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Infos und News zum Coronavirus - Seite 113 von 189


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Bielefelder Händler unzufrieden mit Late Night-Shopping

Das Late Night-Shopping am Samstag in der Bielefelder Innenstadt lief laut dem Geschäftsführer des Handelsverbandes OWL Thomas Kunz nicht gut für die Händler, es gab eine relativ geringe Frequenz an Kunden. Das sei wegen der gestiegenen Corona-Infektionszahlen aber auch erwartet worden. Man hatte es aber auch nicht absagen wollen, weil gerade auch in Niedersachsen schon viel dafür geworben worden war und man verhindern wollte, dass Besucher vor verschlossenen Türen stehen. Der Handelsverband rechnet auch mit weniger Kunden, wenn ab Montag der Teil-Lockdown gilt.

Hier geht es zu allen Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld.

Der Corona-Inzidenzwert liegt am Sonntag in Bielefeld bei 130,2

Am Sonntag werden weitere 65 Coronafälle in Bielefeld gemeldet. Nach den Berechnungen des Robert-Koch-Instituts liegt der Inzidenzwert jetzt bei 130,2. Damit gilt unsere Stadt nun seit 15 Tagen als Corona-Risikogebiet. Seit Beginn der Pandemie sind insgesamt 2.023 Coronainfektionen in Bielefeld gemeldet worden, 435 davon in den vergangenen sieben Tagen.

Nach gerundeten Schätzungen des Landeszentrum Gesundheit NRW gelten davon 980 als genesen. Etwa 1.030 und damit erstmals seit April mehr als die Hälfte, gelten somit als aktuell infektiös. Neun Bielefelder sind bislang mit Corona gestorben. In den Krankenhäusern der Stadt werden mit Stand von Samstag 43 Patienten mit Corona behandelt, elf davon auf einer Intensivstation und sieben auch unter Beatmung.

Ab Morgen gilt in Bielefeld die Coronaschutzverordnung. Diese regelt nochmal weitreichendere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie.

Alle Regeln der Coronaschutzverordnung und weitere Zahlen bekommt ihr hier.

Und hier geht es zu allen Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld.

Stadt erklärt weitere Details zu den Coronaregeln im November

Am Samstagnachmittag informierte der Krisenstab der Stadt nochmal über die Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld. Oberbürgermeister Clausen und Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger gaben weitere Details aktuellen Lage und zur Coronaschutzverordnung bekannt. 

Clausen betonte, dass man bei den rasant steigenden Infektionszahlen dem eignen Anspruch bei der Bewältigung der Krise zum Teil nicht mehr gerecht werde. Die nun von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen seien ein Schritt um die Pandemie in den Griff zu bekommen, sie seien aber zeitgleich ein drastischer Einschnitt für alle. 

Nur noch in Ausnahmefällen sei in Bielefeld noch nachvollziehbar, wo eine Infektion stattgefunden habe. Deshalb sei es nun richtig, die Zahl der Begegnungen und Kontakte zu reduzieren. Die Steigerung der Infektionsketten müsse gebrochen werden und die Maßnahmen seien aus seiner Sicht verhältnismäßig, so Clausen. Die zeitliche Befristung und auch die zugesagten Ausgleichszahlen bei wirtschaftlichen Schäden seien ein wichtiger Baustein.

Darüber hinaus müssen aber auch im Privaten die Kontakte eingeschränkt werden, appellierte der Oberbürgermeister an die Eigenverantwortung der Bielefelder. Er selber denke darüber nach seine Eltern und eine Handvoll guter Freunde noch zu treffen, mehr nicht. Es brauche in der Stadtgesellschaft nun Demut, nicht alles besser zu wissen, Disziplin im Alltagsverhalten und Durchhaltevermögen bei den Einschränkungen. 

Ingo Nürnberger erklärte nochmal einige Details zu den aktuellen Zahlen und zur ab Montag geltenden Coronaschutzverordnung. Da es auch in einigen Schulen wieder Infektionen gibt, werden die Quarantäneanordnungen weiter steigen, so Nürnberger. Aktuell sind bereits rund 1.600 Bielefelder in Quarantäne. Bei der Kontaktnachverfolgung werden weitere zehn und damit jetzt 20 Soldaten der Bundeswehr Amtshilfe leisten. 

Ingo Nürnberger wies darauf hin, dass Religionsgemeinschaften der Stadt ab Montag mitteilen müssen, wie sie bei Zusammenkünften ihre Mitglieder schützen können. Auch betonte er, dass für schulpflichtige Kinder nun auch eine Maskenpflicht auf Spielplätzen gelte. Selbsthilfegruppen dürfen sich unter Einhaltung aller Regeln weiter treffen, gleiches gilt für Freizeitangebote der Kinder- und Jugendarbeit, die in in kleinen Kreisen weiter stattfinden können. Auch die Calisthenics- und die Skateranlage auf dem Kesselbrink bleibe z.B. geöffnet.

Alle aktuellen Coronazahlen und die geltenden Regeln bekommt ihr hier.

Und hier bekommt ihr alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld.

Coronainzidenzwert steigt am Samstag in Bielefeld auf 131,1

Am Samstag werden weitere 77 Coronafälle in Bielefeld gemeldet. Nach den Berechnungen des Robert-Koch-Instituts liegt der Inzidenzwert jetzt bei 131,1. Damit gilt unsere Stadt nun seit 14 Tagen als Corona-Risikogebiet. Seit Beginn der Pandemie sind insgesamt 1.958 Coronainfektionen in Bielefeld gemeldet worden, 438 davon in den vergangenen sieben Tagen.

Nach gerundeten Schätzungen des Landeszentrum Gesundheit NRW gelten davon 980 als genesen, bis zu 970 als aktuell infektiös. Neun Bielefelder sind bislang mit Corona gestorben. In den Krankenhäusern der Stadt werden jetzt 43 Patienten mit Corona behandelt, elf davon auf einer Intensivstation und 7 auch unter Beatmung.

1.662 Menschen aus Bielefeld befinden sich aktuell in Quarantäne.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

Wegen Corona: Der Bielefelder Weihnachtsmarkt steht vor der Absage

Der Weihnachtsmarkt in Bielefeld wird in diesem Jahr nicht oder in einer nur sehr verkleinerten Form stattfinden. Am Montag will sich Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger deswegen noch mit der Bielefeld-Marketing treffen und über Möglichkeiten sprechen. Fest steht aber schon: Ein Weihnachtsmarkt in der gewohnten Form ist nicht möglich. Ein paar Buden könnten frühestens ab Dezember eventuell noch aufgebaut werden. Mehr sei aber kaum zu vermitteln und auch kaum mehr zu verantworten. Deshalb werde Bielefeld dieses Jahr wohl so gut wie ohne Weihnachtsmarkt auskommen müssen, so Ingo Nürnberger am Freitagnachmittag im Radio Bielefeld Interview.

Hier könnt ihr euch das komplette Interview mit Ingo Nürnberger anhören und bekommt alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld.

Das Bielefelder Corona-Update mit Ingo Nürnberger

Der Inzidenzwert für Bielefeld steigt, es gibt wieder Infektionsfälle in Bielefelder Schulen und ab Montag stehen neue Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie an. Im Gespräch mit Radio Bielefeld Moderatorin Bettina Wittemeier hat sich Bielefelds Corona-Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger zu der aktuellen Lage in unserer Stadt geäußert. Wie werden die neuen Maßnahmen kontrolliert? Ist eine Nachverfolgung überhaupt noch möglich? Wie wird es in den Bielefelder Schulen weitergehen? Kann es einen Weihnachtsmarkt geben?

Die Antworten könnt ihr hier nachhören:

Drei Bielefelder Schulen melden Coronafälle

Zum Ende der ersten Unterrichtswoche nach den Herbstferien gibt es an drei Bielefelder Schulen* wieder Quarantäneanordnungen. Betroffen sind Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Martin Niemöller Gesamtschule, am Oberstufenkolleg und am Gymnasium Heepen. Die Kontaktverfolgung durch das Gesundheitsamt läuft, heißt es von der Stadt. Mehr Infos liegen momentan noch nicht vor.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier

* Zunächst hatte es geießen, dass auch an der Georg Müller Schule ein Coronafall gemeldet worden sei. Diese Meldung korrigierte die Stadt um 15:30 Uhr.

Land veröffentlicht Coronaschutzverordnung - Auch Tierpark Olderdissen muss schließen

Mit dem Inkrafttreten der neuen Corona-Schutzverordnung wird ab Montag auch der Tierpark Olderdissen geschlossen. Das geht aus der Coronaschutzverordnung des Landes hervor, die jetzt auf ihrer Internetseite des Landes veröffentlicht wurde. Wörtlich heißt es hier in §10: "Zoologische Gärten und Tierparks dürfen bis zum 30. November 2020 für Besucherinnen und Besucher nicht geöffnet werden."

Verboten sind dann auch alle Laternenumzüge. Die neue Schutzverordnung erlaube Veranstaltungen nur noch dann, wenn sie der Daseinsvorsorge dienen.

Die Coronaschutzverordnung tritt formell ab Montag und bis zum 30. November in Kraft.

Alle Meldungen zur Entwicklung Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

Demographischer Wandel kündigt sich am Bielefelder Ausbildungsmarkt an

Am Ausbildungsmarkt in Bielefeld zeichnet sich ein Trend ab, der auch schon vor der Corona-Pandemie zu spüren gewesen ist: Die Zahl der Bewerber sinkt. Damit kündige sich der demographische Wandel an, heißt es von der Arbeitsagentur. Wenn sich bis Ende Januar an den Zahlen auf dem Ausbildungsmarkt nicht noch stark etwas ändert, würde dieser doppelt belastet. Die Corona-Pandemie habe den Markt ausgebremst, weshalb Unternehmen jetzt noch bis Januar Auszubildende einstellen und damit deutlich länger als sonst. Aktuell suchen offiziell noch etwa 168 junge Menschen in Bielefeld eine Lehrstelle.

Weitere aktuelle Meldungen rund um dieEntwicklung der Corona-Pandemie in Bielefeld findet ihr hier.

Land fragt Franziskus-Hospital um Hilfe bei der Aufnahme ausländischer Patienten

Das Land NRW hat das Bielefelder Franziskus-Hospital um Hilfe gebeten. Die Landeregierung stellte eine Anfrage zur Aufnahme von Patienten aus Belgien und den Niederlanden, zu der das Krankenhaus bereit ist, heißt es in der NW. Aktuell sind dort von 16 Intensivbetten drei mit Corona-Patienten belegt. Insgesamt werden in Bielefeld 38 Patienten mit oder wegen Covid behandelt – acht auf Intensivstationen, fünf werden beatmet. Die Krankenhäuser in Bielefeld beobachten die aktuelle Situation und sehen sich noch gut aufgestellt. Trotzdem steigt auch die Zahl der Corona-Patienten in unseren Krankenhäusern. Zuletzt meldete die Stadt 38 Patienten die im Zusammenhang mit Corona behandelt werden, acht davon auf der Intensivstation, von denen fünf auch beatmet werden.

Weitere aktuelle Meldungen rund um die Entwicklung der Corona-Pandemie in Bielefeld gibt es hier.


Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.