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Markus Steinacker
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Infos und News zum Coronavirus - Seite 59 von 159


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Keine Kita- und OGS-Beiträge und keine "Knöllchen"

Oberbürgermeister Clausen will dem Rat vorschlagen, die Elternbeitrage für Kita und offene Ganztagsschule im Januar zu erlassen. Das Land NRW hat am Nachmittag angekündigt die Hälfte der Kosten zu übernehmen. Zudem gibt es in Bielefeld bis zum geplanten Ende des Corona-Lockdowns Ende Januar weiterhin keine Knöllchen bei abgelaufenen Parkscheinen und Parkscheiben. Nur sicherheitsrelevante Parkverstöße werden geahndet, wie zum Beispiel Parken im Halteverbot oder auf Radwegen.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

Corona-Update mit Ingo Nürnberger

Stark steigende Corona-Infektionszahlen in Bielefeld. Meldeverzögerungen über die Feiertage im Gesundheitsamt. Das Infektionsgeschehen in den Senioreneinrichtungen. Der 15km Bewegungsradius, der in Bielefeld auch bei einer Inzidenz über 200 nicht gelten soll. Themen rund um die Pandemie und ihre Auswirkungen gibt es auch in dieser Woche reichlich bei uns in Bielefeld. In seinem wöchentlichen Update bei Radio Bielefeld gibt der Leiter des  heimischen Krisenstabs Ingo Nürnberger noch einmal eine Zusammenfassung der aktuellen Lage.

Hier könnt ihr das Interview nachhören:

Bielefelder Schulen erhalten 14.000 Tablets und Laptops

Die Stadt Bielefeld hat jetzt 14.000 Tablets und Laptops an die Bielefelder Schulen verteilt. 10.000 davon sind für die Schülerinnen und Schüler gedacht, 4.000 erhalten die Lehrkräfte. Damit könne der bis Ende Januar coronabedingt angeordnete Distanzunterricht besser gestaltet werden, so Oberbürgermeister Pit Clausen. Bei Bedarf können die Schülerinnen und Schüler die Geräte leihweise für das Lernen zu Hause bekommen. Finanziert wurden die Geräte umzugehen 90 Prozent vom Land NRW. Insgesamt wurden über 3,6 Millionen Euro ausgegeben.  

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Corona: Keine 15-Kilometer Regel in Bielefeld

Am Freitagmittag informierte Oberbürgermeister Pit Clausen über das weitere Vorgehen der Stadt Bielefeld in der Coronapandemie. Dabei ging es auch um die Umsetzung der ab Montag gültigen Coronaschutzverordnung. 

Clausen bestätigte nochmal, dass die aktuell gemeldeten Coronadaten alleine nicht aussagekräftig seien. Die Meldeverzögerungen über die Feiertage im Gesundheitsamt machen dies unmöglich. Dennoch würden die Infektionszahlen derzeit zunehmen. Ein Treiber dafür sei das Infektionsgeschehen in den Senioreneinrichtungen. Insofern sei die Verlängerung des Lockdowns bis Ende Januar notwendig, so Clausen. 

Einen eingeschränkten Bewegungsradius auf 15km, wie er zwischen Bund und Ländern verabredet wurde, sieht Clausen kritisch. In Bielefeld werde er ihn auch beim erwarteten Überschreitung einer 200er Inzidenz nicht umsetzen, so der Oberbürgermeister. In der Coronaschutzverordnung des Landes ist er nicht explizit erwähnt. Clausen begrüßte es, dass es bei der Kontaktreduzierung auf eine haushaltsfremde Person in NRW Ausnahmen bei der Betreuung von Kindern gibt. Es gilt nun, dass die zusätzliche Person, die einen anderen Hausstand besucht, die Kinder des eigenen Hausstandes mitbringen darf. Auch die „Begleitung und Beaufsichtigung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen“ ist in NRW erlaubt.

Hier könnt ihr das Interview mit Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger nachhören.

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Evangelische Gottesdienste in Bielefeld weiter nur online

In den evangelischen Kirchen in Bielefeld soll es wegen der anhaltend hohen Corona-Zahlen bis Ende Januar weiter keine Präsenz-Gottesdienste geben. Darum hat Superintendent Bald die Bielefelder Kirchengemeinden gebeten, trotz "bestehender guter Sicherheitskonzepte". Am kommenden Sonntag wird es in vielen Gemeinden wieder Online-Gottesdienste geben. Wo steht im Netz unter kirche-bielefeld.de

Ganz neu ist ein digitales Format der Neustädter Mariengemeinde. Dort wird es zum ersten Mal einen „Zoom-Gottesdienst“ geben – ein Gottesdienst, der nicht vorher aufgenommen wird, sondern live stattfindet.

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NRW Schulministerin Gebauer: Keine Alternative zu Distanzunterricht

Ab kommender Woche müssen auch Bielefelder Schülerinnen und Schüler drei Wochen lang zu Hause lernen. Die neue Coronaschutzverordnung sieht ausschließlich Distanzunterricht vor. Die Schulen in Bielefeld bleiben bis Ende Januar dicht und bereiten sich derzeit auf die Ausgestaltung dieser Maßnahme vor. NRW-Schulministerin Gebauer hat die Entscheidung im Radio Bielefeld Interview verteidigt und sagte, dass es keine Alternative dazu gegeben habe. Dennoch spricht sie davon, dass nach den bisherigen Erkentnissen Schulen nicht als Hotspot bezeichnet werden können. 

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OB Clausen: Kinder nicht in Schul-Notbetreuung schicken

Der Städtetag in NRW hat die schwarz-gelbe Landesregierung aufgefordert, bis zum Ende des Monats einen Stufenplan für die Rückkehr zum Regelunterricht an den NRW-Schulen vorzulegen. Bielefelds Oberbürgermeister und Vorsitzender des Städtetages Nordrhein-Westfalen Pit Clausen, sagte in einem Interview, wichtig sei, die schrittweise Rückkehr auch an bestimmte Inzidenzwerte der Pandemie zu koppeln.

Die Städte als Schulträger müssten an der Ausarbeitung des Konzepts beteiligt werden. Der Stufenplan der Kultusministerkonferenz vom Jahresanfang könne zur „Blaupause“ für eine landesweite Regelung werden. Clausen rief Eltern auf, ihre Kinder nicht in die Notbetreuung der Schulen zu schicken. Aus seiner Sicht wäre das kontraproduktiv für die angestrebte Kontaktreduzierung.

Alle aktuellen Meldungen rund um die Corona-Pandemie in Bielefeld findet ihr immer hier.

Bielefelder Elternvertreter begrüßen Kita-Regelungen ab Montag

Der Jugendamtselternbeirat als Interessenvertreter der Kitaeltern in Bielefeld begrüßt, dass die Kitas ab Montag in einem eingeschränkten Betrieb aufrechterhalten werden. Der Beirat kritisiert aber gleichzeitig, dass das in den Einrichtungen unterschiedlich umgesetzt wird. Auf der einen Seite gebe es Kitas, die Druck machten, die Betreuung nicht in Anspruch zu nehmen. Auf der anderen Seite gebe es Einrichtungen, in denen es eine regelrechte Willkommenskultur gebe, heißt es in einer Mitteilung.

Zudem fordert der Beirat, dass sowohl Kitagebühren als auch Essensgelder für die Zeit des eingeschränkten Betriebs erstattet werden. Nordrhein-Westfalens Familienminister Stamp hatte ebenfalls vorgeschlagen, dass das Land Kita-Eltern für den Monat Januar die Beiträge erstatten sollte und hat sich entsprechend mit dem NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper verständigt. Der Beschluss des Landeskabinetts steht dazu noch aus.

Weitere aktuelle Meldungen rund um die Corona-Krise in Bielefeld findet ihr hier.

Corona in Bielefeld: Inzidenzwert steigt am Freitag extrem auf 175,9

Am Freitag werden zwei weitere Todesfälle mit Corona in Bielefeld gemeldet. Dabei handelt es sich um zwei 83 und 84 Jahre alte Männer. Damit sind jetzt 127 Menschen aus unserer Stadt mit dem Virus verstorben. Außerdem werden 219 neue Coronainfektionen in Bielefeld gemeldet. Der Inzidenzwert steigt den Angaben des Robert-Koch-Instituts nach extrem an, auf jetzt 175,9 (+56,6).*

In der laufenden Woche wird ein Melderückstau im Gesundheitsamt abgearbeitet. Dieser war über Weihnachten und den Jahreswechsel entstanden. Sein Ausmaß wird jetzt sichtbar. Am Mittag will die Stadt über die Lage und weitere Maßnahmen informieren. Wir werden berichten. Ab 15 Uhr hört ihr außerdem Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger live im Radio Bielefeld Interview.

Den aktuell vorliegenden Daten nach gibt es seit Beginn der Pandemie 7.772 festgestellte Coronainfektionen in Bielefeld. 

Nach der gerundeten Schätzung des Landeszentrum Gesundheit NRW gelten 5.400 Bielefelder als genesen.

In den Krankenhäusern der Stadt werden mit Stand von Freitag 124 (-16) Coronapatienten behandelt, 39 davon auf einer Intensivstation und 27 auch unter Beatmung. 

Bundesweit meldet das Robert-Koch-Institut am Freitag 31.849 Neuinfektionen. Am Freitag der Vorwoche waren es 8.925 weniger.

Bei unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh wird aktuell ein Inzidenzwert von 175,1 angegeben, im Kreis Herford 181,2 in Lippe 159,4 und im Kreis Paderborn 108,8.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

* Es gab leichte Korrekturen in den Meldedaten der Vortage. So wurde beispielsweise eine am 29.12. gemeldete Neuinfektion wieder herausgerechnet. Ursprünglich hatten wir eine Inzidenz von 176,2 gemeldet, die sich durch die Summe der Infektionen der Meldedaten von Donnerstag und Freitag ergeben hatte. Aus den kumulierten Anzahl der laborbestätigten Fälle ergibt sich rechnerisch eine Tagesmeldung von 218 neuen Fällen. RKI und LZG geben trotzdem 219 an.

Wie viele Menschen in Bielefeld sind älter als 60?

Diese Zahlen sind gerade für die aktuelle Impfphase in Bielefeld von Bedeutung. Das Statistische Landesamt hat ermittelt, wie viele von mehr als 334 000 Bielefelder im Jahr 2019 in der Stadt über 60 Jahre und älter gewesen sind. Demnach gehörten 26 Prozent der Bielefelder zu dieser Altersgruppe, das sind 86.870 Menschen. Davon gehörten zu der Gruppe der über 80-jährigen mehr als 23.140. Aktuell wird hauptsächlich in Bielefelder Alten- und Pflegeheimen geimpft. Laut Stadt ist die Impfbereitschaft in den Pflegheimen gut.

Alle aktuellen Meldungen rund um die Coronapandemie in Bielefeld lest ihr hier.


Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.