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Nico-Laurin Schmidt
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Infos und News zum Coronavirus - Seite 41 von 215


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Jetzt doch wieder mehr Impftermine gegen Corona verfügbar: Aber weiter nicht für alle

+++ Update 16:00 Uhr+++ Ab Samstag fallen die Priorisierungen für die Terminvergabe im Impfzentrum komplett weg. Mehr dazu hier.

+++ Update 12:25 +++ Die Impfkampagne in Bielefeld und NRW läuft weiter nicht wirklich rund. Erst waren neue Impftermine in den Impfzentrum für gestern angekündigt, dann gab es kurzfristig doch kaum welche und jetzt soll alles wieder ganz anders sein. Aber einfach ist es weiter nicht. Technische Hürden und plötzlich neue Priorisierungen sorgen für ein großes Durcheinander. Anders als ein Erlass vom Dienstagabend auch die Organisatoren im Impfzentrum vermuten ließ, soll nun doch deutlich mehr Impfstoff an das Bielefelder Impfzentrum geliefert werden. 300 bis 400 Dosen täglich in den kommenden zwei Wochen. Die Termine dafür könnten freigeschaltet werden. Auf der Internetseite des ASB sind sie das auch. Über die 116117.de der Kassenärztlichen Vereinigung sind aktuell keine Termine zu bekommen. Eine Sprecherin sagte zu Radio Bielefeld, das hier nichts verfügbar sei. Klar ist aber: Egal wo, die Termine mit BionTech Impfstoff gibt es nur für über 60-Jährige, Personen mit bestimmten Vorerkrankungen und Mitarbeiter aus Krankenhäusern oder der Eingliederungshilfe. Wahlhelfer dürfen anders als zunächst angekündigt noch nicht. Zur Verwirrung kam es laut Landesgesundheitsministerium, weil sich die Reduzierung des Impfstoffs angeblich nur auf bislang nicht abgerufene Kontingente bezog. Warum und welches Impfzentrum in Zeiten der Knappheit keinen Impfstoff abgerufen hat, bleibt aber unklar.

Übrigens: Wer zwischen 30 und 59 ist, kann sich nach medizinisch besonderer Beratung mit AstraZeneca impfen lassen. Dafür sind aktuell über die Seite des Arbeiter Samariter Bundes kurzfristig Termine im Bielefelder Impfzentrum zu bekommen.

Hier bekommt ihr mehr Infos zum Impfen in Bielefeld.

Und hier bekommt ihr alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld.

Die Coronalage in Bielefeld am 24. Juni

Am Donnerstag dem 24.06.2021 wird vom Robert-Koch-Institut für Bielefeld eine vorläufige Corona-Inzidenz von 3,0 ausgewiesen.*

Bielefeld befindet sich damit weiter in Inzidenzstufe 1 der Coronaschutzverordnung NRW.

Alle Infos zu den geltenden Maßnahmen bekommt ihr hier.

Seit der letzten Meldung ist kein neuer Infektionsfall hinzugekommen. Die Zahl der insgesamt offiziell bestätigten Infektionen in unserer Stadt bleibt bei 15.815.

Als wieder genesen gelten nach geschätzten Angaben rund 15.200 Bielefelder. Die Zahl der an oder mit Corona gestorbenen Menschen bleibt im Tagesvergleich konstant bei 344.

In den Bielefelder Krankenhäusern werden fünf (+\-0) Coronapatienten behandelt, zwei davon auf einer Intensivstation und auch unter Beatmung. 

Mindestens 192.223 Personen haben in Bielefeld nach letzten Angaben die Erstimpfung gegen Corona erhalten.**

Und hier bekommt ihr alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld.

Graue Balken: Gemeldete Infektionen I Rote Linie: Meldeinzidenz mit Nachmeldungen I Schwarze Linie: RKI Angabe ohne Nachmeldungen (maßgeblich für die Maßnahmen. Grenzwerte und Öffnungsschritte findet ihr hier.)

Datenquellen: Infektionszahlen: LZG NRW/ RKI I Patientenzahlen: Stadt Bielefeld I Impfungen: KV WL (jeweils letzte Angaben)

 * Aufgrund der Meldezeitpunkte und Meldewege werden zwischen 19 und 24 Uhr beim Bielefelder Gesundheitsamt gemeldete Infektionen des Vortags erst am Folgetag in der Statistik berücksichtigt. In unserer Grafik (rote Linie & graue Balken) werden die Angaben des Vortags deshalb mit der Meldung des Folgetag vervollständigt.

** In der Angabe enthalten sind die Zahlen aus dem Bielefelder Impfzentrum, die Angabe zu den Impfungen in Bielefelder Arztpraxen, durch mobile Teams und von Sonderimpfaktionen in der Stadt. Nicht enthalten sind von Betriebsärzten durchgeführte Impfungen.

Doch mehr Impfstoff für Erstimpfungen im Bielefelder Impfzentrum

Jetzt sollen doch mehr Termine im Bielefelder Impfzentrum für eine erste Impfung gebucht werden können. Wie die NW schreibt, hatte es gestern wegen eines Impferlasses des Landes NRW Verwirrung gegeben, der zwischenzeitlich korrigiert wurde. Demnach seien darin lediglich sogenannte Altkontingente vom Impfstoff gestrichen worden, die bisher nicht abgerufen worden waren, wird eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums zitiert.

Die Impfstoffmengen seien nicht verringert worden, stattdessen würde in den kommenden Tagen wohl mehr geliefert. Auch beim Sonderkontingent des Impfstoffes Astrazeneca sind noch Termine für Bielefelder über die Seite des Arbeiter-Samariter-Bundes zu bekommen.

Weitere aktuelle Meldungen rund um die Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld findet ihr hier.

Große Enttäuschung: Jetzt doch deutlich weniger neue Erstimpftermine im Bielefelder Impfzentrum

Es war groß angekündigt, dass ab heute im Bielefelder Impfzentrum wieder mehr Termine auch mit dem Impfstoff von BionTech ausgemacht werden können. Um 8 Uhr sollten die Termine für über 60 Jährige, vorerkrankte Menschen und Wahlhelfer auf der Anmeldeseite der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe freigeschaltet werden. Auf der Seite heißt es nun aber dennoch, dass keine Impfungen zur Verfügung stehen. Tatsächlich hat das Land NRW am Dienstagabend einen neuen Impferlass herausgegeben. Durch diesen werden die Lieferungen des Impfstoffs erneut reduziert. Statt 300 bis 400 Erstimpfungen täglich in den kommenden zwei Wochen, stehen nun nach Radio Bielefeld Informationen nur etwa 50 Erstimpfungen pro Tag zur Verfügung. Die Enttäuschung bei vielen Radio Bielefeld Hörerinnen und Hörern ist groß, wie uns eure Rückmeldungen zeigen.

Seit 9 Uhr sind über die Seite des Arbeiter-Samariter-Bundes aber immerhin wieder Erstimpftermine mit AstraZeneca buchbar. 1.200 Dosen des Mittels sollen zur Verfügung stehen. Die Stadt schreibt von einer "Sonderausschüttung". Bevorzugt sollen Menschen ab 60 Jahren damit geimpft werden. Personen zwischen 30 und 59 können aber ebenfalls Termine buchen, werden dann aber im Impfzentrum medizinisch besonders beraten, heißt es in der Pressemeldung. Die Ärzte des Impfzentrums folgen hier der Empfehlung der Ständigen Impfkommission, den Impfstoff AstraZeneca in der jüngeren Altersgruppe bevorzugt an Männer zu verimpfen, weil es bei jüngeren Frauen in Einzelfällen zu gravierenden Impfreaktionen kommen kann.

Mehr zum Impfen in Bielefeld bekommt ihr hier.

Und alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

"Corona-Aktionsplan" der Stadt Bielefeld findet politisch breite Zustimmung

Der von der Stadt geplante „Corona-Aktionsplan“, um Folgeschäden der Pandemie abzufedern, hat breite Zustimmung gefunden. In einer gemeinsamen Sondersitzung haben Finanz-, Sozial- und Jugendhilfeausschuss das Paket in Höhe von 4,3 Millionen Euro gebilligt. Nur die AfD stimmte dagegen, so das WB.

Zu dem Plan gehören Bewegungs- oder Sprachförderungsangebote für Kinder in Bielefeld, sowie Maßnahmen, die Gewalt in Familien bekämpfen sollen. Ebenso will die Stadt Menschen unterstützen, die wegen der Coronazeit an psychischen Folgen leiden. Ein Punkt rückt nach einer Änderung des Plans jetzt zudem stärker in den Fokus: Die Situation von Studierenden.

Die Stadt hofft für das Paket auf Fördergeld durch Bund und Land. Bielefeld gehört zu einer der ersten Städte in Deutschland, die einen solchen Aktionsplan auf den Weg bringen. Der Rat muss am Donnerstag noch zustimmen, das gilt aber als sicher.

Weitere aktuelle Meldungen rund um die Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld findet ihr hier.

Die Coronalage in Bielefeld am 23. Juni: Wieder mehr Termine im Impfzentrum

+++ Update 9:00 Uhr: Anders als zunächst vom Land NRW angekündigt, stehen nun doch deutlich weniger neue Erstimpftermine zur Verfügung. Alle Infos hier.

Am Mittwoch dem 23.06.2021 wird vom Robert-Koch-Institut für Bielefeld eine vorläufige Corona-Inzidenz von 3,9 ausgewiesen.*

Bielefeld befindet sich damit weiter in Inzidenzstufe 1 der Coronaschutzverordnung NRW.

Alle Infos zu den geltenden Maßnahmen bekommt ihr hier.

Seit der letzten Meldung sind zwei neue Infektionsfälle hinzugekommen. Beide entfallen auf Montag. Die Zahl der insgesamt offiziell bestätigten Infektionen in unserer Stadt steigt auf 15.815.

Als wieder genesen gelten nach geschätzten Angaben rund 15.200 Bielefelder. Die Zahl der an oder mit Corona gestorbenen Menschen bleibt im Tagesvergleich konstant bei 344.

In den Bielefelder Krankenhäusern werden fünf (-2) Coronapatienten behandelt, zwei davon auf einer Intensivstation und auch unter Beatmung.

Mindestens 191.017 Personen haben in Bielefeld nach letzten Angaben die Erstimpfung gegen Corona erhalten.**

Und hier bekommt ihr alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld.

Graue Balken: Gemeldete Infektionen I Rote Linie: Meldeinzidenz mit Nachmeldungen I Schwarze Linie: RKI Angabe ohne Nachmeldungen (maßgeblich für die Maßnahmen. Grenzwerte und Öffnungsschritte findet ihr hier.)

Datenquellen: Infektionszahlen: LZG NRW/ RKI I Patientenzahlen: Stadt Bielefeld I Impfungen: KV WL (jeweils letzte Angaben)

 * Aufgrund der Meldezeitpunkte und Meldewege werden zwischen 19 und 24 Uhr beim Bielefelder Gesundheitsamt gemeldete Infektionen des Vortags erst am Folgetag in der Statistik berücksichtigt. In unserer Grafik (rote Linie & graue Balken) werden die Angaben des Vortags deshalb mit der Meldung des Folgetag vervollständigt.

** In der Angabe enthalten sind die Zahlen aus dem Bielefelder Impfzentrum, die Angabe zu den Impfungen in Bielefelder Arztpraxen, durch mobile Teams und von Sonderimpfaktionen in der Stadt. Nicht enthalten sind von Betriebsärzten durchgeführte Impfungen.

Weiter angespannter Wohnungsmarkt in Bielefeld

Die Lage auf dem Bielefelder Wohnungsmarkt bleibt auch in der Corona-Pandemie angespannt, für preiswerte Wohnungen sogar sehr angespannt. Das zeigt das aktuelle Wohnungsbarometer des Bielefelder Bauamts, das mit Hilfe von 100 Akteuren des Wohnungsmarkts erstellt wurde, wie Immobilienmakler, Wohnungsunternehmen und Projektentwicklern.
 

In fast allen Segmenten gebe es eine hohe Marktanspannung, und diese werde auf diesem Niveau bis 2024 prognostiziert, sagte der Leiter des Bauamts Reinhold Beck. Die größten Hemmnisse für den Wohnungsbau liegen demnach in der fehlenden Verfügbarkeit von Bauland und Baugrundstücken und auch in der Auslastung der Bauwirtschaft. Die Leerstandsquote liegt bei den befragten Wohnungsunternehmen mit 0,5 Prozent weiter auf einem sehr niedrigen Niveau.
 

Trotz Corona bleibt die Nachfrage nach Immobilien in Bielefeld ungebrochen, allerdings werden Bauverzögerungen bei Fertigstellungen befürchtet. Das Wohnungsbarometer 2021 gibt es kostenfrei in der Bauberatung des Bauamts und unter www.bielefeld.de.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronapandemie in Bielefeld gibt es hier.

Mehr Impfstoff - aber nicht lange. Das Update mit Dr. Theo Windhorst

„Es wird höchste Zeit – aber es gibt keinen Grund zu Euphorie“ – so hat es der medizinische Leiter des Bielefelder Impfzentrums Dr. Theo Windhorst zusammengefasst. Dass es ab Mittwoch (23.6.) auch in Bielefeld mehr Impfstoff und somit auch wieder mehr Impftermine gebe, sei notwendig, so Windhorst im Radio Bielefeld Interview. Allerdings könne man für die kommende Woche wieder nicht mit mehr Impfstoff rechnen. Problematisch sei außerdem die "No show"-Rate - also die Anzahl all derer, die zwar einen Impftermin hatten, ihn aber nicht wahrgenommen haben. Häufig würde das auch an der Software liegen, bei der die Stornierung eines Termins nicht immer klappe.

Hier könnt ihr das komplette Interview mit Dr. Theo Windhorst nachhören:

Mehr politisch motivierte Straftaten durch "Querdenker" und "Reichsbürger"

Die Zahl der politisch motivierten Straftaten ist in Ostwestfalen-Lippe leicht um 2,8 Prozent auf 591 gestiegen. Grund des Anstiegs sind u.a. Delikte von Kritikern der Corona-Maßnahmen, die deutlich zugenommen haben. Die politisch motivierten Straftaten im links- und rechtsextremistischen Bereich und bei Ausländern sind dagegen zurückgegangen.  273 Straftaten mit rechtsextremistischem Hintergrund, darunter allein 71 in Bielefeld, hat der Bielefelder Staatsschutz in OWL im vergangenen Jahr registriert und damit 60 weniger als 2019: 124 Delikte aus dem linksextremen Spektrum und 22 aus dem Bereich „Ausländer“.

Die Zahl der antisemitischen Straftaten ist in Ostwestfalen-Lippe um ein Drittel auf 24 zurückgegangen, 21 davon mit rechtsextremistischem Hintergrund. Die Straftaten der "Querdenker",  "Reichsbürger" und anderer Verschwörungstheoretiker hat sich dagegen mehr als verdoppelt auf rund 180.

Die Querdenken-Bewegung  habe in Teilen der Mitte der Gesellschaft verfassungsfeindliches Gedankengut freigesetzt, sagte die Bielefelder Polizeipräsidentin Giere. Der Staatsschutz ordnet mittlerweile 395 Menschen in OWL der Reichsbürgerszene zu, die meisten davon wohnen im Kreis Herford, gefolgt von den Kreisen Gütersloh, Lippe und Minden-Lübbecke.

Hier gibt es alle Nachrichten rund um die Coronakrise in Bielefeld.

Zuzüge und Wegzüge im Corona-Jahr in Bielefeld zurückgegangen

Bei der Zu- und Abwanderung in Bielefeld hat es im vergangenen Jahr große Rückgänge gegeben. Im Corona-Jahr sind rund 17.200 Menschen in unsere Stadt gezogen, fast 3.800 weniger als im Jahr davor, allerdings auch 3.200 mehr als noch vor zehn Jahren. Die Entwicklung lässt sich auch andersherum beobachten, wo 2020 17.500 Menschen aus Bielefeld weggezogen sind, teilten die Landesstatistiker mit. Die meisten Umzüge haben innerhalb von NRW stattgefunden.

Alle Entwicklungen zur Coronapandemie in Bielefeld findet ihr hier.


Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.