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Andreas Grunwald
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Infos und News zum Coronavirus - Seite 24 von 124


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

GEW begrüßt Distanzunterricht, übt aber auch Kritik

Es ist die einzig mögliche Entscheidung – das sagt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Ostwestfalen-Lippe zu der Entscheidung der Landesregierung bis zum 31. Januar auf Distanzunterricht zu setzen. Es gebe schließlich keine tragfähigen Konzepte zum Infektionsschutz in Schulen.

Die Gefahr sieht die Gewerkschaft in der Umsetzung. Die digitale Ausstattung der Schulen sei sehr unterschiedlich und viele Schüler hätten keine technischen Möglichkeiten. Es müsse in den kommenden drei Wochen alles getan werden, dass Präsenzunterricht wieder stattfinden kann. Auch die Möglichkeiten für die Reduzierung der Klassengrößen oder Luftfilteranlagen sollten laut der GEW noch einmal durchdacht werden.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

Flaneure entzünden Kerzen für Corona-Tote

Die Bielefelder Flaneure wollen auch heute, den vierten Sonntag in Folge, um 16.30 Uhr Kerzen am Klosterplatz anzünden. Damit wollen sie den Corona-Toten gedenken und sie so für einen Moment sichtbar machen. Eine Kundgebung oder Reden wird es nicht geben.

Zwei weitere Todesfälle mit Corona in Bielefeld: Gemeldete Inzidenz am Sonntag bei 207,1

Am Sonntag werden zwei weitere Todesfälle mit Corona in Bielefeld gemeldet. Damit sind jetzt 136 Menschen aus unserer Stadt mit dem Virus verstorben. Außerdem erhöht sich die Zahl der gemeldeten Coronainfektionen in Bielefeld um 32. Der Inzidenzwert steigt den Angaben des Robert-Koch-Instituts nach weiter an, auf jetzt 207,1 (+3,0). 

Die Zahlen spiegeln jedoch weiter nicht das tatsächliche aktuelle Infektionsgeschehen wider. Noch bis Wochenbeginn wird ein Melderückstau im Gesundheitsamt abgearbeitet. Vor diesem Hintergrund überrascht die jetzt gemeldete Zahl der Infektionen von 32. Am Samstag hieß es aus dem Krisenstab, dass noch etwa 250 von insgesamt circa 450 Fällen aufgearbeitet werden müssen. Diese sind über den Jahreswechsel liegen geblieben. Und: Auch ohne den Stau gebe es zuletzt wieder viele Neuinfektionen.

Den vorliegenden Daten nach sind seit Beginn der Pandemie 7.898 Coronainfektionen in Bielefeld registriert.

Nach der gerundeten Schätzung des Landeszentrum Gesundheit NRW gelten 5.600 Bielefelder als genesen.

In den Krankenhäusern der Stadt werden mit Stand von Samstag 125 (+1) Coronapatienten behandelt, 44 davon auf einer Intensivstation und 26 auch unter Beatmung. 

Bundesweit meldet das Robert-Koch-Institut am Sonntag 16.946 Neuinfektionen. Am Sonntag der Vorwoche waren es 6.627 weniger.

Bei unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh wird aktuell ein Inzidenzwert von 202,5 angegeben, im Kreis Herford 188,8 in Lippe 166,9 und im Kreis Paderborn 129,6.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

Stiftung Solidarität bietet Einkaufshilfe jetzt auch online

Die Stiftung Solidarität hat ihre Einkaufshilfe in Corona-Zeiten für Menschen in Quarantäne ausgeweitet. Bestellt werden kann jetzt nicht mehr nur per Telefon, sondern auch online. Auftraggeber zahlen zwischen zwei und 12 Euro. Das Angebot gibt es mittlerweile in mehreren Städten – in Bielefeld machen über 400 Ehrenamtliche mit.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

Weiterhin eingeschränkter Publikumsverkehr

Wegen des verlängerten Lockdowns schränkt auch die Stadt Bielefeld bis Ende Januar den Publikumsverkehr weiter ein. Die Zugänge zum Alten Rathaus bleiben geschlossen. Die Eingänge zum neuen Rathaus werden kontrolliert. Persönlichen Kontakt gibt’s nur mit Termin. Weitere Infos findet ihr hier.

7 neue Todesfälle mit Corona in Bielefeld: Inzidenzangabe am Samstag bei 204,1

Am Samstag werden sieben weitere Todesfälle mit Corona in Bielefeld gemeldet. Damit sind jetzt 134 Menschen aus unserer Stadt mit dem Virus verstorben. Außerdem werden 94 neue Coronainfektionen in Bielefeld gemeldet. Der Inzidenzwert steigt den Angaben des Robert-Koch-Instituts nach weiter an, auf jetzt 204,1 (+28,1). 

Die Zahlen spiegeln jedoch nicht das tatsächliche aktuelle Infektionsgeschehen wider. Noch bis Wochenbeginn wird ein Melderückstau im Gesundheitsamt abgearbeitet. Rund 450 Fälle waren über den Jahreswechsel liegen geblieben. Es gebe aber auch ohne den Stau aktuell viele Neuinfektionen, heißt es vom Krisenstab. Dieser gibt außerdem an, dass Infektionen derzeit verstärkt in Seniorenheimen auftreten. Allgemein schärfere Maßnahmen, wie beispielsweise eine nächtliche Ausgangssperre werden daher aktuell nicht umgesetzt. In den Senioreneinrichtungen gelten bereits verschärfte Regeln.

Den vorliegenden Daten nach sind seit Beginn der Pandemie 7.866 Coronainfektionen in Bielefeld registriert.

Nach der gerundeten Schätzung des Landeszentrum Gesundheit NRW gelten 5.600 Bielefelder als genesen.

In den Krankenhäusern der Stadt werden mit Stand von Freitag 124 (-16) Coronapatienten behandelt, 39 davon auf einer Intensivstation und 27 auch unter Beatmung. 

Bundesweit meldet das Robert-Koch-Institut am Samstag 24.684 Neuinfektionen. Am Samstag der Vorwoche waren es 12.004 weniger.

Bei unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh wird aktuell ein Inzidenzwert von 181,7 angegeben, im Kreis Herford 170,0 in Lippe 182,2 und im Kreis Paderborn 125,7.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

Keine Kita- und OGS-Beiträge und keine "Knöllchen"

Oberbürgermeister Clausen will dem Rat vorschlagen, die Elternbeitrage für Kita und offene Ganztagsschule im Januar zu erlassen. Das Land NRW hat am Nachmittag angekündigt die Hälfte der Kosten zu übernehmen. Zudem gibt es in Bielefeld bis zum geplanten Ende des Corona-Lockdowns Ende Januar weiterhin keine Knöllchen bei abgelaufenen Parkscheinen und Parkscheiben. Nur sicherheitsrelevante Parkverstöße werden geahndet, wie zum Beispiel Parken im Halteverbot oder auf Radwegen.

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Corona-Update mit Ingo Nürnberger

Stark steigende Corona-Infektionszahlen in Bielefeld. Meldeverzögerungen über die Feiertage im Gesundheitsamt. Das Infektionsgeschehen in den Senioreneinrichtungen. Der 15km Bewegungsradius, der in Bielefeld auch bei einer Inzidenz über 200 nicht gelten soll. Themen rund um die Pandemie und ihre Auswirkungen gibt es auch in dieser Woche reichlich bei uns in Bielefeld. In seinem wöchentlichen Update bei Radio Bielefeld gibt der Leiter des  heimischen Krisenstabs Ingo Nürnberger noch einmal eine Zusammenfassung der aktuellen Lage.

Hier könnt ihr das Interview nachhören:

Bielefelder Schulen erhalten 14.000 Tablets und Laptops

Die Stadt Bielefeld hat jetzt 14.000 Tablets und Laptops an die Bielefelder Schulen verteilt. 10.000 davon sind für die Schülerinnen und Schüler gedacht, 4.000 erhalten die Lehrkräfte. Damit könne der bis Ende Januar coronabedingt angeordnete Distanzunterricht besser gestaltet werden, so Oberbürgermeister Pit Clausen. Bei Bedarf können die Schülerinnen und Schüler die Geräte leihweise für das Lernen zu Hause bekommen. Finanziert wurden die Geräte umzugehen 90 Prozent vom Land NRW. Insgesamt wurden über 3,6 Millionen Euro ausgegeben.  

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Corona: Keine 15-Kilometer Regel in Bielefeld

Am Freitagmittag informierte Oberbürgermeister Pit Clausen über das weitere Vorgehen der Stadt Bielefeld in der Coronapandemie. Dabei ging es auch um die Umsetzung der ab Montag gültigen Coronaschutzverordnung. 

Clausen bestätigte nochmal, dass die aktuell gemeldeten Coronadaten alleine nicht aussagekräftig seien. Die Meldeverzögerungen über die Feiertage im Gesundheitsamt machen dies unmöglich. Dennoch würden die Infektionszahlen derzeit zunehmen. Ein Treiber dafür sei das Infektionsgeschehen in den Senioreneinrichtungen. Insofern sei die Verlängerung des Lockdowns bis Ende Januar notwendig, so Clausen. 

Einen eingeschränkten Bewegungsradius auf 15km, wie er zwischen Bund und Ländern verabredet wurde, sieht Clausen kritisch. In Bielefeld werde er ihn auch beim erwarteten Überschreitung einer 200er Inzidenz nicht umsetzen, so der Oberbürgermeister. In der Coronaschutzverordnung des Landes ist er nicht explizit erwähnt. Clausen begrüßte es, dass es bei der Kontaktreduzierung auf eine haushaltsfremde Person in NRW Ausnahmen bei der Betreuung von Kindern gibt. Es gilt nun, dass die zusätzliche Person, die einen anderen Hausstand besucht, die Kinder des eigenen Hausstandes mitbringen darf. Auch die „Begleitung und Beaufsichtigung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen“ ist in NRW erlaubt.

Hier könnt ihr das Interview mit Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger nachhören.

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Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.