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Oliver Behrendt
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Infos und News zum Coronavirus - Seite 108 von 147


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Kreis Gütersloh: 75 Coronafälle außerhalb von Tönnies

Die Gütersloher warten auf die Entscheidung, ob der Lockdown für den Kreis verlängert wird oder nicht. Jetzt steht fest, dass es auch einige bestätigte Corona-Fälle außerhalb der Tönnies-Belegschaft gab. Wie der Kreis am Abend mitteilte, wurden binnen einer Woche, bis einschließlich Freitag, insgesamt 75 Fälle bekannt, die keine Verbindung zu Deutschlands größtem Schlachtbetrieb haben.

Viele der Infizierten zeigten keine Symptome. Grund für den Zuwachs seien vermutlich vor allem die deutlich umfangreicheren Tests der vergangenen Tage. Am Dienstag will die NRW-Landesregierung darüber beraten, ob der Lockdown im Kreis Gütersloh und auch im Nachbarkreis Warendorf wieder aufgehoben werden kann. 

Sechs neue Coronafälle gemeldet - ohne Bezug zum Tönnies-Skandal

Am Samstag wurden von der Stadt sechs neue Coronainfektionenm in Bielefeld gemeldet. Alle sechs hätten keinen Bezug zum Skandal beim Fleischverarbeiter Tönnies, heißt es ion einer MItteilung. Damit steigt die Zahl der aktuellen Infektionen in Bielefeld auf 39 an. 17 davon haben einen direkten Bezug zum Tönniesskandal. Bei 450 Menschen aus unserer Stadt wurde eine Infektion seit Beginn der Pandemie nachgewiesen. 406 gelten als wieder genesen, fünf sind mit Corona verstorben.  

In den Krankenhäusern der Stadt werden sechs Corona-Patienten behandelt. Einer davon auf der Intensivstation und unter Beatmung. In Quarantäne befinden sich 460 Personen aus Bielefeld. 

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld und zum Skandal bei Tönnies bekommt ihr hier. 

Gütersloher Coronatests nicht für Pendler

Der Kreis Gütersloh weist darauf hin, dass die mittlerweile sechs Corona-Testzentren ausschließlich den Bürgern des Kreises zur Verfügung stehen. In den vergangenen Tagen hatten sich auch Berufspendler, die beispielsweise in Bielefeld wohnen, aber in Gütersloh arbeiten, auf den Weg zu den Zentren gemacht. Der Krisenstab stellt nun klar, dass sie in Zukunft zurückgeschickt werden. Auswärtige würden die Wartezeit verlängern, den Ablauf verlangsamen und die Kapazitäten belasten. Da für einen Coronatest der Ausweis benötigt werde, lasse sich einfach feststellen, wer sich kostenlos testen lassen kann und wer nicht.

Vier weitere Coronafälle in Bielefeld - Alle mit Bezug zu Tönnies

Die Zahl der gemeldeten Coronainfektionen in Bielefeld steigt heute um vier weitere Fälle an. Das meldet der Krisenstab der Stadt. Alle vier haben einen Bezug zum Fleischverarbeiter Tönnies. Insgesamt sind jetzt seit Beginn der Pandemie 444 Bielefelder positiv auf das Virus getestet worden. Bei 33 ist die Infektion noch aktuell. 17 davon stehen im Zusammenhang mit dem Tönnies-Skandal. 406 Menschen aus unserer Stadt sind bereits wieder genesen, fünf Bielefelder mit Corona gestorben. 

Aus den Krankenhäusern der Stadt werden sechs Corona-Patienten gemeldet. Einer davon muss auf der Intensivstation beatmet werden. Unter Quarantäne stehen 473 Personen aus Bielefeld. Im Vergleich zum Donnerstag 42 mehr. 

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld und zum Tönnies-Skandal bekommt ihr hier. 

Clausen im Radio Bielefeld-Interview zum Corona-Ausbruch und anderen Themen

Den massenhafte Corona-Ausbruch bei unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh beobachtet die Stadt Bielefeld ganz genau. Oberbürgermeister Pit Clausen schließt einen Lockdown für Bielefeld, wie er teilweise im Kreis Gütersloh besteht, im Moment aus. Das sagte Pit Clausen gestern live im Gespräch bei Radio Bielefeld.  Aktuell erkrankt sind an dem Coronavirus bei uns in der Stadt 29 Menschen. Es gebe keinen Grund für weitere Beschränkungen für die Bevölkerung, wie Schulschließungen, zumal die drei Neuinfektionen in der Stadt Bezug zu Tönnies haben und genau recherchiert würden. Die Stadt Bielefeld hat gestern eine Allgemeinverfügung mit Quarantäne-Auflagen für Tönnies Beschäftigte rausgegeben. Dernach dürfen sie in Einzelfällen trotz Quarantäne weiterhin zur Arbeit nach Rheda-Wiedenbrück. Die Bedingungen: Sie müssen negativ auf das Virus getestet sein und dürfen keine Symptome haben.

Weiter Themen die Pit Clausen im Interview mit Radio Bielefeld besprochen hat sind  der Kesselbrink, der Jahnplatz und die Verkehrswende oder auch Arminia Bielefelds Aufstieg.

Was der OB dazu sagt, hört ihr hier.

Coronaausbruch im Kreis Gütersloh: Laschet lässt Haftung von Tönnies prüfen

Wer zahlt für die Folgen nach dem massenhaften Corona-Ausbruch im Fleischwerk Tönnies bei unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh? Dieser Frage soll jetzt nachgegangen werden. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet will die Haftbarkeit des Unternehmens prüfen. Laschet sagte in einem Interview, es werde derzeit sehr genau untersucht, ob und gegen welche Regeln das Unternehmen verstoßen habe und wo es in Haftung genommen werden könne. Laschet betonte, er sehe Tönnies in der Verantwortung. Im Gegenzug verteidigte der Ministerpräsident seine Regierung gegen die Kritik, zu spät gegen die Arbeitsweise der Fleischfirma vorgegangen zu sein.

Neue Allgemeinverfügung für Tönnies-Beschäftigte in Bielefeld

Den massenhafte Corona-Ausbruch bei unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh beobachtet die Stadt Bielefeld ganz genau. Oberbürgermeister Pit Clausen schließt einen Lockdown für Bielefeld, wie er teilweise im Kreis Gütersloh besteht, im Moment aus. Das sagte Pit Clausen gestern live im Gespräch bei Radio Bielefeld.

Aktuell erkrankt sind an dem Coronavirus bei uns in der Stadt 29 Menschen. Es gebe keinen Grund für weitere Beschränkungen für die Bevölkerung, wie Schulschließungen, zumal die drei Neuinfektionen in der Stadt Bezug zu Tönnies haben und genau recherchiert würden. Die Stadt Bielefeld hat gestern eine Allgemeinverfügung mit Quarantäne-Auflagen für Tönnies Beschäftigte rausgegeben. Dernach dürfen sie in Einzelfällen trotz Quarantäne weiterhin zur Arbeit nach Rheda-Wiedenbrück. Die Bedingungen: Sie müssen negativ auf das Virus getestet sein und dürfen keine Symptome zeigen.    

Corona-Soforthilfe: Handwerkskammer kritisiert Land massiv

Die Coronasofort-Hilfe macht im Nachgang Probleme. Das Wirtschaftsministerium fordert die Empfänger auf, überschüssiges Geld zurückzuzahlen. Die Handwerkskammer in Bielefeld kritiesiert dieses Vorgehen massiv. Das wiederspreche den vom Land rausgegebenen Regeln für das Soforthilfe-Programm.  Die Bielefelder Kammer empfiehlt daher, zunächst eine rechtliche Klärung abzuwarten und weist daraufhin, das eine Klagewelle gegen das Land zu erwarten sei.

10.000 Tests täglich im Kreis Gütersloh

In unserem Nachbarkreis Gütersloh sind die Testkapaziäten deutlich ausgeweitet worden. Jetzt sollen dort täglich 10.000 Menschen auf Corona getestet werden. Seit gestern Abend bestehen im Kreis Gütersloh insgesamt sechs Testzentren, davon eins in Halle oder ein Drive-In am ehemaligen britischen Flughafen. Bisher liegen dem Kreis mehr als 1.600 Befunde vor, von denen 3 positiv sind. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet lässt jetzt die Haftbarkeit des Fleischproduzenten Tönnies für den Corona-Ausbruch im Kreis Gütersloh prüfen. Auch Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter fordert den Unternehmer auf, für die Folgen aufzukommen.

Keine weiteren Coronafälle an Schulen aber drei weitere Tönniesarbeiter aus Bielefeld infiziert

Am Westfalen Kolleg und auch an der Marienschule haben Coronatests ergeben, dass sich bei den coronainfizierten Schülern niemand angesteckt hat. Das meldet heute der Krisenstab der Stadt Bielefeld. Am Westfalen Kolleg war bei einer Schülerin Ende vergangener Woche das Virus nachgewiesen worden. Da sie an einer Abschlussveranstaltung teilgenommen hatte, wurden viele ihre Mitschüler getestet. An der Marienschule der Ursulinen in Schildesche war ein Schüler, der nicht in Bielefeld wohnt, im Vorfeld einer Operation positiv auf Corona getstet worden. Alle gut 50 Mitglieder seiner Lerngruppen wurden daraufhin untersucht. Die Getesteten bleiben vorsichtshalber noch einige Tage in Quarantäne.

Unterdessen steigt die Zahl der insgesamt seit Beginn der Pandemie gemeldeten infizierten Bielefelder um drei Fälle auf 440. Drei weitere Tönnismitarbeiter, die in Bielefeld wohnen haben sich angesteckt. 13 von 29 noch aktuellen Infektionen haben somit einen direkten Bezug zum Tönnies-Skandal. 406 Menschen aus Bielefeld sind nach einer Infektion genesen. In den Bielefelder Krankenhäusern werden weiter vier Corona Patienten behandelt. Alle vier liegen jetzt allerdings auf der Intensivstation. Fünf Bielefelder sind bislang mit Corona verstorben. Untter Quarantäne stehen in unserer Stadt 431 Personen. 47 mehr als am Mittwoch.

Alle Meldungen zur Coronakrise in Bielefeld und zum Tönnies-Skandal bekommt ihr hier.


Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.