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Kai Below
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Infos und News zum Coronavirus - Seite 183 von 190


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Unklare Situation im Handel, Spielplätze zu, Restaurants sollen nur bis 15 Uhr öffnen

Wie, wann und ob es auch in Bielefeld zu einer Schließung von Geschäften, die nicht dringend benötigt werden kommt, ist weiter unklar. Eine entsprechende Verfügung liegt den Einzelhändlern noch nicht vor. Was jetzt vorliegt ist eine Konkretisierung der Maßnahmen bezogen auf Spielplätze und Restaurants. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollen Spielplätze ganz geschlossen werden. Restaurants sollen nur bis 15 öffnen dürfen. Das hat das Land NRW mitgeteilt.

Die Unklarheit bezüglich der Geschäfte verunsichert Verbraucher. Hörer von Radio Bielefeld berichten uns von zum Teil chaotischen Szenen in Super- oder Baumärkten. Diese bleiben in jedem Fall auch weiterhin geöffnet, genau wie alle anderen Geschäfte die dringend benötigt werden. Dazu zählen zum Beispiel auch Apotheken oder Drogerien. Auch die Händler selbst gehen sehr unterschiedlich mit der Situation um.  Während IKEA und andere aus einer Selbstverpflichtung schließen, liegen uns auch Newsletter vor, die auf Räumungsverkäufe hinweisen. Alle offiziellen Stellen und auch wir von Radio Bielefeld warnen eindringlich davor, diesen Angeboten zu folgen. Alle sozialen Kontakte sind auf ein Mindestmaß zurückzufahren. Wer nicht unbedingt muss, sollte sein Zuhause derzeit nicht verlassen, um sich mit anderen zu treffen oder mit anderen in Kontakt zu treten.

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Heilsarmee Bielefeld reagiert auf Corona-Krise

Auch die Heilsarmee Bielefeld reagiert auf die Corona-Krise. Das Cafe „Open Heart“ hat zwar noch eingeschränkt geöffnet – man darf aber nur noch rein, wenn man sich vorher die Hände desinfiziert hat. Einen Spender hat die Heilsarmee bereitgestellt. Die Gäste, die eine Wohnung haben, sollen möglichst zuhause bleiben. Wer Lebensmittel benötigt, soll sich per Telefon melden, heißt es. 

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Unfall auf Herforder: Patientin mit Verdacht auf Corona-Virus involviert

Auf der Herforder Straße zwischen Jahnplatz und Willi-Brandt-Platz hat es vorhin einen schweren Unfall mit vier Verletzten gegeben – einer davon schwer. Ein Lastwagen ist hier mit einem Rettungswagen zusammengeprallt. Der RTW schleuderte außerdem gegen einen Fußgänger. Im Rettungswagen befand sich laut Polizei auch eine Patientin mit Verdacht auf das Corona-Virus. Der RTW war auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Bereich war fast zwei Stunden lang gesperrt.

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Lieferservice für Risikogruppen

In der Krise helfen Bielefelder Bielefeldern. Die Stiftung Solidarität hat das Projekt „Solidarische Corona-Hilfe Bielefeld“ gestartet. Menschen, die in den kommenden Wochen in Quarantäne kommen, oder Risikogruppen sollen zuhause beispielsweise durch einen Lieferservice versorgt werden, in einer Facebook-Gruppe sollen Hilfegesuche eingestellt werden, so das WB. Zudem ist eine Hotline geplant. Das Projekt soll morgen in Bielefeld starten.

Klinikum Mitte bereitet sich vor

In Bielefeld sind aktuell 28 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Der Bielefelder Krisenstab rechnet aber heute schon mit höheren Zahlen, weil mehrere Testergebnisse von Verdachtsfällen vom Wochenende noch offen geblieben sind. Das Klinikum Mitte in Bielefeld will auf Ernstfälle reagieren können. Laut NW bereitet sich das Krankenhaus darauf vor, kurzfristig Zusatzkapazitäten für Intensivbetten und Beatmungsplätze zu schaffen. Die sollen streng von anderen Bereichen abgetrennt sein.

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Ab 17.03.2020 weitreichende Einschnitte // Ikea schließt

In ganz Deutschland und damit auch in Bielefeld wird das öffentliche Leben wegen der Corona-Pandemie weiter eingeschränkt.

Auch die Geschäfte in Bielefeld sollen schließen. Der Landes-Erlass soll zeitnah kommen. Mit eines der ersten Geschäfte, das reagiert, ist der Möbelhändler Ikea, der ab heute alle 53 Filialen in Deutschland schließt, darunter auch seine in Brackwede. 

Gestern hat sich Oberbügermeister Pit Clausen in einer Videobotschaft an alle Bielefelder gewandt. Darin bittet er, sich erst telefonisch ans Rathaus zu wenden und um einen Termin zu bitten und nur, wenn es wirklich wichtig ist. Rats- und Ausschusssitzungen werden deutlich verkürzt auf 15 Minuten.

Auch die Agentur für Arbeit in Bielefeld reagiert: Persönliche Gesprächstermine fallen bis auf Weiteres zunächst aus, eine Absage ist unnötig. Arbeitslosenmeldungen beispielsweise können telefonisch erfolgen, es gibt keine finanziellen Nachteile. Telefon- und eService werden dafür ausgebaut. Auf dem gleichen Weg erreichen Bielefelder ab jetzt auch die Stadtwerke, die ihre Kundenzentren schließen, gleiches gilt für das Finanzamt Bielefeld.

Nur in dringenden Ausnahmefällen und mit vorherigem Termin gebe es Möglichkeiten für persönliche Gespräche. Schriftlich und auch per Telefon bleibt es erreichbar. Die Arbeitgeberbescheinigung, die Eltern in systemrelevanten Berufen für die Notfallbetreuung vorlegen müssen gibt`s hier.

Jetzt 28 Coronafälle in Bielefeld - Oberbürgermeister mit Videobotschaft

In Bielefeld sind aktuell 28 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Im Vortagesvergleich ein Plus von nur einem Fall. Der Bielefelder Krisenstab rechnet aber mit höheren Zahlen am Dienstag, weil mehrere Dutzend Verdachtsfälle vom Wochenende getestet sind, die Ergebnisse dieser Tests sind aber noch offen. Gut verlief die Betreuungssituation in den Schulen. Nur 339 Schüler der Klassen 1-6 waren am ersten "coronafreien" Schultag in der schulischen Notbetreuung. Bis Morgen wird diese noch angeboten, am Mittwoch schließen die Schulen komplett. Die Kitas sind bereits zu. Nur Kinder deren Eltern beide in unverzichtbaren Berufen arbeiten, können dort weiter betreut werden. Erziehungsberechtigte müssen eine Arbeitgeberbescheinigung vorlegen. Ein entsprechendes Formular wird kurzfristig auf bielefeld.de veröffentlicht. Ebenfalls auf bielefeld.de hat sich Oberbürgermeister Pit Clausen in einer Videobotschaft an alle Bielefelder gewandt. Darin bekräftigt Clausen, dass er Bielefeld gut aufgestellt sehe. Der Krisenstab sei gut unterwegs um "diese wuchtvolle Verbreitung des Virus auszubremsen" Er bittet weiter um die Vermeidung direkter persönlicher Kontakte und die Einhaltung von Hygieneregeln. Explizit ruft Clausen auf, auch das Rathaus ohne verherige Verabredung nicht mehr zu betreten. Anliegen sollten mit Geduld möglichst per Telefon oder Mail geregelt werden.

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Weniger Blutspenden durch Coronakrise

Die Blutspendebereitschaft geht aktuell wegen der Coronakrise deutlich zurück. Das melden die Kliniken und der Blutspendedienst OWL. Gerade Notfall- und Krebspatienten sowie Schwerkranke sind aber auf eine reguläre Versorgung mit Blutpräparaten angewiesen, heißt es. Blut spenden kann jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren an den bekannten Stellen. Mit einer Spende können bis zu drei Personen lebenswichtige Hilfe erhalten. Spendewillige, die Kontakt zu einem Coronavirus-Erkrankten oder Verdachtsfall hatten, und Personen mit grippalen Symptomen können allerdings nicht spenden und sollten auf keinen Fall eine Spendeneinrichtung ohne vorherigen telefonischen Kontakt aufsuchen. Dies gilt ebenso für Reiserückkehrer aus den vom Robert-Koch-Instituts definierten Risikogebieten.

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IHK will Hilfe für Solo-Selbständige und Kleinstunternehmen

Die IHK in Bielefeld unterstützt die Forderung nach einem Notfallfonds für Solo-Selbständige und Kleinstunternehmen. Bei diesen Unternehmen falle der Umsatz über Nacht drastisch, manchmal bis auf Null, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Niehoff. Ein solcher Fonds müsse den Kleinstunternehmern unbürokratisch Überbrückungsgelder bzw. direkte Hilfe zum Lebensunterhalt auszahlen. Hier gelangt ihr direkt zur Sonderseite der IHK. Und hier ist der Link zum Wirtschaftsministerium NRW.

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Bund schlägt Schließung vieler Geschäfte vor

Die Bundesregierung hat den Ländern die Schließung einer Vielzahl von Geschäften vorgeschlagen. Supermärkte und andere Läden, die zur Versorgung der Menschen dienen, sollen demnach allerdings offen bleiben, wie die Deutsche Presse-Agentur  aus Regierungskreisen erfuhr. Es handele sich gerade nicht um einen sogenannten "Shutdown", bei dem alle Läden geschlossen würden. Supermärkte, Einzelhandelsbetriebe für Lebens- und Futtermittel, Wochenmärkte, Lieferdienste, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen und Banken und Sparkassen, Poststellen, Waschsalons und der Großhandel sollen geöffnet bleiben. Ob und wie dieser Vorschlag vom Land NRW und dann auch von der Stadt Bielefeld umgesetzt wird, ist aktuell noch nicht bekannt. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.