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Infos und News zum Coronavirus - Seite 7 von 105


Die aktuellen Corona Nachrichten aus Bielefeld

Corona und die Schulen: Kein Präsenzunterricht für alle Bielefelder Schüler im Januar.

An den Schulen in Bielefeld und ganz Nordrhein-Westfalen wird ab Montag kein Präsenzunterricht stattfinden. In allen Schulen und Schulformen wird für alle Jahrgangsstufen nur Unterricht auf Distanz stattfinden. Es wird lediglich eine Notbetreuung ohne Unterricht angeboten.

Das gaben NRW Schulministerin Yvonne Gebauer und Vize-Ministerpräsident Joachim Stamp bekannt. Gebauer sprach dabei von einer schweren Entscheidung. Anspruch sei es, das Recht der Kinder auf Bildung und Betreuung zu sichern. Sie wisse, welche Herausforderungen die jetzt anstehenden Maßnahmen für Eltern, Schüler und Kinder bedeuten.

In den Kindertagesstätten und bei der Kindertagesbetreuung darf landesweit Betreuung nur in festen Gruppen stattfinden. Die Betreuungsplätze werden um jeweils zehn Stunden pro Woche gekürzt. Stamp appellierte an alle Eltern, wo immer möglich, die Kinder zu Hause zu betreuen.

Die Regelungen gelten erstmal bis zum 31. Januar. Es gibt vom Bund für Eltern bis zu 20 zusätzliche freie Tage für die Betreuung ihrer Schul- oder Kitakinder.
Weitere Details sollen erst in den kommenden Tagen geklärt werden.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

Ältere Bielefelder bekommen per Post Infos zur Coronaschutzimpfung

Menschen in Bielefeld, die älter als 80 sind, bekommen ab dem 18.Januar per Post Informationen von der Stadt zur Coronaschutzimpfung. Dann sollen auch Impftermine gemacht werden können. Ab Februar soll das Impfzentrum in der Stadthalle eröffnet werden. Spätestens in zwei Wochen will die Stadt auch damit beginnen, die Beschäftigten in Bielefelder Krankenhäusern zu impfen, die Kontakt zu Corona-Patienten haben.

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Corona: Die 16 am Mittwoch gemeldeten Todesfälle stammen aus den letzten sieben Tagen

Die am Mittwoch neugemeldeten 16 Todesfälle mit Corona sind Teil des Melderückstaus im Bielefelder Gesundheitsamt. Aus den Daten des Landeszentrum Gesundheit NRW geht jetzt hervor, dass sie sich aus Fällen der letzten sieben Tage aufsummiert haben. Darunter befinden sich sechs Männer und zehn Frauen. Die jüngste neugemeldete verstorbene Bielefelderin wurde zwischen 60 und 69 Jahren alt.

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4.500 Gebäudereiniger in Bielefeld bekommen mehr Lohn

Rund 4.500 Gebäudereiniger in Bielefeld bekommen in diesem Jahr mehr Geld. Der Mindestlohn von aktuell 10,80 Euro steigt auf 11,11 Euro pro Stunde und in den nächsten zwei Jahren in zwei Stufen nochmal. Von der Gewerkschaft IG BAU heißt es, dass die Corona-Pandemie gezeigt habe, wie wichtig Sauberkeit in Krankenhäusern oder Schulen sei und die Beschäftigten jetzt eine faire Anerkennung bekämen.

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Corona-Ausbruch in Seniorenheim des Johanneswerkes

In einem Seniorenheim des Evangelischen Johanneswerkes in Bielefeld hat es einen großen Corona-Ausbruch gegeben. Aktuell sind 30 Bewohner des Dorothee-Sölle-Hauses bestätigt mit dem Virus infiziert. Die Ergebnisse sind gestern eingetroffen. Eine Sprecherin bestätigte die positiven Fälle, die aber alle keine Symptome aufweisen. Insgesamt wohnen hier 100 Menschen. Die Einrichtung steht in Kontakt mit der Stadt, um das weitere Vorgehen zu beraten.

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16 Todesfälle mit Corona in Bielefeld gemeldet: Inzidenz steigt am Mittwoch auf 99,6

Am Mittwoch werden 16 weitere Todesfälle mit Corona in Bielefeld gemeldet. Dabei handelt es sich um  elf Frauen im Alter von 64 bis 99 Jahren und fünf  Männer im Alter von 84 bis 89 Jahren Mehr dazu hier. Damit sind jetzt 120 Menschen aus unserer Stadt mit dem Virus verstorben. Außerdem werden 106 neue Coronainfektionen in Bielefeld gemeldet. Der Inzidenzwert steigt den Angaben des Robert-Koch-Instituts nach wieder an, auf jetzt 99,6 (+12,6).

In der laufenden Woche wird ein Melderückstau im Gesundheitsamt abgearbeitet. Dieser war über Weihnachten und den Jahreswechsel entstanden. 

Den aktuell vorliegenden Daten nach gibt es seit Beginn der Pandemie 7.403 festgestellte Coronainfektionen in Bielefeld, 333 davon wurden in den vergangenen sieben Tagen gemeldet. 

Nach der gerundeten Schätzung des Landeszentrum Gesundheit NRW gelten 5.300 Bielefelder als genesen.

In den Krankenhäusern der Stadt werden mit Stand von Mittwoch 144 (-15) Coronapatienten behandelt, 40 (-1) davon auf einer Intensivstation und 31 (-4) auch unter Beatmung. 

Bundesweit meldet das Robert-Koch-Institut am Mittwoch 21.237 Neuinfektionen. Am Mittwoch der Vorwoche waren es 1.222 mehr.

Bei unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh wird aktuell ein Inzidenzwert von 179,5 angegeben, im Kreis Herford 170,4 in Lippe 126,0 und im Kreis Paderborn 83,2.

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Der Corona Lockdown wird verlängert und verstärkt

Bei den Bund-Länder-Beratungen zum weiteren Vorgehen in der Coronapandemie wurde am Dienstag beschlossen, dass der aktuelle Lockdown zunächst bis zum 31. Januar verlängert wird. Kanzlerin Angela Merkel sagte am Abend, die Beschlüsse würden in einigen Bereichen sogar verstärkt. Im Konkreten geht es dabei um folgende Punkte:

  • Kontakte müsste auf ein Minimum beschränkt werden. So dürfen sich Mitglieder eines Haushaltes nur noch mit einer weiteren Person treffen.
  • Ab einer Inzidenz von 200 sollen Maßnahmen ergriffen werden, damit der Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort begrenzt wird. Triftige Gründe (z.B. Arbeit oder Arztbesuche) sind davon ausgenommen.
  • Betriebskantinen werden geschlossen.

Die Maßnahmen in den Schulen werden laut Merkel ebenfalls bis Ende Januar verlängert. Sie sollen so wieder gelten, wie sie bereits vor den Weihnachtsferien gegolten haben, sagte die Kanzlerin. In ganz NRW und auch in Bielefeld war die Präsenzpflicht aufgehoben. Für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 gab es Homeschooling. Bis zur siebten Klasse konnten Eltern entscheiden, ob sie ihre Kinder in den Unterricht schicken oder sie zu Hause beschult werden. Ob das wieder so gilt, wird laut Armin Laschet am Mittwoch bekannt gegeben. Der NRW Ministerpräsident sagte in seinem Statement, es werde an die Regeln vor den Ferien angeknüpft. 

Eltern bekommen bei geschlossenen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen zehn zusätzliche und damit insgesamt 20 Betreuungstage für ihre Kinder im Jahr 2021. 

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3.600 Bielefelder erhielten bereits die 1. Coronaimpfung: Interview mit Dr. Theodor Windhorst

3.600 Bielefelder haben bereits die erste von zwei notwendigen Impfdosen erhalten. Das sagte am Nachmittag der ärztliche Leiter des Bielefelder Impfzentrums Dr. Theodor Windhorst im Radio Bielefeld Interview. Schon am Vormittag hatte Bielefelds Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger gemeldet, dass in Bielefeld bislang alle zur Verfügung gestellten Impfdosen in den Alteneinrichtungen verimpft wurden. Dr. Theodor Windhorst nahm außerdem Stellung dazu, warum es zu den Verzögerungen kommt, an welchen Faktoren eine Impfauslastung hängt und wann wer mit einer Impfung rechnen kann.

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Arbeitlosenzahlen in Bielefeld steigen im Dezember um 0,9 Prozent

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Bielefeld im Dezember leicht gestiegen, um 0,9 Prozent. Die Arbeitslosenquote liegt jetzt bei 8,4 Prozent. Insgesamt waren 15.230 Menschen bei uns in der Stadt im Dezember arbeitslos gemeldet. Verglichen mit den November-Zahlen sind das 136 mehr. Damit sei der aufwärts Trend, der vergangenen Monate wohl gestoppt, so die Agentur für Arbeit.

Wegen des aktuellen Lockdowns entwickle sich der Arbeitsmarkt bei uns in der Stadt schwächer als in anderen Teilen Ostwestfalen-Lippes, weil Branchen wie das Hotel- und Gastronomiegewerbe und der Einzelhandel in Bielefeld stärker vertreten sind.

Agenturchef Thomas Richter sieht aber auch etwas Gutes: Der nur leichte Anstieg der Arbeitslosigkeit, von 0,9 Prozent, zeige, dass die meisten vom Lockdown betroffenen Unternehmen ihre Belegschaft halten, weil sie erwarten, dass sich die wirtschaftliche Situation im Laufe des Jahres aufhellt. Zum Ende des Jahres hätten Unternehmen wieder verstärkt Kurzarbeit angezeigt.

Weitere aktuelle Meldungen rund um die Corona-Krise in Bielefeld findet ihr hier.

 

Öffnung des Bielefelder Impfzentrums wird vorbereitet

In Bielefeld wurden bislang alle zur Verfügung gestellten Impfdosen in den Alteneinrichtungen verimpft. Das schreibt Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger am Dienstagvormittag in einer Mitteilung. Am Nachmittag ergänzte der Leiter des Bielefelder Impfzentrums Dr. Theodor Windhorst im Radio Bielefeld Interview, dass damit bereits 3.600 Bielefelder die erste der zwei notwendigen Impfungen erhalten hätten. Ingo Nürnberger schreibt außerdem, dass in zwei Wochen endlich auch Impfkontingente für die Beschäftigten in den Krankenhäusern vom Land bereitgestellt würden. Außerdem werde in einem weiteren Schritt die Öffnung des Impfzentrums für über 80-Jährige vorbereitet. In zwei Wochen sollen alle Bielefelder über 80 angeschrieben werden und Informationen zum Anmeldeverfahren bekommen.

Alle Meldungen zur Entwicklung der Coronakrise in Bielefeld bekommt ihr hier.

 


Wissenswertes zum Nachhören

In unserem Servicecheck haben wir das Thema Corona intensiv besprochen. Hier könnt ihr euch die Beiträge nochmal anhören.