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Marcel Pfüller
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Infos und News zum Coronavirus - Seite 69 von 121


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Ausbildungsmarkt in OWL hinkt wegen der Pandemie hinterher

Die Corona-Pandemie sorgt für Probleme auf dem Ausbildungsmarkt bei uns in Ostwestfalen-Lippe. Die Vermittlung entsprechender Ausbildungsstellen hinkt aktuell etwa zwei Monate hinterher. Deshalb werden viele Ausbildungen später als sonst beginnen, etwa zum 1.Oktober. Und Bewerbungen sind weiter möglich, denn immer noch sind mehr als 4.100 Stellen bei uns in der Region unbesetzt, so die Arbeitsagentur. Dem gegenüber stehen aktuell knapp 3.900 Ausbildungssuchende. Zuletzt sei wieder Schwung in den Markt gekommen.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

79 aktuelle Bielefelder Coronafälle - acht Patienten im Krankenhaus

Die Stadt meldet am Dienstag sechs neue Coronainfektionen in Bielefeld. Gleichzeitig werden auch sieben Bielefelder mehr als Genesen angegeben. Damit gibt es nun seit Beginn der Pandemie 691 positive Testergebnisse in unserer Stadt und 606 Menschen, die wieder genesen sind. Sechs Bielefelder sind mit Corona verstorben. Als aktuell infektiös gelten somit 79.
In den Bielefelder Krankenhäusern werden acht Coronapatienten behandelt. Drei davon auf einer INtensivstation und zwei unter Beatmung. In Quarantäne befinden sich 447 Bielefelder, 35 mehr als am Vortag.
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Ritex: Kondome aus Bielefeld wurden nicht nur gehamstert, sondern auch verbraucht

Beim Kondomhersteller Ritex aus Bielefeld beruhigt sich das Geschäft, der Absatz normalisiert sich wieder. Daraus leitet das Unternehmen ab, dass die Kondome im März nicht nur gehamstert, sondern auch verbraucht wurden – andernfalls hätte das Unternehmen einen Absatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr feststellen müssen. Im März waren Großpackungen von Ritex besonders gefragt, bestehend aus 20 oder 40 Kondomen. Zu Beginn der Pandemie hatte das Unternehmen mit 12,7 Millionen Euro den stärksten Umsatz aller Zeiten eingefahren und damit etwa doppelt so viele Kondome verkauft wie ein Jahr zuvor.

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Stadt Bielefeld beruhigt Eltern wegen der "Kinder-Qurantäne"

Nachdem es in der Vergangenheit anscheinend zu Irritationen bei einigen Eltern gekommen war, deren Kinder in Corona-Quarantäne müssen, hat die Stadt Bielefeld jetzt ihr Infoschreiben dazu geändert. Es sei nun „lebensnäher und freundlicher“ formuliert, sagte Sozialdezernent Nürnberger gestern. Es sei klar, dass man Kleinkinder auch innerhalb der elterlichen Wohnung nicht einsperren könne – wo möglich solle aber der Kontakt zu anderen Haushaltsmitgliedern minimiert werden. Nur in Fällen von offensichtlichen und auch schwereren Verstößen gegen die Kinderquarantäne drohten Bußgelder, so Nürnberger – ein Fall, in dem eine Behörde ein Kind in Quarantäne von seinen Eltern getrennt habe, sei ihm bundesweit nicht bekannt.

Weitere Infos zur Lage rund um die Entwicklung der Corona-Pandemie in Bielefeld gibt es hier.

Knapp 100 Corona-Tests nach Infektionen an drei Schulen

Es bleibt in Bielefeld bei den drei am Wochenende bekannt gewordenen Corona-Fällen an Schulen. Der Test eines Geschwisterkindes des infizierten 5.Klässlers am Max-Planck-Gymnasium war negativ. Am Mittwoch sollen jetzt rund 100 Schüler und Lehrer im städtischen Testzentrum auf dem ehemaligen Kahmann & Ellerbrock-Gelände an der Feldstraße getestet werden. Damit kann die 9. Klasse am Max-Planck morgen wieder zur Schule gehen. Die betroffene 5. Klasse, drei Lehrer des Gymnasiums und die ermittelten Privatkontakte des infizierten Kindes bleiben in Quarantäne. Auch der Bruder aus Klasse 9 muss sich trotz Negativ-Test weiter isolieren. Insgesamt hätten die drei betroffenen Schulen, neben dem MPG auch die Realschule Heepen und das Berufskolleg Bethel, schnell und richtig reagiert, heißt es heute von der Stadt. Die Zusammenarbeitet mit dem Amt für Schule und dem Gesundheitsamt habe gut funktioniert. Am Wochenende waren rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes damit beschäftigt, Kontakt zu den betroffenen Familien aufzunehmen.Die Stadt prüft jetzt, ob sie zusätzlich zu den 20 neuen Stellen für das Gesundheitsamt noch weitere Mitarbeiter einstellen muss.

Insgesamt sind im August (1. - 17.8.) in Bielefeld 2239 Corona-Tests durchgeführt worden, 94 von ihnen verliefen positiv. Das entspricht einer Quote von 4,2%.

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Kaum Veränderungen bei den Coronazahlen in Bielefeld

Nach dem in den vergangenen drei Tagen 31 neue Coronainfektionen in Bielefeld gemeldet wurden, gibt es zum Wochenstart keinen neuen bestätigten Fall. Weiter wurden somit seit Beginn der Pandemie 685 Bielefelder positiv auf COVID-19 getestet. 599 und damit im Tagesvergleich einer mehr gelten als genesen. Sechs Menschen aus unserer Stadt sind mit Corona verstorben. Demnach sind derzeit 80 Infektionen aktuell.  Wie viele Coronapatienten in den Bielefelder Krankenhäusern behandelt werden, wird immer nur noch Dienstags bekanntgegeben. Vergangene Woche wurden sieben Patienten gemeldet. Drei davon auf der Intensivstation.

Obwohl drei Bielefelder Schulen am Wochenende Coronafälle gemeldet hatten und die Klassenkameraden der betroffenen Schüler und ihre Lehrer unter Quarantäne gestellt wurden, sinkt die Zahl der Menschen in Quarantäne der heutigen Mitteilung nach um 21 auf jetzt 412.

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Kita-Regelbetrieb geht in Bielefeld wieder los

Ab heute (17.08.) startet der Regelbetrieb in Bielefelder Kitas. Eltern werden gefragt, wo sie ihren Urlaub verbracht haben – Mitarbeiter können alle zwei Wochen Coronatests machen lassen. Gruppenübergreifende Kontakte sollen bei den Kindern, soweit es möglich ist, vermieden werden, sie dürfen sich nur dann in anderen Gruppen aufhalten, wenn es dringend erforderlich ist. Damit würden Kita-Schließungen ausgeschlossen, es müsste nur eine Gruppe in Quarantäne, falls es tatsächlich eine Corona-Infektion in der Kita gebe. Jede Kita hat ein eigenes Konzept, hier kommt es auf das Angebot bei Raum und Personal an. 

An drei Schulen in Bielefeld Corona-Fälle

Kaum ist die Schule gestartet, ist sie in Bielefeld für einige Schüler auch schon wieder vorbei. Insgesamt an drei Schulen in der Stadt sind Schüler positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das hat ab heute Folgen. Wegen der Corona-Fälle werden einige Schüler am Max-Planck-Gymnasium, der Realschule Heepen und am Berufskolleg Bethel heute keinen Unterricht haben.

Die betroffenen Schulkinder und ihre Lehrer sind in Quarantäne, so das Gesundheitsamt, das jetzt deren weitere Kontakte verfolgt. Mitte der Woche werden in deren Umgebung dann Tests gemacht, die Behörde geht von bis zu 200 aus. Eltern und Kinder sind informiert worden und werden auf den Internetseiten der Schulen auf dem Laufenden gehalten.

Heute will das Bielefelder Gesundheitsamt dazu weitere Informationen weitergeben. 

Weiter Informationen rund um die Lage wegen des Coronavirus findet ihr hier.

Sechs Neuinfektionen und weitere Bielefelder Schulen mit Coronafällen

Nachdem am Max Planck Gymnasium eine Coronainfektion in der Schülerschaft der 5. Klasse nachgewiesen wurde, gibt es nun auch an der Realschule Heepen und am Berufskolleg Bethel je einen Fall. An der Realschule Heepen ist die 10. Jahrgangsstufe betroffen. Vom Krisenstab der Stadt heißt es, das Gesundheitsamt verfolge aktuell die Kontakte nach und hat für die betroffenen Klassenkameradinnen und Klassenkameraden und Lehrerinnen und Lehrer Quarantäne angeordnet, damit sie am Montag nicht in der Schule erscheinen. Alle Schulen informieren auf ihren Homepages. 

Unterdessen wurden am Sonntag sechs weitere und damit jetzt seit Beginn der Pandemie insgesamt 685 Coronafälle in Bielefeld gemeldet. 598 davon gelten als genesen (+2), sechs Bielefelder sind mit Corona verstorben, 81 demnach aktuell infektiös. 

In den vergangenen sieben Tagen wurden 59 Infektionen gemeldet. Der höchste Wert seit dem 19. April. Bei 170 Infektionen in sieben Tagen liegt die Grenze für einen erneuten Lockdown.

In Quarantäne befinden sich derzeit 433 Menschen in unsere Stadt. 

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LiB fordert Schülerverkehr zu entzerren

Die Lokaldemokratie in Bielefeld fordert gestaffelte Schulanfangszeiten, um den Schülerverkehr in der Coronazeit zu entzerren. In einer Mitteilung heißt es vom LiB-Oberbürgermeisterkandidaten Michael Gugat, ein mit 120 Menschen bis zum Bersten gefüllter Bus sei nur noch als Corona-Party zu bezeichnen und eine Gefährdung der Bevölkerung. Die LiB schlägt vor, die Schulanfangszeiten zwischen 7.30 Uhr und 8.30 Uhr zu staffeln. Stadtverwaltung und mobiel müssten unverzüglich mit den Schulen in Dialog treten. Um das Angebot des Öffentlichen Nahverkehrs zu erhöhen stünden, laut LiB, Landesfördermittel bereit.  


Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.