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Infos und News zum Coronavirus - Seite 49 von 105


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Coronafälle an mehreren Bielefelder Schulen

Dreieinhalb Wochen nach dem Ende der Ferien gibt es mehrere Coronafälle in Bielefelder Schulen und einen Verdachtsfall an einer Kita.

An der Diesterweg Grundschule in Mitte ist eine Lehrerin positiv getestet worden. Sie hatte zuvor drei Klassen unterrichtet. Fast 100 Schüler und zahlreiche Lehrer, zu denen es engeren Kontakt im Lehrerzimmer gab, müssen nun in Quarantäne. Sie sollen sich im Testzentrum an der Feldstraße testen lassen. Auch die Kinder der Diesterwegschule, die keinen direkten Kontakt mit der infizierten Lehrerin hatten, können sich testen lassen. Die Schule bleibt morgen komplett geschlossen. Am Wochenende soll über die Wiederaufnahme des Unterrichts in der kommenden Woche entschieden werden. 

Gleichzeitig meldeten die Berufskollegs Rudolf Rempel, Carl Severing und Tor 6 Coronafälle.

Am Rudolf Rempel haben sich zwei Schülerinnen infiziert. Da sie keine größeren Kontakte hatten, halten sich die Auswirkungen auf den Schulbetrieb in Grenzen. 

Am Carl Severing müssen nach einem positiven Fall 25 Schüler und fünf Lehrer in Quarantäne. Und auch am Tor 6 müssen sich einige wenige Berufsschüler in Quarantäne begeben.

Je einen Coronafall könnte es auch an der  Grundschule Windflöte und in der Kita Am Rosenhag in Hillegossen geben. Diese Tests sind vom Labor aber noch nicht final bestätigt. Die Einrichtungen sind informiert. Betroffene Kinder bleiben morgen zu Hause.

Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger warb um Verständnis dafür, dass die Testungen derzeit mehr Zeit in Anspruch nehmen. Aufgrund höherer Testzahlen habe sich auch die Wartezeit zwischen Test und Ergebnis verlängert. Derzeit dauere es vier bis fünf Tage.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

 

2 neue Coronafälle: 51 aktuelle Infektionen in Bielefeld

Am Donnerstag wurden zwei weitere Coronafälle von der Stadt gemeldet. Gleichzeitig gelten im Tagesvergleich drei weitere Bielefelder als genesen. Damit sind seit Beginn der Pandemie 752 Bielefelder positiv auf das Corona-Virus getestet worden. 694 Menschen aus unserer Stadt gelten als genesen. Sieben Bielefelder sind mit Corona verstorben. In Quarantäne befinden sich 216 Personen, das sind 24 mehr als am Vortag.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

Coronaalarm an Bielefelder Schulen: Diesterwegschule bleibt zu

An mehreren Bielefelder Schulen gibt es erneut Coronaalarm. Die Diesterweg Grundsschule in Mitte hatte bereits heute den Unterricht in drei Klassen abgesagt. Morgen wird die Schule komplett zu bleiben. Alle Schüler und Lehrer sind aufgefordert sich dann im Corona-Testzentrum an der Feldstraße auf das Coronavirus testen zu lassen. Bereits nach den ersten Verdachtsfällen an Bielefelder Schulen hatten der Arbeiter-Samariter-Bund und die Johanniter die "Drive-In Teststelle" auf dem ehemaligen Kahrmann & Ellerbrock Gelände betrieben. Außerdem gibt es nach Auskunft der Stadt auch an Bielefelder Berufskollegs weitere Verdachtsfälle auf eine Coronainfektion. Diese werden aktuell noch abgeklärt. Am Abend soll es dazu weitere Infos geben, ggf. auch zu weiteren Maßnahmen.
Die gemeldeten Zahlen hingegen bleiben in Bielefeld nahezu konstant. Zwei gemeldeten Neuinfektionen stehen drei weitere genesene Bielefelder gegenüber.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

FH Bielefeld will Corona-Alltag erleichtern

Die FH Bielefeld arbeitet daran, unseren Alltag während der Corona-Pandemie zu erleichtern. Insgesamt werden jetzt 13 dieser Projekte finanziell gefördert. Dabei prüfen Arbeitsgruppen beispielweise unterschiedlichen Materialien für den Mund-Nasen-Schutz und alternative Ideen die Masken zu reinigen. Andere wiederrum erfassen die Situation rund um ambulante Pflegedienste um deren Arbeit zu verbessern und auch Ideen zur digitalen Lehre werden gefördert.

Infos zur aktuelle Lage rund um die Coronavirus-Pandemie findet ihr hier.

Hilfe zum Winter für die Bielefelder Gastronomie

Die durch die Corona-Krise gebeutelte Gastronomie in Bielefeld bekommt zur kalten Jahreszeit Hilfe von der Stadt. Zum einen will sie mehr Raum in der Außengastronomie zulassen und hier auf die Gebühren für das ganze Jahr verzichten. Der Stadtentwicklungsausschuss hat gestern beschlossen, jetzt zu prüfen, wo öffentlicher Raum erweitert nutzbar ist. Vorrübergehend sollen vor den Gastronomien im Winter auch Heizstrahler erlaubt werden. In Bielefeld ist das noch ungeregelt, in anderen Städten sind sie verboten.

Vergleichsweise wenig Corona-Bußgelder in der Stadt

In Bielefeld sind bisher vergleichsweise wenig Corona-Bußgelder verhängt worden. Unsere Stadt lag bei einer NRW-Bilanz aus dem Juni zu den verhängten Strafen in den 12 größten Städten in NRW auf dem vorletzten Platz. Während Duisburg in etwa 2.500 Fällen Bußgelder einforderte, waren es in Bielefeld rund 70 Fälle.

Seit Ausbruch der Pandemie kommt die Stadt auf etwa 800 verhängte Geldstrafen. Offenbar funktioniert es in Bielefeld auch ohne drastische Strafen und Kontrollen, wie Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger beispielsweise zur Einhaltung der Quarantäne im Radio Bielefeld-Interview sagt. Jetzt steht der Stadt mehr Personal zur Verfügung um die Quarantäne zu überprüfen, beispielsweise durch Anrufe oder Hausbesuche.

Weitere aktuelle Meldungen rund um das Corona-Virus findet ihr hier.

Bundesligastart ohne Fans auf der Alm

Auch wenn Fußball-Bundesligist RB Leipzig zum Saisonstart mit über 8000 Zuschauern plant, müssen die Ränge in der SchücoArena weiter leer bleiben. Bei Arminia Bielefeld wie auch den anderen NRW-Bundesligisten gilt laut aktueller NRW-Landesverordnung eine theoretische Obergrenze von 300 Besuchern.

Daran können auch die guten Gespräche und das vorgelegte Konzept nichts ändern, sagte uns Sozialdezernent und Corona-Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger. Eine Rückkehr von Arminia-Fans ins Stadion ist damit zumindest vorerst nicht in Sicht. In Sachsen gelten andere rechtliche Voraussetzungen, so Nürnberger.

Acht Neuinfektionen - insgesamt hoher Anteil von Reiserückkehrern

Acht Neuinfektionen mit dem Coronavirus meldet die Stadt heute – damit steigt die Zahl der aktuell infektösen Personen in unserer Stadt wieder auf jetzt 52. Das sind fünf mehr als gestern – da auch drei Menschen neu als genesen gelten. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 750 Bielefelder positiv auf das Coronavirus getestet. Seit Mitte Juli haben sich knapp 2600 Reiserückkehrer beim Gesundheitsamt gemeldet, so die Stadt, 89 (3,4%) von ihnen wurden positiv getestet. Der Anteil dieser Rückkehrer an den in diesem Zeitraum insgesamt positiv getesteten Personen liegt bei fast 40%. Die Neiinfektionsrate der letzten sieben Tage liegt jetzt bei 8,7 pro 100.000 Einwohner, das entspricht 29 Neuinfizierten (kritischer Grenzwert für Bielefeld: 170)

Die aktuellen Infos zur Coronavirus-Pandemie lest ihr hier.

Corona-Hilfsfond schüttet Geld aus Spenden an Studierende aus

Ab jetzt können sich Studierende der Uni Bielefeld, die in der Corona-Krise in Not geraten sind, um Hilfe bewerben. Noch bis Ende des Monats soll es möglich sein, einmalig 500 Euro zu bekommen. Der Allgemeine Studierendenausschuss hatte zusammen mit der Universitätsgesellschaft Spenden für diesen Notfallfonds gesammelt. Insgesamt stehen jetzt 36.000 Euro für die in Not geratenen Studierenden zur Verfügung und der Asta nimmt weiterhin Spenden an. Einen Link zur Bewerbung um das Geld gibt es hier.

Die aktuellen Infos zur Coronavirus-Pandemie lest ihr hier.

Corona-Krise reißt Loch in den Stadthaushalt

Die Folgen der Corona-Krise schlagen im Haushalt der Stadt Bielefeld stärker durch als zunächst angenommen. Hilfe kommt vom Land und Bund, die Einnahmeausfälle zum Teil ausgleicht. Insgesamt stieg der Fehlbetrag bis Juli auf mehr als 77 Millionen Euro, so Kämmerer Rainer Kaschel gestern im Finanzausschuss. Das größte Loch reißt die fehlende Gewerbesteuer in den Stadt-Etat.

Allein durch die Gewerbesteuer brechen dem Haushalt mehr als 65 Millionen Euro weg. Viele Unternehmen machten Gebrauch von dem Angebot der Stadt die Gewerbesteuer herabsetzen zu lassen oder zu stunden, um die Folge der Corona-Krise abzufedern. Auch dem Ordnungsamt fehlen Einnahmen. Im April beispielweise verzichtete das Amt komplett darauf, Knöllchen für das Falschparken auszustellen.

Auch die Vergnügungssteuereinnahmen gingen zurück. Kosten verursachten der Stadt Bielefeld dagegen die zusätzliche Schutzausrüstung der Feuerwehr oder das Aussetzen der Kitagebühren.

Weitere Infos zur Lage rund um das Coronavirus findet ihr hier.


Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.