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Andreas Grunwald
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Infos und News zum Coronavirus - Seite 50 von 124


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

DMG MORI mit positiver Prognose

Auch beim Bielefelder Werkzeugmaschinenhersteller DMG Mori sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie weiter zu spüren. In den ersten neun Monaten des Jahres lag der Umsatz bei rund 1,3 Milliarden Euro, im Vorjahreszeitraum lag er noch bei knapp 1,9 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern sank von knapp 155 Millionen Euro auf rund 53 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2020 hebt das Unternehmen trotzdem die Prognose für Umsatz und Ergebnis leicht an, DMG Mori sei gut aufgestellt, um das Ausnahmejahr zu bewältigen. Alle Entwicklungen zum Coronavirus in Bielefeld findet ihr hier.

Nach Bielefeld bekommt auch der Kreis Gütersloh Bundeswehr-Hilfe

Auch das Kreisgesundheitsamt unserer Nachbarn in Gütersloh wird jetzt bei der Kontaktnachverfolgung von Coronapatienten von der Bundeswehr unterstützt. Es ist das zweite Mal das Soldaten hier helfen, zuletzt kamen sie wegen des massenhaften Coronaausbruchs beim Fleischverarbeiter Tönnies in den Einsatz. Bei uns in Bielefeld war die Amtshilfe der Bundeswehr bei der Kontaktnachverfolgung bis in den November verlängert worden.

Weitere aktuelle Meldungen rund um die Entwicklung der Corona-Pandemie in Bielefeld bekommt ihr hier.

Welche neuen Corona-Maßnahmen ab dem 2.Novemeber greifen seht ihr hier.

Neue Corona-Maßnahmen eine "Katastrophe" für Bielefelder Gastronomen

Immer mehr Gastronomen in Bielefeld sehen ihre Existenz bedroht – gerade durch die neuen Corona-Maßnahmen. Der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststätten Verbands in Bielefeld, Andreas Büscher, erklärt die aktuelle Situation zur Katstrophe. Bars, Cafés und Restaurants müssen ab Montag für zunächst vier Wochen wieder komplett schließen. Die Bemühungen der letzten Wochen würden dadurch zunichte gemacht, so Büscher.

Er geht davon aus, dass rund 500 Betriebe in der Stadt das nicht überleben werden. Die Gastronomie sei kein Verursacher in dieser Krise, bestätige auch das Robert-Koch-Institut. Der Bielefelder Dehoga-Präsident sieht die Branche stigmatisiert.

Alle Infos zu den Corona-Maßnahmen, die ab dem 2.November gelten, findet ihr hier.

Weitere Meldungen zur aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie in Bielefeld bekommt ihr hier.

Corona und der Breitensport: Bielefelds Fußballer unterbrechen Saison

Die neuen Corona-Maßnahmen treffen auch den Sport in unserer Region. In der Bundesliga und damit auch bei Spielen von Arminia Bielefeld wird es, unabhängig vom Inzidenzwert, im November keine Zuschauer geben.

Auch der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen gab schon bekannt, dass der Spielbetrieb in allen kreislichen und überkreislichen Amateurspielklassen ab sofort eingestellt wird. Betroffen davon sind alle Meisterschafts-, Pokal- und Freundschaftsspiele aller Altersklassen. Zudem empfiehlt der Verband, den Trainingsbetrieb ebenfalls sofort einzustellen.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier. 

Handelsverband OWL kritisiert Ver.di wegen Klagen gegen Sonntagsöffnungen

Der Handelsverband blickt wegen der aktuellen Lage mit Sorge auf die Innenstädte in Ostwestfalen-Lippe. Nach den Komplettschließungen im März und April wegen der Corona-Pandemie und dem Wegfall der verkaufsoffenen Sonntage fehlt dem Einzelhandel Umsatz. Der Handelsverband hat gestern (27.10.) bei einer Delegiertenversammlung besonders das Vorgehen der Gewerkschaft Ver.di kritisiert.

Das Land hatte per Corona-Schutzverordnung Sonntagsöffnungen vor und nach Weihnachten erlaubt, um die Besucherströme zu entzerren. Trotzdem kündigte Ver.di an zu klagen, was laut dem Verband unverantwortlich sei. Ohne die Öffnungen würden Handel und Gastronomie und damit die Innenstädte in OWL verlieren, zudem seien viele Arbeitsplätze in Gefahr.

Weitere Informationen zur aktuellen Entwicklung rund um die Corona-Pandemie in Bielefeld bekommt ihr hier.

Kommen unterschiedliche Schulanfangszeiten, um volle Busse zu vermeiden?

Die Stadt will offenbar auf die vollen Busse und Bahnen während der Schulzeit reagieren. Laut Westfalenblatt soll der Schülerverkehr nach den Weihnachtsferien durch versetzte Schulanfangszeiten entzerrt werden. Dadurch erhoffe sich die Stadt, dass das Risiko einer Coronainfektion für die Schüler im ÖPNV sinkt. Welche Schulen ihre Schüler aufteilen und möglicherweise einen Teil zur ersten und einen weiteren zur zweiten Unterrichtsstunde beginnen lassen ist, dem Bericht nach noch unklar und soll im Laufe der Woche bekanntgegeben werden. Bisher profitiert Bielefeld von einem Landesförderprogramm, wodurch in den Stoßzeiten sechs zusätzliche Busse eingesetzt werden. Dieses Programm endet zum Start der Weihnachtsferien.

Weitere aktuelle Inormationen zur Entwicklung der Corona-Pandemie in Bielefeld findet ihr hier.

Stadt hängt Schilder mit Maskenpflicht-Hinweisen auf

Die Stadt hängt heute Schilder auf, um an den entsprechenden Orten auf die Maskenpflicht hinzuweisen. Seit Dienstag vergangener Woche gilt in vielen Bereichen Bielefelds die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Überall, wo der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, beispielsweise in den Fußgängerzonen der Altstadt oder der Bahnhofstraße, auf dem Jahnplatz oder im Tierpark Olderdissen.

Mehr Infos zur Maskenpflicht bekommt ihr hier.

Und alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld gibt es hier.

Corona-Inzidenzwert am Mittwoch in Bielefeld bei 114,3 - Datenpanne beim RKI

Am Mittwoch werden in Bielefeld 56 neue Coronafälle gemeldet. Der Inzidenzwert liegt jetzt bei 114,3. Nach den aktuellen Schätzungen des Landeszentrum Gesundheit NRW sind von insgesamt seit Beginn der Pandemie 1.715 positiv getesteten Bielefeldern 940 genesen, bis zu 770 aktuell infektiös. 38 Bielefelder liegen derzeit wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus und neun von ihnen auf der Intensivstation. Sechs müssen dort auch beatmet werden. In den vergangenen sieben Tagen gab es 382 Neumeldungen. 30 Prozent dieser gemeldeten Neuinfizierten waren in Bielefeld 50 Jahre und älter. 1660 Bielefelder müssen derzeit in Quarantäne leben. Das sind 131 mehr als am Dienstag.

Das Robert-Koch-Institut meldete heute zunächst in ganz NRW und auch für Bielefeld fehlerhafte Zahlen zur Entwicklung der Coronapandemie. Die Zahl der Neuinfektionen wurde überall mit 0 gemeldet, die Inzidenzwerte mit dieser falschen Eingabe neu berechnet. Die meisten Online-Tools übernehmen diese Werte automatisiert. Gegen 9:30 Uhr wurde die Panne behoben.

In ganz Deutschland melden die meisten Städte und Kreise aber tatsächlich weiter steigende Werte. Bund und Länder werden jetzt über nächste Schritte und Maßnahmen beraten. Dabei ist die Angst vor dem zweiten Lockdown präsenter denn je. Es steht eine Menge auf dem Spiel. Die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen, die wirtschaftliche Entwicklung und nicht zuletzt die Gesundheit von sehr vielen Menschen. Beim Gipfel von Bund und Ländern will NRW Ministerpräsident Armin Laschet vor allem eine erneute Kontaktbeschränkung durchsetzen. Schulen sollen möglichst geöffnet bleiben, die Wirtschaft geschützt und unterstützt werden.

Wir informieren euch immer aktuell.

Auch im Bielefelder Rathaus hat der Krisenstab der Stadt, gemeinsam mit dem Oberbürgermeister und den Spitzen der Verwaltung zum weiteren Vorgehen in der Pandemie getagt. Informationen dazu gab es bislang nicht. Wahrscheinlich wird auch hier zunächst abgewartet, welche nächsten Schritte Bund und Länder jetzt vorgeben.

Weitere Informationen rund um die Entwicklung der Corona-Pandemie in Bielefeld findet ihr hier.

 

CDU will Warn-App "Nina" für lokale Coronainfos nutzbar machen

Die Bielefelder CDU will erreichen, das die Warn-App „Nina“ kurzfristig auch für lokale Informationen zum Thema Corona genutzt wird. Demnach sollen Bielefelder über die App von Stadt und Feuerwehr über die jeweils aktuelle Lage und die sich daraus ergebenden Verhaltensregeln informiert werden.

Es müssten alle digitalen Mittel genutzt werden, um die Entwicklung der Pandemie im Griff zu behalten, heißt es in einer Mitteilung vom CDU-Vorsitzenden Andreas Rüther. Die Warn-App „Nina“ ist die Notfall-Info und Nachrichten-App des Bundes, mit der die Feuerwehr beispielsweise über Großbrände informiert. Ein bundesweiter Testlauf am 10. September ging jedoch gründlich in die Hise. Die App alarmierte gar nicht oder deutlich verzögert.

Wir senden euch mit der kostenlosen Radio Bielefeld App übrigens schon jetzt alle wichtigen Coronainfos und auch sonstige relevante Themen für Bielefeld als Pushmeldunh auf eure Handys.

Weitere aktuelle Meldungen rund um die Entwicklung der Corona-Pandemie in Bielefeld bekommt ihr hier.

Laschet will private Kontaktbeschränkungen und keine Feiern im November

Angesichts der dramatisch steigenden Coronazahlen hat NRW-Ministerpräsident Laschet strenge Kontakteinschränkungen im privaten Bereich gefordert. Das werde er am Mittwoch bei der Konferenz der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Merkel in die Entscheidungsfindung einbringen.

Laschet sagte, die privaten Kontakteinschränkungen sollten ähnlich drastisch sein wie beim Lockdown im März. Das sei die einzige Möglichkeit, um die Pandemie einzudämmen und die Wirtschaft nicht wieder runterzufahren und die Schulen nicht wieder schließen zu müssen. Er forderte die Bürger in NRW auf, alle privaten Feiern im November abzusagen. Der November werde der Monat der Entscheidung, wie die Pandemie weiter verlaufe.

Wir informieren am Mittwoch natürlich immer aktuell über die Entscheidungen.

Alle aktuellen Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

 


Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.