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Oliver Behrendt
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Infos und News zum Coronavirus - Seite 61 von 105


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Nach Verlobungsfeier: Mehr Coronafälle in Bielefeld

Die Zahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus nimmt in Bielefeld weiter zu. Im Tagesvergleich steigt sie um zwölf auf 530. Die Zunahme steht erneut im Zusammenhang mit einer Verlobungsfeier. Nach der Feier liegen jetzt 26 positive Tests vor. 30 Gäste sollen sich nach Auskunft der Stadt auf der Feier befunden haben. Auch die Zahl der bereits wieder genesenen Bielefelder steigt um zwölf auf jetzt 473. Fünf Bielefelder sind im Zusammenhang mit Corona verstorben. Damit sind aktuell 52 Menschen in unserer Stadt infiziert.

Aktuelle Zahlen aus Bielefelder Krankenhäusern gibt es heute nicht. Gestern wurden vier Coronapatienten gemeldet. Davon musste einer auf der Intensivstation beatmet werden. Unter Quarantäne stehen jetzt 163 Personen in Bielefeld, 23 mehr als am Vortag.

Die gemeldeten Zahlen des Robert Koch Instituts weichen weiter von den hier gemeldeten Zahlen ab. Dort gibt es andauernde technische Probleme, deshalb tauchen nicht alle bekannten Fälle in den Statistiken des RKI auf.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier

Auch offizielle Absage für Stiftsmarkt 2020

Nach dem Heeper Ting musste jetzt auch der Stiftsmarkt in Schildesche für dieses Jahr offiziell abgesagt werden. Man habe lange gehofft und gewartet und bedauert den Schritt, teilte die Interessen- und Werbegemeinschaft InSchildesche mit, die Gesundheit der Menschen müsse aber vorgehen. Der Stiftsmarkt wird dann im kommenden Jahr wieder gefeiert.

Tönnies darf wieder schlachten

Rund vier Wochen nach dem Corona-Ausbruch bei Deutschlands größtem Fleischbetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück darf das Unternehmen an seinem Hauptstandort wieder schlachten. Die Stadtverwaltung hat jetzt den angeordneten Produktionsstopp für die Schlachtung mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Damit kann das Unternehmen in Rheda-Wiederbrück wieder Tiere von Landwirten annehmen und die Produktion schrittweise hochfahren. Tönnies kündigte an, morgen wieder schlachten zu wollen. Ab den frühen Morgenstunden würden die ersten Tiere angeliefert, sagte ein Konzernsprecher. Eine Genehmigung für den zweiten Produktionsschritt ist allerdings noch offen. Für die Zerteilung der Tiere hat die Stadt vorerst noch keine Genehmigung erteilt.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld und zum Tönnies-Skandal bekommt ihr hier.

15.07.2020 - Sechs neue Coronafälle in Bielefeld bekannt

Am Mittwoch wurden in Bielefeld sechs weitere Coronafälle bekannt. Gleichzeitig gelten sieben Personen mehr als genesen. Die Zahl der aktuellen Infektionen liegt demnach bei 52. Diese Zahlen gehen aus der heutigen Meldung des Bielefelder Krisenstabs hervor. 15 dieser Infektionen stehen im Zusammenhang mit einer Verlobungsfeier. Die weiteren Gäste und deren Kontakte werden derzeit vom Gesundheitsamt nachverfolgt. Insgesamt sind in Bielefeld nun seit Beginn der Pandemie 518 Bielefelder positiv auf Corona getestet worden. 461 gelten als wieder genesen, fünf sind mit Corona verstorben. Unter Quarantäne stehen 140 Bielefelder, 63 mehr als am Vortag. Die offiziell vom Robert Koch Institut gemeldeten Zahlen weichen aufgrund von technischen Problemen beim RKI weiterhin ab.  

In den Bielefelder Krankenhäusern werden vier Coronapatienten behandelt, einer davon auf der Intensivstation und unter Beatmung.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

Heeper Ting im Herbst fällt Corona zum Opfer

In diesem Jahr muss jetzt auch offiziell der Heeper Ting ausfallen. Das haben mit Bedauern Bezirksbürgermeister Sternbacher und die Interessen- und Werbegemeinschaft Heepen bekannt gegeben. Auch wenn die Vorbereitungen und die Vorfreude weit waren, wären die Corona-Auflagen für das Stadtteilfest zu hoch. Man könne ja nicht den ganzen Ortskern einzäunen, hieß es u.a. zur Begründung. Der Ting, vom 04. bis 06. September geplant, wird dann nächstes Jahr wieder gefeiert.

14 neue Coronafälle in Bielefeld – aber noch keiner offiziell gemeldet

Der Krisenstab der Stadt meldet am Dienstag den vierten Tag in Folge offiziell keinen neuen Coronafall in Bielefeld. Inoffiziell werden aber 14 neue Fälle angegeben. Hintergrund dieser Differenz ist ein technisches Problem beim Robert Koch Institut. Dessen Zahlen muss die Stadt Bielefeld offiziell melden, in die Statistik des RKI werden die 14 neuen Fälle aber erst in den kommenden Tagen eingearbeitet.

Die offiziellen Zahlen des RKI sind somit momentan falsch. Real steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv getesteten Bielefelder auf 512. Davon gelten 454 als bereits wieder genesen, fünf Bielefelder sind mit Corona verstorben. Damit sind aktuell 53 Bielefelder mit einer Coronainfektion bekannt. Zwölf der Neuinfizierten waren Gäste einer Verlobungsfeier. Laut Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger zeige dieser Fall deutlich: „Auch wenn wir nur im Familien- und Freundeskreis feiern, kann etwas passieren."

In Bielefelder Krankenhäusern werden aktuell drei Coronapatienten behandelt. Davon muss einer auf der Intensivstation beatmet werden. Unter Quarantäne stehen 77 Personen aus Bielefeld, fünf mehr als am Vortag.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

Gütersloher dürfen ohne Einschränkungen nach Österreich

Menschen aus dem Kreis Gütersloh dürfen wieder ohne Einschränkungen nach Österreich reisen. Das Außenministerium in Wien hat die Einreisebeschränkung nach eigenen Angaben aufgehoben. Die vergangenen zwei Wochen mussten Menschen aus dem Kreis Gütersloh einen negativen Corona-Test vom Arzt vorweisen, wenn sie nach Österreich wollten.

Beim Fleischkonzern Tönnies sind heute wieder die ersten Arbeiter im Einsatz. Einige hundert Beschäftigte von der Convenience-Tochter Tillman’s, die negativ getestet und nicht in Quarantäne sind, fangen an. Sie arbeiten nicht in dem Schlachtbereich in Rheda-Wiedenbrück. Die Tönnies-Mitarbeiter müssen jetzt auch neue Hygiene-Regeln beachten. Unterdessen ist auch bei einem Mitarbeiter bei Wiesenhof Geflügelwurst in Rietberg das Coronavirus nachgewiesen worden.

Kein weiterer Coronafall in der Kita Brock und auch nicht in Bielefeld

Die Corona-Tests bei den Kindern und Beschäftigten in der Kita-Brock in Brackwede sind allesamt negativ verlaufen. Das meldet der Krisenstab der Stadt. Für die Kita-Gruppe, in der das positiv getestete Kind untergebracht war, besteht nach den aktuellen Richtlinien des Robert-Koch-Instituts aber weiterhin häusliche Quarantäne. Die Inkubationszeit ist noch nicht beendet. Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger sagt dazu, er wisse, dass dies die Eltern vor eine große Herausforderung und Belastung stellt. Die Kinder der anderen Gruppen können ab morgen wieder in die Kita gehen.
Auch darüber hinaus wurde am Montag kein neuer Coronafall in Bielefeld gemeldet. Seit Beginn der Pandemie wurde das Virus unverändert bei 498 Bielefeldern nachgewiesen. Auch die Zahl der genesenen Menschen in unserer Stadt bleibt im Tagesvergleich konstant bei 452. Damit leiden aktuell weiterhin 42 Bielefelder an den Folgen der Virus-Infektion. Fünf Bielefelder sind bislang mit Corona verstorben. Unter Quarantäne stehen aktuell nur noch 72 Personen aus Bielefeld, 265 weniger als am Vortag. Dieser starke Rückgang liegt daran, dass für viele Tönniesmitarbeiter die Quarantänezeit geendet ist.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld und zum Tönniesskandal bekommt ihr hier.

Clemens Tönnies "zur Verantwortung ziehen"

Die bundesweite Tönnies-Debatte geht in eine neue Runde. Jetzt sagte SPD-Politiker Stegner bei „Bild live“, in der Fleischfabrik in Rheda-Wiedenbrück finde richtige Ausbeutung statt. Jemand wie Clemens Tönnies brauche keine staatlichen Steuerhilfen, sondern sollte zur Verantwortung gezogen werden. Vielleicht käme er irgendwann auch in staatliche Kost und Logis, deutete Stegner eine mögliche Haftstrafe für den Unternehmer an. Der Antrag des Fleischkonzerns auf Erstattung von Corona-Lohnkosten durch das Land NRW stößt allgemein auf große Empörung.

Gesundheitsamt muss sich besser aufstellen

Die Gesundheitsämter bundesweit und auch das in Bielefeld sind für die Ausnahmesituation der Corona-Krise nicht gerüstet gewesen. Das sagte jetzt Krisenstabschef Nürnberger in einer Fernsehrunde. Man brauche mehr medizinisches und medizinisch geschultes Personal. Wir müssen uns im Gesundheitsamt besser aufstellen, sagte er bei „Health TV“.


Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.