelder Schulen aktuell Coronafälle melden. 

Und alle Entwicklungen zum Coronavirus in unserer Stadt findet ihr hier.

17. Todesfall mit Corona: Inzidenz in Bielefeld am Mittwoch bei 166,4

Am Mittwoch wird vom Robert-Koch-Institut ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit COVID-19 in Bielefeld gemeldet. Es handelt sich um eine 91 Jährige Frau. Damit sind jetzt insgesamt 17 Menschen aus unserer Stadt mit Corona verstorben. Dazu werden 91 Neuinfektionen in Bielefeld angegeben. Der Inzidenzwert liegt jetzt bei 166,4. Seit Beginn der Pandemie wurden laut RKI 3.362 Coronafälle bei uns in der Stadt registriert, 556 davon in den vergangenen sieben Tagen.

Nach der gerundeten Schätzung des Landeszentrum Gesundheit NRW gelten 1.400 ehemals Infizierte als genesen, als derzeit infektiös demnach bis zu 1.950.

In den Bielefelder Krankenhäusern werden mit Stand vom Mittwoch 98 Coronapatienten behandelt, 33 davon auf einer Intensivstation und 22 werden dort auch beatmet.

Unter Quarantäne stehen fast 2.200 Bielefelder.

Deutschlandweit meldet das Robert-Koch-Institut am Mittwoch 17.561 Neuinfektionen.

Bei unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh wird aktuell ein Inzidenzwert von 152,6 angegeben, im Kreis Herford 157,3, in Lippe 228,5 und im Kreis Paderborn 114,3.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

Vorsichtiger Optimismus beim Bielefelder Corona-Krisenstab

Der Krisenstab der Stadt hat heute nochmal ausführlich über die Coronasituation in Bielefeld informiert. Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger zeigte sich dabei vorsichtig optimistisch und gab an, dass die Maßnahmen des Lockdown light erste Wirkung zeigen.

Sorgen bereiten dennoch weiter viele Patienten, die mit Corona in Bielefelder Krankenhäusern behandelt werden müssen. 100 Coronapatienten werden aktuell gemeldet, davon 32 auf einer Intensivstation, 21 auch unter Beatmung.

Bei der Kontaktnachverfolgung sei man wieder etwas besser aufgestellt, aber weiter nicht gut, so Nürnberger. Die Zahl der dafür angestellten Mitarbeiter im Gesundheitsamt soll nochmal erhöht werden.

Einen Schwerpunkt, für Infektionen gebe es nicht, die meisten Menschen wüssten nicht, wo sie sich angesteckt haben, hieß es. Beim Blick auf die Altersverteilung der Coronainfektionen stellte Nürnberger fest, dass Schulen aus seiner Sicht, kein größerer Hotspot für die Verbreitung des Virus seien. Die durchgeführten Maßnahmen wie die Maskenpflicht oder das Lüftungskonzept in Klassenzimmern würden weitestgehend funktionieren. 

Ordnungsamtsleiter Friedhelm Feldmann zog eine Bilanz zur bisherigen Einhaltung der Coronaschutzverordnung. Er sprach von wenigen Verstößen. Am vergangenen Samstag beispielsweise wurden 600 Passanten in Bielefeld vom Ordnungsamt wegen fehlender Masken angesprochen. Insgesamt verhängte das Ordnungsamt bislang um die 7.000 Euro an Buß- und Verwarngeldern. Im gewerblichen Bereich gebe es bislang ebenfalls nur wenige Verstöße, so Feldmann.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

Nach dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Angela Merkel: Das Corona Update mit Armin Laschet

Wie läuft Weihnachten dieses Jahr ab? Wie geht es in den Schulen weiter und  Immer wieder erreichen uns zahlreiche Nachfragen zu Coronathemen. NRW Ministerpräsident Armi Laschet hat sich die Zeit genommen und im Interview mit unserem NRW Landtagskorrespondenten José Narciandi viele viele Antworten gegeben. Hier hkönnt ihr euch das ganze Interview nochmal anhören:

Rechtsanspruch auf Mittagsverpflegung für Bielefelder Schüler und Kita-Kinder sichergestellt

Unterstützungsbedürftige Bielefelder Schul- oder Kitakinder können in der Coronakrise über das Bildungs- und Teilhabepaket auch in Quarantänesituationen weiter Lebensmittel bekommen. Gleiches gilt, wenn Schulen oder Kitas geschlossen werden oder ihre Mittagsverpflegung nicht anbieten können.

Dabei sei die Stadt Bielefeld Vorreiter mit einer Lösung, so Franz Schaible von der Stiftung Solidarität. An die Bedürftigen wird auf Antrag ein Gutschein ausgegeben. Mit diesem können im Internet unter solidarshop.de Lebensmittel gekauft werden. Angeboten werden Grundnahrungsmittel wie Nudeln, Reis, Gemüse oder auch Milch. Die Auslieferung der Bestellungen erfolgt durch die Stiftung Solidarität am Folgetag des Einkaufs.

Fällt das Mittagessen in einer Einrichtung drei Tage aus, hat der Gutschein einen Wert von 12 Euro. Bei einer Woche beträgt der Wert 20 Euro. Finanziert wird das Konzept hauptsächlich über das Bildungs- und Teilhabepaket und das vom Bund aufgelegte Solidarschutz-Paket II. 

Anspruchsberechtigt sind Bielefelder Kinder- und Jugendliche, die Leistungen für Bildung und Teilhabe beziehen und im Normalfall kostenloses Essen in den Schulen oder Kitas bekommen. Gutscheine können per Mail an but(at)bielefeld.de unter Angabe des Namens, des Geburtsdatum des Kindes, der Adresse und der besuchten Einrichtung beantragt werden. Die Angaben werden geprüft. 

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

Corona-Inzidenzwert am Dienstag in Bielefeld bei 162,5

Am Dienstag werden 38 Neuinfektionen in Bielefeld gemeldet. Der Inzidenzwert liegt jetzt bei 162,5. Seit Beginn der Pandemie wurden laut RKI 3.271 Coronafälle bei uns in der Stadt registriert, 543 davon in den vergangenen sieben Tagen.

Nach der gerundeten Schätzung des Landeszentrum Gesundheit NRW gelten 1.400 ehemals Infizierte als genesen, als derzeit infektiös demnach bis zu 1.860. Im Zusammenhang mit Corona sind bislang 16 Menschen aus unserer Stadt gestorben.

In den Bielefelder Krankenhäusern werden mit Stand von Montag 104 Coronpatienten behandelt, 34 davon auf einer Intensivstation und 21 auch unter Beatmung. 

Unter Quarantäne stehen über 2.000 Bielefelder.

Deutschlandweit meldet das Robert-Koch-Institut am Dienstag 14.419 Neuinfektionen. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte am Abend, die Dynamik des Wachstums sei zwar gebrochen, wegen der dennoch anhaltend hohen Infektionszahlen soll kommende Woche ein längerfristiges Maßnahmenpaket von Bund und Ländern beschlossen werden. Schon jetzt rief die Kanzlerin dazu auf, Kontakte weiter zu reduzieren.

Bei unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh wird aktuell ein Inzidenzwert von 183,9 angegeben, im Kreis Herford 154,8, in Lippe 202 und im Kreis Paderborn 121,2.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

Kanzlerin appelliert wegen Corona: Private Treffen nur noch mit einem festen weiteren Haushalt

Am Montag haben Bund und Länder gemeinsam ein erstes Zwischenfazit der Maßnahmen des Lockdown-light gezogen. Bundeskanzlerin Angela Merkel bedankte sich im Anschluss bei allen Bürgern, für ihre bisherigen Bemühungen zur Einschränkung der Coronapandemie. Sie kündigte ein umfassendes Konzept und Beschlüsse in der kommenden Woche an. Am 25 November soll entschieden werden, wie es bis zum Beginn 2021 und möglichst auch über die Wintermonate weitergeht. 

Die Kanzlerin betonte, die Kontaktbeschränkungen seien das Erfolgskonzept. Deshalb appellierte sie weiter auf alle nicht unbedingt nötigen Kontakte zu verzichten. Auf private Feiern solle gänzlich verzichtet werden, private Zusammenkünfte mit Freunden und Bekannten auf einen festen weiteren Hausstand beschränkt werden. Dies gelte auch für Kinder und Jugendliche: Jeder Kontakt der nicht stattfindet, sei gut für die Bekämpfung der Pandemie, so Merkel.

Die Kanzlerin kündigte zudem an, dass über 65 Jährige und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen FFP2 Masken erhalten sollen. Zudem warb Angela Merkel nochmals für die Verwendung der Corona-Warn App. Diese werde weiterentwickelt und verbessert. Sie rief außerdem dazu auf, dass jeder der Anzeichen einer Atemwegserkrankung bei sich bemerke, sich möglichst schnell nach Hause begeben und einen Arzt kontaktieren soll.

Merkel mahnte erneut an, auf nicht benötigte Reisen und auch Tagesausflüge zu verzichten, genauso auf nicht notwendige Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Eine Beschlussvorlage, die weitere Einschränkungen und Pflichten auch in Schulen vorsah, fand am Montag noch keine Mehrheit. 

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

 


Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.