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Bettina Wittemeier
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Infos und News zum Coronavirus - Seite 52 von 188


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Weniger Ausbildungsbewerber bei mehr Ausbildungsplätzen in Bielefeld

Der Bielefelder Ausbildungsmarkt steht weiter im Zeichen der Pandemie: Die Zahl der Ausbildungsinteressierten ist im Vergleich zur ersten Hälfte des Vorjahres um 11,3 Prozent zurückgegangen. Die Zahl der Ausbildungsstellen ist aber leicht angestiegen: Seit Oktober 2020 zählte die Arbeitsagentur 64 Stellen mehr als noch im Jahr davor. Aktuell suchen 941 Jugendliche nach einem Ausbildungsplatz, in den Betrieben sind 887 Ausbildungsplätze frei.

In einzelnen Branchen suchen Unternehmen allerdings händeringend nach Auszubildenden: So ist die Nachfrage nach Beschäftigten im Einzelhandel und im Verkauf, in der Industrie, im Büromanagement und nach medizinischen Fachpersonal groß.

Der Rückgang der Bewerberzahl ist laut der Bundesagentur für Arbeit besorgniserregend, da in diesen Jahren auch die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gingen.

Weitere aktuelle Meldungen rund um die Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld finder ihr hier.

Ganz leichte Frühjahrsbelebung auf dem Bielefelder Arbeitsmarkt

Auf dem Bielefelder Arbeitsmarkt macht sich eine leichte Frühjahrbelebung bemerkbar. Die Zahl der Arbeitslosen ist in der Stadt im März, im Vergleich zum Vormonat, um 1,5 Prozent gesunken. Laut Arbeitsagentur sei das ein Zeichen dafür, dass sich der Arbeitsmarkt zurzeit leicht von den negativen Folgen der Pandemie erholen kann.

Trotzdem sind die Pandemie-Folgen auch weiterhin spürbar: Zum einen steigt die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum März des vergangenen Jahres um 19,5 Prozent, zum anderen sind wieder mehr Menschen in Kurzarbeit als im Februar.

Das Unternehmen bei uns in der Stadt das Mittel des Kurarbeitergeldes weiter in großem Umfang in Anspruch nehmen, bleibe eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sich der Arbeitsmarkt stabil entwickele, so die Agentur. Beschäftigte würden damit gehalten, vermutlich auch aus Sorge vor einem zunehmenden Fachkräftemangel.

Unsicher sei der Ausblick für die pandemiegeplagte Gastrobranche, den Einzelhandel und körpernahe Dienstleistungen. Seit Dienstag gilt in Bielefeld wegen der Coronazahlen die Notbremse.

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Die Corona Meldelage in Bielefeld am 31.03.21

Am Mittwoch dem 31.03.2021 wird vom Robert-Koch-Institut für Bielefeld eine vorläufige Corona-Inzidenz von 119,4 ausgewiesen. Seit der letzten Meldung sind 63 neue Infektionsfälle registriert worden. Davon entfallen 21 auf den gestrigen Dienstag und 42 auf Montag. Die Inzidenz von Montag steigt damit auf 127,8.*

Die Zahl der insgesamt offiziell bestätigten Infektionen in unserer Stadt steigt auf 11.030. Der Anteil der Mutanten an allen Neufällen der letzten sieben Tage liegt bei 35,9 Prozent. Als wieder genesen gelten nach geschätzten Angaben rund 9.900 Bielefelder. Die Zahl der an oder mit Corona gestorbenen Menschen aus unserer Stadt bleibt im Tagesvergleich unverändert bei 294.

In den Bielefelder Krankenhäusern werden 44 (+6) Coronapatienten behandelt, 14 davon auf einer Intensivstation und neun auch unter Beatmung. 

Etwa 41.328 Personen haben in Bielefeld nach letzten Angaben bislang mindestens die erste Impfdosis gegen Corona erhalten, 26.077 davon im Impfzentrum, 8.612 durch mobile Teams in Alten- und Pflegeheimen und 6.639 in den Bielefelder Krankenhäusern.

Hier bekommt ihr alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld.

Graue Balken: Gemeldete Infektionen I Rote Linie: Meldeinzidenz *

Datenquellen: Infektionszahlen: LZG NRW/ RKI I Patientenzahlen: Stadt Bielefeld I Impfungen: KV WL (jeweils letzte Angaben)

 * Aufgrund der Meldezeitpunkte und Meldewege werden zwischen 16 und 24 Uhr beim Bielefelder Gesundheitsamt gemeldete Infektionen des Vortags erst am Folgetag in den Statistiken des LZG NRW und des RKI berücksichtigt. Auch in unserer Grafik werden die Angaben des Vortags deshalb ggf. mit der Meldung des Folgetag vervollständigt.

Update: Auch in Bielefeld keine AstraZeneca-Impfungen mehr für alle unter 60

In Bielefeld und ganz NRW werden ab sofort die Corona-Impfungen mit dem Mittel des britisch-schwedischen Herstellers AstraZeneca bei Männer und Frauen unter 60 gestoppt. Hintergrund ist, dass weitere Fälle von Hirnvenenthrombosen nach Impfungen in Deutschland bekannt geworden sind. Der medizinische Leiter des Bielefelder Impfzentrums Theodor Windhorst sprach im Radio Bielefeld Interview von einer Vorsichtsmaßnahme. In Bielefeld waren bereits am frühen Nachmittag die AstraZeneca-Impfungen bei Frauen unter 55 gestoppt worden. Betroffene erhalten ab sofort die Impfung mit dem Mittel des Herstellers BionTech. Wer allerdings die Erstimpfung mit AstraZeneca schon bekommen habe, der könne eigentlich auch bedenkenlos die Zweitimpfung mit dem Mittel erhalten, so Windhorst. Laut Beschluss der Gesundheitsminister stehen den Betroffenen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Die zweite Impfung auf eigenes Risiko auch mit AstraZeneca durchführen lassen oder auf die Empfehlung der StiKo warten, die für Ende April versprochen wurde.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier. 

Hier könnt ihr das komplette Interview mit Dr. Theo Windhorst nachhören. Es wurde um 15 Uhr live im Studio geführt. Zu diesem Zeitpunkt war die Entscheidung des NRW Gesundheitsministeriums die Impfungen bei Frauen und Männern unter 60 zu stoppen noch nicht gefallen.

Viele Corona-Infektionen bei jüngeren Bielefeldern: Click & Meet frühestens ab 12. April

In Bielefeld sind zuletzt viele Kinder und Jugendliche von Coronainfektionen betroffen. Das sagte Oberbürgermeister Pit Clausen am Mittag bei einer Pressekonferenz zur aktuellen Lage. Die 7-Tages-Inzidenz liege bei den 10 bis 19 Jährigen aktuell bei über 200. Über alle Altersgruppen wurde heute ein Wert von 115,2 ausgewiesen. Die Infektionen seien jedoch nicht auf einzelne Schulen oder Kitas begrenzt. Das mache auch die Nachverfolgbarkeit der Kontakte aufwendig. Die Situation in den Krankenhäusern sei aber stabil, die Sterblichkeit aktuell gering.

Coronatests können laut Clausen derzeit an etwa 40 Stellen im Stadtgebiet gemacht werden, darunter sind auch kleinere Apotheken in den Ortsteilen. Dies reiche noch nicht, um den Handel insbesondere in der Innenstadt wieder mit Terminshopping (Click & Meet) zu öffnen. Es werden jetzt kurzfristig zusätzliche Teststationen aufgebaut, beispielsweise im LOOM. Am 12. April sollen dann über 40.000 Tests pro Woche in Bielefeld durchführbar sein. Dann will die Stadt zum Test auf Click & Meet umstellen und auch Kultureinrichtungen dann wieder mit Termin und negativem Test öffnen

Unterdessen laufen Abstimmungen mit den Nachbarkommunen zu einem möglichst einheitlichen Vorgehen im Lockdown.

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Bielefelder Bibliotheken starten Bestell- und Abholservice

Die Bielefelder Bibliotheken haben am Dienstag (30.03.) ihren Medienbestell- und Abholservice gestartet. Bestellt werden können die Bücher per Mail oder Telefon und dann in der Stadtbibliothek am Neumarkt oder den Stadtteilbiblitoheken in Schildesche, Brackwede, Sennestadt, Heeben, Baumheide und Dornberg abgeholt werden. Die Stadtteilbibliothek Jöllenbeck bleibt vorerst geschlossen.

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Betrüger nutzen wieder "Coronamasche"

Aktuell wird wieder in Bielefeld wieder mit der sogenannten "Coronamasche" betrogen: Gestern hatte sich eine Anruferin einer Bielefelder Seniorin gegenüber als deren Tochter ausgegeben und um Geld für eine Versorgung wegen einer angeblichen Corona Erkrankung gebeten. Daraufhin übergab die Seniorin einem unbekannten Mann Geld und Schmuck.

Die Polizei sucht jetzt nach dem Abholer, er soll ca. 45 Jahre alt sein, ungefähr 1,75 m groß mit mittelblondem Haar und einem auffällig dicken Bauch. Er trug einen hellen Pullover. Zeugenhinweise nimmt das Kriminalkomissariat telefonisch unter 0521 545 0 entgegen.

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Grüne fordern Stellungnahme der Polizei nach Querdenkerdemo

Die Bielefelder Grünen kritisieren den Polizeieinsatz im Rahmen der Querdenkerkundgebung und der Gegendemonstration am vergangenen Freitag (26.03.). Obwohl sich die Teilnehmenden der Gegenkundgebung an die Corona-Schutzmaßnahmen gehalten hätten, seien sie von der Polizei "massiv bedrängt" worden, so eine Sprecherin – während Anhänger der Querdenker Bewegung ohne Maske und Abstand ungehindert hätten demonstrieren können, heißt es weiter. Die Grünen fordern jetzt eine Stellungnahme der Polizei. Am Freitag (26.03.) waren etwa 150 Querdenker*innen und ca. 200 Gegendemonstrant*innen zusammengekommen.

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Die Bielefelder Linke will keine Modellregion

Nachdem die Bielefelder FDP Oberbürgermeister Pit Clausen aufgefordert hat, sich bei der Landesregierung als Modellregion zu bewerben, kommt jetzt Kritik von den Bielefelder Linken. „Während wir sehenden Auges in eine dritte Welle rollen", sei es „vollkommen vermessen“, auf Öffnungen zu setzen, so Meike Taeubig, Ratsfrau der LINKEN. Die Partei fordert jetzt vom Oberbürgermeister, sich für einen solidarischen und harten Lockdown einzusetzen, um der dritten Welle in der Pandemie Einhalt zu gebieten.

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Keine evangelischen Ostergottesdienste in der Kirche

Die evangelische Kirche in Bielefeld wird über Ostern keine Präsenzgottesdienste abhalten. Darauf hat sich der Kirchenkreis am Abend (29.3.) in einer Sonder-Pfarrkonferenz geeinigt. Er folgt damit der Empfehlung der evangelischen Landeskirche. Hintergrund der Entscheidung ist die aktuelle Coronaentwicklung. Alle Gemeinden bieten stattdessen digitale Formate an, einige öffnen über die Osterfeiertage ihre Kirchentüren zusätzlich. Einen Überblick über die Alternativen gibt es im Netz auf kirche-bielefeld.de

 

Alle Infos zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier


Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.