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Kai Below
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Infos und News zum Coronavirus - Seite 159 von 173


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Diagnose-Praxis für Covid-19-Patienten geplant

Auch bei uns in Bielefeld soll es bald ein Diagnose- und Behandlungszentrum für Covid-19-Patienten geben. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen Lippe plane das mit Unterstützung des Krisenstabes des Kreises Gütersloh, heißt es. Patienten mit den typischen Symptomen, die auf das Coronavirus hindeuten, sollen dann nicht mehr in die normale Hausarztpraxis gehen. Insgesamt drei Diagnose-Praxen sollen entstehen: eine in Bielefeld und zwei im Kreis Gütersloh.

Landesamt ermittelt Zahl der Intensivbetten

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hat das Statistische Landesamt die Zahl der Intensivbetten in NRW und auch in der Stadt Bielefeld erhoben. Demnach hatten die sieben Krankenhäuser in der Stadt im Jahr 2017 knapp 190 dieser Intensivbetten. Insgesamt hielten die Krankenhäuser in dem Jahr fast 4.000 Krankenbetten vor, im Vergleich zum Jahr 2000 sind das gut 300 Plätze mehr gewesen, diese Zahl veränderte sich zuletzt aber kaum.

Corona-Virus in einem Wohnheim in Bethel

Zum ersten Mal ist auch in einem Wohnheim in Bethel das Corona-Virus ausgebrochen. Laut NW sind sieben Menschen im Haus Bethabara mit dem neuartigen Virus infiziert, aber alle stabil. Das Haus steht unter Quarantäne, die Mitarbeiter arbeiten nur noch in Schutzkleidung. Drei Patienten liegen im Krankenhaus Mara. 

Stadt verdoppelt Außendienstmitarbeiter für Kontrollen

Die Stadt Bielefeld hat ihre Außendienstmitarbeiter verdoppelt. Mehr als 60 Menschen kontrollieren, ob die aktuellen Verordnungen eingehalten werden, um das Coronavirus in der Stadt einzudämmen. Dabei geht es unter anderem darum, dass vor und in Cafés, zu denen auch Eisdielen gehören, keine Lebensmittel verzehrt werden. Die Zahl der Kontrolleure soll weiter aufgestockt werden, so das WB.

177 Corona-Infizierte in Bielefeld, fünf liegen auf Intensivstation

177 Menschen sind in Bielefeld positiv auf das Coronavirus getestet. Das sind 13 mehr als gestern. 14 Corona-Kranke werden derzeit in Krankenhäusern behandelt. Fünf von ihnen liegen auf der Intensivstation und müssen beatmet werden. 2317 Bielefelder befinden sich in Quarantäne. Das sind 65 weniger als gestern. 93 Menschen konnten heute in unserer Stadt aus der Quarantäne entlassen werden. 36 Corona-Infizierte sind mittlerweile wieder gesund. Unterdessen sind drei weitere ältere Menschen in den Kreisen Herford, Gütersloh und Paderborn am Coronavirus gestorben. Damit ist die Zahl der Corona-Toten in OWL auf zehn angestiegen.

70 Polizeieinsätze wegen neuer Corona-Regeln

Insgesamt etwa 70 Mal musste die Polizei in der vergangenen Woche ausrücken, um Verstöße gegen die neuen Verordnungen wegen der Corona-Krise in der Stadt abzumahnen. Hauptsächlich ging es dabei Menschengruppen aufzulösen, entweder von Jugendlichen, Sportlern oder spielenden Kindern. Im Bielefelder Süden hatte zudem eine Eisdiele heimlich geöffnet. Die Mehrheit der Bielefelder halte sich an die an die neuen Regeln zum Schutz vor Neuinfizierungen, so die Polizei. Die Kontrollen werden weiter konsequent durchgeführt.

Corona-Krise wird sich auf den Arbeitsmarkt auswirken

Noch zeigt es sich in den Arbeitslosenzahlen nicht, aber die Corona-Krise wird sich auf den Bielefelder Arbeitsmarkt auswirken. Im März ging die Zahl der Arbeitslosen in der Stadt zwar zurück, aktuelle Daten zeigten aber deutlich, dass die kommenden Zahlen steigen werden.

Laut dem Leiter der Arbeitsagentur, Thomas Richter, werde sich die Frühjahrsbelebung nicht entfalten, die aktuellen Einschränkung den Konjunkturmotor aber auch nicht abwürgen. Nachholeffekte seien im zweiten Halbjahr erwartbar.

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Bielefeld im März leicht auf 7,5 Prozent gesunken. In Bielefeld und im Kreis Gütersloh haben bisher etwa 4.000 Betriebe wegen der Krise Kurzarbeit angemeldet.

Händewaschen wichtiger als Mundschutz

Die Diskussion läuft: Brauchen wir eine Mundschutzpflicht? In Jena beispielsweise muss demnächst in Bus und Bahnen oder im Supermarkt eine Schutzmaske verpflichtend getragen werden, auch Schals oder selbstgenähte Masken seien erlaubt.

Als potenziell mit dem Corona-Virus Infizierter könne man andere Menschen so nicht mehr ganz so leicht anstecken, heißt es. Dr. Johannes Kleideiter, Hygiene-Experte vom Klinikum Bielefeld, hält einen Mund-Nasenschutz bei Menschen, die Anzeichen eines Infektes zeigen, in Menschenansammlung für sinnvoll, sieht aber auch Nachteile.

Das Tragen des Mundschutzes könne auch ein falsches Sicherheitsgefühl vermitteln, mit dem die Menschen die Handhygiene vergessen. Das regelmäßige Händewaschen sei, laut dem Bielefelder Experten, wichtiger als der Mundschutz.

4.000 Unternehmen in Bielefeld und Gütersloh melden Kurzarbeit an

In Bielefeld und im Kreis Gütersloh haben bisher im März 4000 Betriebe wegen der Corona-Krise Kurzarbeit angemeldet. Das ergeben vorläufige Schätzungen der Arbeitsagentur. Das sind mehr als dreimal soviel wie im gesamten Finanzkrisenjahr 2009. Damals hatten in Bielefeld und im Kreis Gütersloh nur 1.305 Firmen Kurzarbeit angemeldet. Wieviele Mitarbeiter im Arbeitsamtsbezirk Bielefeld von Kurzarbeit betroffen sind, konnte die Bielefelder Arbeitsagentur nicht sagen. Bundesweit haben bisher 470.000 Unternehmen Kurzarbeit angezeigt.

Zahl der Corona-Infizierten unverändert

In Bielefeld hat sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle heute nicht verändert. 164 Menschen sind in unserer Stadt weiterhin positiv getestet. 2382 Bielefelder sind derzeit in Quarantäne, 134 mehr als gestern. 123 Menschen konnten heute in Bielefeld die Quarantäne verlassen. In einem Altenheim in Paderborn sind unterdessen zwei von 13 infizierten Bewohnern am Coronavirus gestorben. Die beiden Männer waren 85 Jahre alt und litten an Vorerkrankungen. Damit sind Stand jetzt sieben ältere Menschen in OWL an dem Virus gestorben. 


Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.